Dass entgangene Gewinne einen mehr ärgern, als entgangene Verluste ist auch keine Mutmaßung von Herrn Weng, sondern ein anerkannter psychologischer Fakt. Hierzu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die das alle bestätigen. Auch in sehr vielen Börsenbüchern wiederholt sich diese Aussage.
Natürlich hat spinnfischer Recht, dass Spieler die Haus und Hof verloren haben, sicherlich nur müde lächeln, wenn jemand wegen entgangener Gewinne jammert.
Ich kann diese Aussage aus eigener Erfahrung bestätigen. An meine Verlusttrades kann ich mich kaum noch erinnern. An meinen Tenbagger mit der Hypoportaktie hingegen schon. Und ich hatte da einen hohen Gewinn erzielt. Nach meinem Verkauf hat sich der Kurs versechsfacht. Ich hätte also ein Vielfaches des hohen Gewinnes erzielen können. Ja das scheint undankbar, aber wenn ich daran denke, dann empfinde ich keine Freude, sondern den Ärger über das was möglich gewesen wäre.
Daraus habe ich gelernt und werde deshalb trotz schönem Kursanstieges meine Weng Fine Art Aktien nicht voreilig verkaufen. Zumal Die Kunstbranche vor einem dimensionalen Wandel steht. Mit der Tokenisierung der Kunst wird sich die Kunstbranche mit der Finanzbranche vermischen. Die mögliche Käuferschicht wird sich vertausendfachen. Ich denke das ist keinesfalls zu hoch gegriffen. Und die Weng Fine Art AG gehört zu den First Movern. Die WFA ist in der ersten Reihe ganz vorne mit dabei. Hinzu kommt, dass explizit die Editionen sich für NFTs bestens eignen. Heißt die WFA hat genau die Produkte, wo sich die Tokenisierung von Kunst bestens eignet. Und ich kann jedem nur raten sich die ältere Pressemeldung zu dem MoU anzuschauen. Hier war die Rede von zusätzlichen Umsätzen von 250 bis 400 Millionen auf einen Zeitraum von 10 Jahren. Ich denke, dass aus diesem MoU(Absichtserklärung) nach und nach diverse Deals umgesetzt werden könnten. Mit der Aufstockung des Personals und der Tokenisierung der Editionen hat man nun ganz andere Möglichkeiten solch hohen Umsätze auch unzusetzen. Wie schnell dies geht wird man sehen. Aber allein im Editionsbereich rechnet ja der CEO bis 2022 mit einer ca. Verdoppelung des Umsatzes.
Insoweit werde ich den Fehler, wie bei Hypoport, nicht wiederholen und dieses Mal nicht zu früh Gewinne realisieren.