Warten hat ein Ende: Cisco übertrifft Erwartungen


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sir charles:

Warten hat ein Ende: Cisco übertrifft Erwartungen

 
06.11.01 10:32

New York - Die Märkte dürfen aufatmen. Cisco Systems hat im ersten Quartal angesichts der Flaute im Technologiesektor deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, lag mit seinen Zahlen aber über den Schätzungen der Analysten. Im ersten Quartal 2001/2002 sei ein Gewinn je Aktie von vier Cents oder 332 Millionen Dollar (367 Millionen Euro/5,04 Milliarden Schilling) erwirtschaftet worden, teilte das US-Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Vor Jahresfrist waren es noch 18 Cents oder 1,4 Milliarden Dollar gewesen.

Konkurrenz stehen gelassen

Analysten hatten indes mit einem geringeren Quartalsgewinn von im Schnitt zwei Cents je Aktie gerechnet. Der Umsatz sei zum Vorquartal gestiegen. Cisco erwarte für das zweite Quartal nunmehr einen zum ersten Quartal konstanten bis etwas höheren Umsatz. Besonders erfreulich seien Zuwächse bei den Marktanteilen im Vergleich zu den Wettbewerbern der Branche gewesen. Diese hätten für das Quartal durch die Bank weg Umsatzrückgänge im oberen Bereich zwischen zehn und 20 Prozent im Vergleich zum Vorquartal hinnehmen müssen.

Zweites Quartal

Der Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal bis Ende Oktober einen Umsatz von 4,45 Milliarden Dollar nach 4,3 Milliarden Dollar im Schlussquartal 2000/2001. Binnen Jahresfrist sanken die Umsätze indes um annähernd ein Drittel. Analysten hatten für das Anfangsquartal des laufenden Geschäftsjahres mit niedrigeren Erlösen von 4,17 Milliarden Dollar gerechnet. Analysten prognostizieren derzeit nach einer Umfrage von Thomson Financial/First Call für das zweite Quartal einen Umsatz von 3,8 bis 4,6 Milliarden Dollar. Im Mittel werden 4,25 Milliarden Dollar erwartet. Beim Gewinn je Aktie wird im Schnitt mit drei Cents gerechnet.

Der 11. September und die Nachwehen

Konzernchef Chambers sagte weiter, die Anschläge vom 11. September hätten Cisco etwa zwei Prozent Umsatz im ersten Quartal gekostet. Für das zweite Quartal liege die Umsatzprognose nunmehr um fünf Prozent unter der Schätzung noch vor den Anschlägen. Investoren hatten zuletzt auch wissen wollen, wie sich die Aufträge nach den Anschlägen entwickelt haben. Dazu sagte Chambers, bei den Ordern habe der Konzern nur kurzfristig Unterbrechungen verzeichnet. Im weiteren Verlauf des September und im Oktober sei die Auftragsentwicklung aber geradlinig verlaufen.


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