Was mit Dschihad gemeint ist
Den Glauben mit Gewalt verteidigen
Im Islam steht das im Westen meist mit Heiliger Krieg übersetzte arabische Wort Dschihad für die religiöse Pflicht der Gläubigen, ihre Religion - notfalls auch mit Hilfe von Gewalt - zu verbreiten und zu verteidigen. Die Gläubigen sollen den Dschihad sowohl mit dem "Herzen" (gegen sich selbst), der "Zunge und Hand" (zur Überzeugung und als Beispiel für andere) sowie mit dem "Schwert" führen.
Keine Grundpflicht wie Fasten oder Gebet
Im islamischen Rechtssystem zählt der Dschihad zwar nicht zu den Grundpflichten wie Fasten und tägliches Gebet. Er ist aber wichtiger Bestandteil der Rechtgläubigkeit. Es ist eine nicht dem Einzelnen, sondern der moslemischen Gesamtheit auferlegte Pflicht. Insofern verstehen die meisten moslemischen Rechtsgelehrten darunter die Verpflichtung zu einem geistigen und gesellschaftlichen Einsatz zur Verbreitung des Glaubens.
Auslegung wandelt sich in Geschichte
Der zur Durchsetzung der eigenen Religion notwendige Krieg durfte ursprünglich nur gegen Angreifer, also ausschließlich zur Verteidigung und zum Schutz, geführt werden. Erst im Laufe der islamischen Religionsgeschichte wurden weltliche Kämpfe und Kriege um wirtschaftliche und politische Macht - den christlichen Kreuzzügen vergleichbar - zum Dschihad hochstilisiert.
Wie die Terroristen den Begriff verstehen
Mit dem Terrorismus verbunden wird der Begriff unter anderem durch Anschläge der gegen israelische Ziele operierenden Palästinenser- Organisation "Islamischer Heiliger Krieg". Die terroristischen Fundamentalisten stellten weniger den geistigen Einsatz zur Verbreitung des Glaubens als vielmehr die Gewalt in den Vordergrund.
Den Glauben mit Gewalt verteidigen
Im Islam steht das im Westen meist mit Heiliger Krieg übersetzte arabische Wort Dschihad für die religiöse Pflicht der Gläubigen, ihre Religion - notfalls auch mit Hilfe von Gewalt - zu verbreiten und zu verteidigen. Die Gläubigen sollen den Dschihad sowohl mit dem "Herzen" (gegen sich selbst), der "Zunge und Hand" (zur Überzeugung und als Beispiel für andere) sowie mit dem "Schwert" führen.
Keine Grundpflicht wie Fasten oder Gebet
Im islamischen Rechtssystem zählt der Dschihad zwar nicht zu den Grundpflichten wie Fasten und tägliches Gebet. Er ist aber wichtiger Bestandteil der Rechtgläubigkeit. Es ist eine nicht dem Einzelnen, sondern der moslemischen Gesamtheit auferlegte Pflicht. Insofern verstehen die meisten moslemischen Rechtsgelehrten darunter die Verpflichtung zu einem geistigen und gesellschaftlichen Einsatz zur Verbreitung des Glaubens.
Auslegung wandelt sich in Geschichte
Der zur Durchsetzung der eigenen Religion notwendige Krieg durfte ursprünglich nur gegen Angreifer, also ausschließlich zur Verteidigung und zum Schutz, geführt werden. Erst im Laufe der islamischen Religionsgeschichte wurden weltliche Kämpfe und Kriege um wirtschaftliche und politische Macht - den christlichen Kreuzzügen vergleichbar - zum Dschihad hochstilisiert.
Wie die Terroristen den Begriff verstehen
Mit dem Terrorismus verbunden wird der Begriff unter anderem durch Anschläge der gegen israelische Ziele operierenden Palästinenser- Organisation "Islamischer Heiliger Krieg". Die terroristischen Fundamentalisten stellten weniger den geistigen Einsatz zur Verbreitung des Glaubens als vielmehr die Gewalt in den Vordergrund.