Studium gleich merken.
Denn in der Betriebswirtschaft gibt es außer im Bereich Controlling fast keine konkreten aussagen. Es ist wie an der Börse. Aber zum Thema:
Ich denke das ein Studium und die Erweiterung des Wissens immer sinnvoll ist, und auch wenn ich John nur ungerne widerspreche, so halte ich gerade das BWL Studium für eines der wichtigsten in unserem Lande. Medizin, Jura, Maschinenbau sind allesamt Studiengänge, die eine spezifische Ausrichtung des Berufsa nach sich ziehen. Als Betriebswirt jedoch hast Du die Chance, in fast jedem Beruf tätig zu sein. Es gibt ja keinen Beruf "Betriebswirt", also wirst Du in einer Funktion in einem Betrieb tätig sein. Klassischerweise ist das zunächst das mittlere Management oder eine Stabsstelle in einer Firma, in der Du von beginn an eine verantwortungsvolle Aufgabe übernimmst.
Das BWL Studium ist aus meiner Sicht ein Grundstudium, welches nach Möglichkeit jeder Mensch mal machen sollte, um die teilweise komplizierten Zusammenhänge der Wirtschaft einfach mal verstehen zu lernen. BWL ist daher ein Studium des gesunden Menschenverstandes, und spezialisiert Dich in einem zweiten Schritt in den Fächern Deiner Wahl.
Kleiner Tipp: Spezialisiere Dich nicht auf den Bereich Marketing. Der macht zwar am meisten Spaß, aber das sind die BWl Studenten, die dann in Ihrem ersten Job fragen, ob die Pommes denn mit Ketchup oder Mayo sein soll. Also schlechte Aussichten.
Ich würde es sofort wiedermachen und habe aus heutiger Sicht das absolut richtige getan. Ich bin auch mitte zwanzig und verdiene für meine Alter gutes Geld und habe neben dem Oberboss hier keinen Vorgesetzten.
Ich muß jedoch mal festhalten, wie erschütternd es zuweilen ist festzustellen, wie wenig Ahnung Firmeninhaber von genannter Betriebswirtschaft haben.
Also geh Deinen Weg und bilde Dich weiter. Ein Arbeitsplatz ist heute keine Lebensversicherung mehr. Du wirst den Job bis zur Rente bestimmt 5 - 6 mal wechseln, sofern Du Dich nicht für eine Selbständigkeit entscheidest.
Avantgarde