Web-Apotheken und Krankenkassen


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calexa:

Web-Apotheken und Krankenkassen

 
10.10.02 00:27
Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) darf nach eigenen Angaben vorerst weiter Kosten für Medikamente, die von Internet-Apotheken verschickt wurden, erstatten. In einem Eilverfahren am Sozialgericht Hamburg setzte sich die Kasse sich gegen das Bundesversicherungsamt (BVA) durch. Das teilte die DAK am Mittwoch mit.

"Dieses Urteil ist ein Sieg für den mündigen Verbraucher und Patienten", erklärte der stellvertretende DAK-Vorstandschef Eckhard Schupeta. "Die Bundesregierung sollte ihre Ankündigung, den Internet- und Versandhandel zuzulassen, möglichst zügig umsetzen."

Das in Bonn ansässige Bundesamt hatte der DAK im April dieses Jahres in einem Verpflichtungsbescheid untersagt, Kosten für Arzneimittel zu erstatten, die über Internet-Apotheken bezogen werden. Darüber hinaus hatte es den sofortigen Vollzug dieses Bescheids angeordnet, da ein öffentliches Interesse "an der sofortigen Beendigung der rechtswidrigen Leistungspraxis" bestehe. Diese Sichtweise hat das Gericht nach DAK-Angaben verworfen, da das Amt das besondere öffentliche Interesse am Vollzug nicht begründet hatte.

In der Sache selbst hält das Gericht es den Angaben zufolge für offen, ob die DAK tatsächlich gegen geltendes Recht verstoßen hat. In der Urteilsbegründung heißt es laut DAK, dass die Frage des Versandhandels arzneimittelrechtlich noch nicht geklärt sei.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte sich für den Online-Versandhandel von Arzneien ausgesprochen. Kosten könnten damit gesenkt werden. Die Ministerin stieß sie bei der CDU aber vor allem bei den Apothekenverbänden auf herbe Kritik. Die Apotheker befürchten Nachteile für die Verbraucher – vor allem in der fehlenden Beratung. So organisierten die stationären Geschäfte Unterschriftenaktionen, bei den mehrere 100.000 Kunden unterschrieben. Zudem befürchten die Apotheker, dass ihre Existenz zumindest in Teilen und damit die Flächenversorgung gefährdet werden könnte.

Befürworter des Internet-Versands machen dagegen auf die Vorteile dieser Angebote aufmerksam. So seien beispielsweise die Arzneien günstiger, was besonders für chronisch Kranke vorteilhaft wäre, die sowieso auf eine ausgiebige Beratung verzichten würden.

So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
www.investorweb.de
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Mützenmacher:

Na, da sag ich doch glatt

 
10.10.02 00:40
Mützenmacher:

Außerdem

 
10.10.02 00:44
 
Vitality Zwischen-Info zum Thema:
EU-Direktive zur Reglementierung von Nahrungsergänzungen                                                      

Sehr geehrte Leser,

vor knapp zwei Monaten hat sich der Interessenverband Vitality dem englischen Verband “Consumers for Health Choice³ und dem italienischen Verband “La Leva di Archimede³ angeschlossen. Das gemeinsame Ziel war und ist, so viele Bürger Europas wie möglich zum Thema Gesundheit zu sensibilisieren.

Damals dachten wir noch nicht, dass mit einer so großen Welle der Resonanz auf den Petitionsaufruf gerechnet werden könne. Über 20.000 unterschriebene Petitionen erreichen uns seit dieser Zeit.

Darüber hinaus scheinen sich auch Politiker in Deutschland immer mehr der Thematik “alternative Heilmethoden³ zu widmen.

Von Lesern und Mitgliedern erhielten wir interessante Informationen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Der neue Gesundheitspolitische Berater der jetzigen Gesundheitsministerin Frau Ulla Schmidt ist Prof. Dr. Lauterbach.

Prof. Lauterbach ist Gesundheitsökonom und Epidemiologe an der Universität Köln. Bereits vor Jahren äußerste sich Prof. Lauterbach in Fernsehinterviewen (Video-Kopie kann von Vitality gegen eine Schutzgebühr angefordert werden)  sehr positiv zum Thema Vitamin-Therapien bei Herz-Kreislauferkrankungen. Er meinte, dass auf der Basis von internationalen Studien sich in der BRD Milliardenbeträge pro Jahr alleine bei Herz-Kreislauferkrankungen einsparen ließen, würde man den Menschen empfehlen spezielle hochwertige Vitaminpräparate einzunehmen.      

Auch in Podiumsdiskussionen zum Thema Gesundheitsreform zeigen sich erste sehr positive Ansätze einzelner Parteivertreter (Win-Dokument im Anhang).

Der EU Generalanwalt Leendert A. Geelhoed klagt ebenfalls die Vorgehensweise der Regierungsverantwortlichen in der BRD und in Österreich an  (Win-Dokument im Anhang).

In zahlreichen Gesprächen mit Produzenten von Nahrungsergänzungen hat Vitality einige wichtige Fakten erfahren.

Die seriösen Produzenten wünschen sich eine Reform dahingehend, dass zukünftig in Europa einheitliche Qualitätskriterien für Hersteller zu gelten haben.

In einzelnen Ländern Europas waren zum Teil Hinterhofproduzenten am werkeln, deren Produktions- und Hygienestandards jenseits von gut und böse waren. Viele dieser Produktionsbetriebe wurden nun geschlossen.

Qualität muss zum Schutze des Endverbrauchers eben sein!

Vitamin-Produkte sollen nicht zu Arzneien werden.

Warum?        

Politiker fordern im Gesundheitswesen mehr Wettbewerb (siehe auch Anhang). Mit Mikronährstoffen erreicht man sinnvolle therapeutische Effekte nur ab höheren Dosierungen. Wir sprechen hierbei nicht von Mega-Dosierungen!

Würden Produkte mit therapeutisch wirksamen Dosierungen zukünftig als Medikamente eingestuft, würde der von den Politikern gewünschte Wettbewerb entfallen, da die Produkte dann nur noch zu hohen Kosten angeboten werden könnten.

Produkte mit Niedrigdosierungen haben wenn überhaupt, nur äußerst geringe therapeutische Wirkungen. Wer anderes behauptet, handelt gegenüber dem Endverbraucher unfair, teilweise sogar betrügerisch.

Die Zeit ist reif für ein Umdenken im Gesundheitswesen.

Unterstützen Sie die Petitionsaktionen bitte weiterhin. Bis zum Mai nächsten Jahres müssen sich die Politiker entscheiden. Bis dahin ist noch viel zu tun.

Ihr
Vitality Team
Europa

Mütze
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Kicky:

wenn du jetzt noch die Adressen hättest...

 
10.10.02 00:45
morris gibts ja wohl nicht mehr und viagra brauch ich nicht,was anderes ausser einem günstigen Lieferanten für Algen wie chlorella in Taiwan hab ich nicht finden können...und morriscom hatte früher auch bei weitem nicht alles
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Mützenmacher:

Welche Adresse? o.T.

 
10.10.02 00:47
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taos:

@Kicky

 
10.10.02 00:54
Morris gibt es noch. Ich habe am Montag noch bestellt. Die sind nur sehr langsam.

Taos

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Kicky:

danke ,aber die Adresse?

 
10.10.02 00:59
ich lande da bei einem Newspaperkonglomerat
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taos:

Die arbeiten nur tags über.

 
10.10.02 01:03
Aber hier die Adresse:

www.0800docmorris.com

Taos
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Kicky:

thanks taos o.T.

 
10.10.02 01:05
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malen:

hat schon jemand mal bei einer

 
10.12.02 18:52
Web-Apotheke was bestellt?
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taos:

Ja, ich o. T.

 
10.12.02 18:56
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calexa:

Und?

 
10.12.02 19:10
Was waren Deine Erfahrungen?

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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taos:

Die Seiten von Doc Morris, sind zäh.

 
10.12.02 19:22
geliefert wird schnell und portofrei.

Die Preise sind viel günstiger (bei den Sachen die ich bestellt habe). Asperin zum Beispiel war rund 90% billiger. Auch Anti Baby Pillen sind deutlich günstiger.

Das Päckchen kommt überings neutral aus Deutschland.

Taos

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Kicky:

ich auch

 
10.12.02 23:58
bei docmorris vor zwei Jahren,war etwa 20% billiger für Voltarengel,
und Algen in Taiwan,war halb so teuer und sehr schnell,(aber am meisten findeste Viagra im Internet LOL)
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taos:

Ich brauche kein Viagra,

 
11.12.02 00:15
ich habe eine sehr hübsche Frau.

Taos

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MaxCohen:

Bundesregierung will Internet-Apotheken

 
11.12.02 01:14

Bundesregierung will Internet-Apotheken


Die Bundesregierung hat erneut ihre Absicht bekräftigt, das in Deutschland bestehende Versandhandelsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel abschaffen zu wollen. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof im Streit um die niederländische Internetapotheke DocMorris (Rechtssache C-322/01) erklärte die Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, die Bundesregierung wolle einen "geregelten, kontrollierten und überwachten elektronischen Handel einschließlich Versandhandel" mit Arzneimitteln ermöglichen. Es werde ihr nicht gelingen, Deutschland vor "modernen Technologien und neuen Absatzwegen abzuschotten."

Den Internet-Handel mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln sollen allerdings nur Apotheken betreiben dürfen. Oberste Priorität hätten dabei "die Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit und des Verbraucherschutzes, die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und der faire Wettbewerb". Nur solche Apotheken sollen die Erlaubnis zum elektronischen Versandhandel erhalten, die die dann vorgeschriebenen Anforderungen an die Apotheke selbst und an deren Personal, an die Web-Site und an die Logistik einschließlich Sendungsverfolgung und Aushändigung an den Adressaten erfüllen.

Das Landgericht Frankfurt hatte das Verfahren im August 2001 dem höchsten europäischen Gericht zur Klärung vorgelegt. Der Rechtsstreit um eine Klage des Deutschen Apotheker-Verbandes gegen die niederländische Internet- Apotheke DocMorris hatte das Landgericht bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ausgesetzt.

Der Europäische Gerichtshof soll Rechtfragen klären, die sich aus dem Konflikt zwischen innerstaatlichen Regelungen nach dem deutschen Arzneimittelgesetz sowie dem Heilmittelwerbegesetz und dem grundsätzlich garantierten gesamteuropräischen freien Warenverkehr ergeben. Nach innerdeutscher Rechtslage ist Versandhandel mit Medikamenten derzeit noch bis auf eng begrenzte Ausnahmefälle verboten, ebenso auch die Werbung für derartige Vertriebsformen. Allerdings widerspricht ein solches nationales Verbot von grenzüberschreitenden gewerbsmäßigen Medikamentenhandel per Internet dem Artikel 28 des Vertrages über die Europäische Gemeinschaft. (wst/c't)



Grüße Max
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MaxCohen:

Apotheken mit starkem Wachstum

 
11.12.02 01:17

Apotheken mit starkem Wachstum


WIESBADEN (AFP). Den deutschen Apotheken geht es deutlich besser als dem Einzelhandel insgesamt. In den ersten neun Monaten 2002 erzielten die Apotheken einen Umsatzzuwachs von 5,3 Prozent, der Einzelhandel insgesamt verbuchte ein Minus von 2,4 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt brachte jeder Bundesbürger den Apotheken im vergangenen Jahr im Schnitt 310 Euro Umsatz ein. 1996 seien es noch 250 Euro gewesen. Trotz des Wachstums bauten die Apotheken jedoch Personal ab: Die Zahl der Beschäftigten sei in den vergangenen fünf Jahren um 1,7 Prozent auf 164 000 gesunken. Das Vorsteuer- Einkommen des "typischen" Apothekers in Deutschland sei von 64 000 Euro im Jahr 1996 auf rund 79 000 Euro im Jahr 2001 gestiegen.

Im internationalen Vergleich sei das Umsatzwachstum der deutschen Apotheken jedoch eher gering. So hätten nach Berechnungen der Verbände die Ausgaben für Arzneimittel in Deutschland 1996 bei 22 Milliarden und 2001 bei 28 Milliarden Euro gelegen. In den USA dagegen seien 1996 rund 93 Milliarden und 2001 rund 179 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben worden.

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MaxCohen:

Und wenn man die Apotheken-Kampagnen sieht

 
11.12.02 01:20
könnte man glauben sie gingen am Krückstock. Typischer Fall von Lobbygeschrei, naja demnächst wird ihr Krakelen sicher schriller, derzeit versucht jeder sein Gejammer unters aufgeputschte Volk zu bringen.

Grüße Max
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taos:

Ja, ja

 
11.12.02 01:22
ich sterbe am Hungertod! Und jetzt soll ich auch noch Vermögenssteuer zahlen.

Taos

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Lumi:

Alle Apotheken dicht machen !!!

 
11.12.02 01:32
Ich bin nicht krank, sollen sie die Hütten doch alle zu machen. Warum gibts eigentlich Apotheker ? Ulla wirds schon richten!

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