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WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...


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Weng Fine Art A. 4,96 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   +24,62%
 
Prof_B:

Sicher zwei sehr gute Entscheidungen:

 
21.11.22 14:46
1.) Sich zu verabschieden.
2.) Die tokenisierte reale Kunst selbst in die Hand zu nehmen.

Wie hoch war der Kaufpreis für die Beteiligung an 360X Art bzw. wie hoch ist der abzuschreibende Verlust?
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Roothom:

Artnet

 
21.11.22 17:01
Bericht ist jetzt auf der IR-Seite.

"Artnet’s revenue increased by 8% to 18,997k USD in the first nine months of the year.

Gross Profit increased by 6% to 10,5 million ...

As a result, Operating Income for the first nine months of 2022 was -1,963k USD, and Operating Cash Flow ended at 1,947k USD."

Ich vermute, dass beim cf das "-" fehlt?

Was von den 8% Umsatzsteigerung übrig bleibt, wenn schon der Bruttogewinn weniger stark gestiegen ist und sich die Kosten zudem knapp doppelt so stark erhöht haben, sieht man am Ergebnis.

Welch Glück, dass der Staat den Verlust übernimmt...
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HODEL:

Die Kursbringer

 
21.11.22 18:07
aus 2021 lösen sich jetzt in Wohlgefallen auf….. und die „ Gemeinde“ jubelt.

Man kann auch alles schön reden was Herr Weng entschieden hat . Bei Artnet sind dies Fehler vom Management und bei WFA gibt es Beifall. Die Aktienkäufer der WFA , oberhalb von 16€ werden wohl in den nächsten 2 Jahren ihr EK nicht wieder sehen.

Wann geht die ArtXX AG an die Börse ?

………Das Management der Weng Fine Art AG (WFA) hat entschieden, sich im Bereich der Blockchain zukünftig vor allem auf „Utility Token“ zu fokussieren und dieses Geschäft über ihr Tochterunternehmen ArtXX AG (ArtXX) zu betreiben. Vor diesem Hintergrund wurde die Beteiligung an der 360X Art AG zu einem Preis von 2,41 Mio. EUR veräußert. Die WFA will sich auf absehbare Zeit nicht an der Schaffung oder dem Handel von NFTs als digitale Kunst oder fraktionalisierter Kunst beteiligen…..
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simplify:

Guter Zug

 
21.11.22 18:41
Das ist die richtige Entscheidung 360XART wieder zu verkaufen, wenn die Aufwendungen für eine eigene Plattform geringer sind als der Erlös aus dem Beteiligungsverkauf.

Dass es  Hodel anders sieht war zu erwarten, da er alles negativ auslegt.  
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Roothom:

Aus der adhoc

 
21.11.22 18:54
"Durch den Verkauf wird das Ergebnis des Geschäftsjahres der Weng Fine Art AG nicht-zahlungswirksam mit EUR 0,59 Mio. belastet..."

Aber weg ist das Geld schon... Dennoch vermutlich eine sinnvolle Entscheidung angesichts der offenbar nicht erfüllten Erwartungen und fehlender Perspektive.

"Die Weng Fine Art AG und die 360X Art AG hatten ursprünglich ähnliche strategische Ziele, die inzwischen aufgrund unterschiedlicher Ansätze - insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung eines token-basierten, digitalen Kunstmarkts - divergieren."

Das ist vor diesem Hintergrund recht nett formuliert...
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CEOWengFine.:

Beteiligung an 360X Art

6
21.11.22 19:32
Natürlich ist es grundsätzlich schade und unbefriedigend wenn sich die ursprünglich gehegten Erwartungen nicht erfüllen. Aber es ist nun einmal so, dass wir Märkte und Partner nicht dirigieren können  und dann ist es manchmal besser, sich zu trennen und eigene Wege zu gehen.

Ich denke, es gibt nicht viele, die aus einem Tech-Investment aus dem Sommer 2021 jetzt noch 80% herausholen können. Von daher sind wir, in Anbetracht der Umstände, mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

Was man auch nicht vergessen darf ist, dass die Beteiligung seinerzeit aus Treasury Stock-Verkäufen finanziert wurde und der Erlös jetzt für andere Investments, die derzeit erfolgversprechender scheinen, zur Verfügung stehen.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Vorteile daraus, dass wir zukünftig unsere eigene Strategie verfolgen können, ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Außerdem sind wir wohl in der Lage, Lösungen erheblich kostengünstiger und schneller zu entwickeln als andere Player.

Heute ist vielleicht kein "Feiertag" für uns, aber ich denke, wir haben in der momentanen Situation das absolut bestmögliche herausgeholt!  
Antworten
CEOWengFine.:

360X Art Beteiligung

2
21.11.22 19:36
Die stand bei uns per 31.12.2021 noch mit 3,00 Mio. EUR in den Büchern - darauf wäre sicherlich zum Jahresende eine Abschreibung fällig gewesen. Diese wird es nun nicht mehr geben. Erlöst haben wir bei diesem Verkauf 2,41 Mio. EUR.

Zum Vergleich: Der Erlös aus dieser Beteiligung entspricht ungefähr dem gesamten EK von Artnet! Soviel zum Unterschied zwischen der WFA und Artnet. Bei fehlendem Sachverständnis (s. Hodel) erkannt man so etwas natürlich nicht ...
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al_sting:

Ich bedauere

 
21.11.22 20:16
den Ausstieg bei 360X.
Kein Zweifel, ich kenne die Hintergründe nicht. Aber das Konzept, Leute mit Erfahrung im Aufbau derartiger digitaler Handelsbörsen, Firmen mit Standing im Kunstmarkt und Firmen mit Standing im Finanzmarkt zusammenzuspannen klang für mich erfolgversprechender als ein Alleingang von WFA.

Zudem WFA mit einer eher überschaubaren Personaldecke auch noch in anderen Bereichen unterwegs ist - verzettelt euch nicht!  
Antworten
maxinvestor1.:

Begrüßenswert

 
21.11.22 20:24
Erfahrungsgemäß laufen solche partnerschaftlichen Entwicklungsprojekte wie bei 360X angedacht gewesen leider nicht wirklich effizient.. daher ist das zu begrüßen finde ich.  
Antworten
CEOWengFine.:

al_sting & maxinvestor

 
21.11.22 20:33
Es ist und bleibt so, dass man in einer kleinen Entity, die einem selbst gehört, viel flexibler, schneller und erheblich preiswerter arbeiten kann als in einer großen. Eine große Entitiy hat erst dann Vorteile, wenn die Strategie und die Umsetzung funktionieren, da man dann besser skalieren kann.

Schauen wir mal in zwei Jahren, wer wo steht und ziehen dann ein Zwischenfazit ! Es bleibt uns aber eh weiter die Möglichkeit, uns in ein großes Projekt einzubringen, wenn dieses denn erfolgversprechend ist.
Antworten
Smaria:

Softwareentwicklung dauert oft länger als gedacht

2
21.11.22 20:39
Ich drück die Daumen, dass es hier schnell geht!
Antworten
moneymakerz.:

schade

 
21.11.22 20:59
anders kann man es nicht sagen. Gehe aber mit CEO Weng mit (man hatte ja auf der HV schon angedeutet, dass einiges im Argen liegt bei 360x) - besser ein Ende mit Schrecken. Die 0,6 Mio. tun im Ergebnis weh, ich hatte aber auch mit deutlich höheren Verlusten gerechnet (der geringe Kaufpreis von 3 Mio. wundert mich, da man von mittlerem einstelligen Mio. Betrag sprach seinerzeit).

Wer ist denn der Käufer? Oder darf man das nicht sagen?

Auf jeden Fall bin ich jetzt sehr gespannt, was die WFA mit voller Kraft voraus macht. Denn einen Satz mag ich an dieser Stelle hervorheben "Mit ersten Einnahmen aus dem Tokengeschäft rechnet die WFA bereits im 1. Quartal 2023." Dann können wir mal anfangen zu rechnen...
Antworten
CEOWengFine.:

Smaria

3
21.11.22 21:08
Ja, Softwareentwickler haben große Probleme damit, Termine einzuschätzen. Deshalb gehen wir großzügig an die Schätzung. Auch die juristischen und steuerrechtlichen Details sind eine Herausforderung - hier muss(te) in unserem Projekt teilweise Pionierarbeit geleistet werden. Aber wir sind schon sehr weit, denn wir haben mit der Konzeption bereits vor etwa einem Jahr begonnen.  
Antworten
Moneyboxer:

Schade

 
21.11.22 21:36
tatsächlich schade, aber nachvollziehbar.

@Moneymakerz: Der mittlere einstellige Millionenbetrag war inklusive Optionen die Beteiligung auszuweiten. Da das nicht gemacht wurde ist die Beteiligung bei 3 Mio € veranschlagt gewesen, so mein Verständnis.

Dann freuen wir uns jetzt mal auf agile Entwicklungen im eigenen Haus :)

Antworten
Roothom:

Kaufpreis 360 - Beitrag money

 
21.11.22 23:08
"der geringe Kaufpreis von 3 Mio. wundert mich, da man von mittlerem einstelligen Mio. Betrag sprach seinerzeit)."

Ich denke, da wurde bereits früher etwas abgeschrieben. Ich habe den KP auch höher in Erinnerung.

Angesichts der Meldungen zum "Erfolg"  von 360 dennoch eher positiv überraschend, dass noch so viel recovered werden konnte...
Antworten
CEOWengFine.:

Roothom

3
22.11.22 06:17
Nein - es wurde nichts vorher auf die Beteiligung abgeschrieben. Der Kaufpreis für die Beteiligung einschließlich der Option betrug 3,0 Mio. EUR und so stand diese auch noch zum 31.12.2021 in den Büchern. Von den 3,0 Mio. EUR bekommen wir jetzt 2,41 Mio. EUR zurück, also gut 80 % (s. ad hoc).

Niedrig einstellig ist für mich 1 - 2,5  Mio, hoch einstellig wäre für mich 7,5 - 9,5 Mio. - dazwischen liegt ein "mittlerer einstelliger Betrag".  
Antworten
simplify:

Richtige Entscheidung und eine Frage

3
22.11.22 09:29
Man weiß ja vorher nie genau wie ein Plan aufgeht. Man hat gegengesteuert, Erfahrung gesammelt, auch für das eigene Projekt und kam mit einem überschaubarem Verlust raus. Eine Steuerersparnis hat man ja auch noch.

Eine Frage an den CEO hätte ich. Wird die Plattform auch für fremde Dritte bereit gestellt oder nur für die eigene Ware? Könnte man theoretisch ein Plattformbetreiber für tokenisierte Editionen werden? Also auf der dann die gesamte Branche handelt?
Antworten
Roothom:

@CEO

 
22.11.22 11:42
Danke für die Klarstellung!

Aus den Zahlen im Konzern-JA war das im Detail nicht zu erkennen.
Antworten
CEOWengFine.:

Börsengeflüster

6
22.11.22 17:05
www.boersengefluester.de/weng-fine-art-schlussstrich-gezogen/
Antworten
CEOWengFine.:

simplify

4
22.11.22 17:16
Wir bauen das modular auf, damit es nicht so lange dauert, damit wir sukzessive Erfahrung gewinnen können, damit die Kosten übersichtlich bleiben. Eine Peer-to-Peer Plattform müsste BAFIN-reguliert sein.  
Antworten
FutureInvest:

Regulierung

 
22.11.22 23:05
Hört sich für mich eher als Chance und Türöffner an, wenn die WFA der "First-Mover" in DE/EU ist und die Bafin ihren Segen dafür gibt, interessieren sich vielleicht institutionelle Investoren mehr für den Kunstmarkt, ggf. ergeben sich weitere Kooperationen aus dem Luxus/Auktionsgeschäft, und wie bereits vor einer Weile erwähnt, könnte die WFA z.B. über ein Gebührenmodell der Plattform evtl. auch indirekt am Kunsthandel anderer profitieren, evtl. den ein oder anderen Händer/Künstler enablen. Sehe da persönlich viel Mark-Potential.

Denke auch ein Wettbewerb mehrerer Tokens (Fraktionalisierung)  auf ein Kunstwerk wäre interessant, ähnlich wie bei Timeless, allerdings mit deutlich geringerer Stückzahl, sodass ggf. auch etwas "Wettbewerb" entsteht, und auch hier die WFA über die Handelsgebühren evtl. den ein oder anderen € bzw. Franken etwas dazuverdient.  

Generell eine Frage in die Runde, was sind die Meinungen zu dem Lending bezüglich Kunst &artnet.

VG
Antworten
simplify:

Plattform

2
23.11.22 12:15
Vor allem  hat dann die WFA die einzige Plattform, wo man Editionen über ein NFT kaufen kann. Jeder der den Kauf von Editionen als Wertanlage sieht, wird dann zu WFA abwandern. Kostengünstiger, risikoärmer und bequemer geht  es ja nicht. Hinzu kommt, dass man sich neben den Transportkosten auch die Mehrwertsteuer spart. Auch der Wiederverkauf ist einfach.
Antworten
simplify:

Phantasie

 
26.11.22 17:56
Über die Plattform kommt nun wieder Phantasie in die Aktie. Aktie könnte jetzt wieder Richtung 20€ hochlaufen.
Antworten
FutureInvest:

Phantasie

6
27.11.22 00:10
Wird aktuell im breiten Aktienmarkt weniger nachgefragt geschweige denn mit 40%+ in Small/Microcaps bezahlt, wo man als Privatinvestor mit geringer Stückzahl den Aktienkurs nach oben katapultieren könnte, außer in PE/AM/MA/AF die ihr trockenes Pulver langsam anfangen zu reduzieren bzw. YTD auch großzügige zweistellige Renditen im Portfolio einfahren, denke der breite Markt wird Mitte 2023 ++ folgen, wenn nicht geopolitisch oder makroökonimische etc. weitere Probleme entstehen.

Dass die ArtXX und WFA weiter gut arbeiten, daran habe ich keinen Zweifel, und etwas Schwankungen im Markt kann man vernachlässigen. Aktuell ist die WFA günstiger, und wie Hr. Weng sagte, mit 11/12€ Einstieg hat man mit 18€ auch schon um die 50% Buchgewinn.

Für mich muss sich irgendwann die Beteiligung an der Artnet massiv weiter entwickeln( die ja nicht gering ist ). Dann stocke ich gerne weiter & teurer auf, solange die Ns, ( die aus meiner Sicht der große Show-Stopper sind), zu viel bei der Artnet blockieren/Ausbeuten bzw. operativ nicht vorwärts kommen und die Kommunikation asymmetrisch ist, kann ich die Investoren schon verstehen nicht aufzostocken.
Es fehlt mMn. nicht an Käufern, sondern an Informationen. Eher entspannt d.h. Geduld/Warten angesagt.

Dazu kommt  das breite Szenario/Sentiment Risk-Off, welches sich zwar langsam zu lösen scheint, aber sich aktuell in beide Richtungen ändern kann. Wenn ich mich nicht täusche, gab es letzte Woche ( ich glaube) auf Bloomberg eine Auswertung, dass gerade die bewährten Wachstumsaktien liquider bzw. in höheren Volumen bei Privatanlegern handeln, weil die Erkenntnis reift, "wenn nicht jetzt wann dann" ?! da selbst fundamental ( cashflow-positive, oder kaum bis gar nicht verschuldete Wachstumsfirmen) sehr grünstig notieren.

Sobald sich der Nebel mit der Artnet lichtet, schließe ich mich an, dass viele zugreifen werden.

VG

Antworten
CEOWengFine.:

FutureInvest

 
28.11.22 10:44
Ja, Artnet ist ein wichtiger Teil unserer Bilanz, unseres Geschäftsmodells und unserer Hoffnungen für das nächste Jahr.

Zu diesem Thema und anderen werden wir voraussichtlich ab Januar sukzessive einiges veröffentlichen können.

In den letzten 5 Wochen dieses Jahres wird man von uns voraussichtlich nichts mehr hören - wir konzentrieren uns nach dem sehr unerfreulichen Jahr 2022 auf das kommende Jahr, für das wir vorsichtig optimistisch sind.
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