war das der Boden??................. .....


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Koninklijke BAM . 11,33 € -1,39% Perf. seit Threadbeginn:   +154,49%
 
Lapismuc:

war das der Boden??......................

 
14.06.10 16:21
KONINK.BAM GP TOON.EO-10 (WKN: A0JMJ1)
Man wird nicht reich, durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt
NAVIGATOR RES LTD Aktie KK = 0,125 €
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Equity Investor:

günstiger spekulativer Einstieg

 
21.08.14 10:26
Bin bei der Royal BAM mal spekulativ eingestiegen - zwar ist das ganze etwas eine Blackbox, aber ich schätze genau diese Tatsache lastet auch auf dem Kurs.
Das Unternehmen hatte 2010 eine Wertberichtigung auf Immobilienbesitz i.H.v. 1 Mrd. Euro und ist daraufhin auf 2 € pro Aktie abgestürzt.
Jetzt haben sie einen Verlust aus 2 Projekten von 68 Mio. Euro gemeldet und der Aktienkurs stürzt auf 1,76 Euro ab.
Ich seh hier ganz klar Panikverkäufe (ähnlich wie bei Bilfinger), weil die Gesamtlage einfach unklar ist.
Nachdem jetzt aber angefangen wird, sogar beim Vorstand "alte Zöpfe" abzuschneiden, sehe ich durchaus gute Chancen für einen erfolgreichen Turnaround. Immerhin hat das Unternehmen auch schon 2 Weltkriege überlebt ;)

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Highländer49:

BAM Groep

 
29.05.26 10:41
Die Aktien des niederländischen Baukonzerns BAM Groep sind am Freitag nach einer Analystenempfehlung auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2008 gesprungen. Die Papiere kletterten um gut 17 Prozent auf 11,19 Euro, nachdem sie im bisherigen Jahresverlauf unter dem Strich kaum vom Fleck gekommen waren.
https://www.ariva.de/aktien/...kurssprung-bei-bam-groep-nach-12020660
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MrTrillion3:

NL0000337319 - Koninklijke BAM Groep N.V.

 
00:24

Die Royal BAM Group N.V., auf Niederländisch Koninklijke BAM Groep N.V., gehört zu den größeren europäischen Bau- und Immobilienkonzernen. Der Unternehmenssitz befindet sich in Bunnik in den Niederlanden. Anders als die heutige Wayss & Freytag Ingenieurbau AG ist die BAM Group börsennotiert und für Privatanleger grundsätzlich handelbar.

Vom Handwerksbetrieb zum internationalen Baukonzern

Die Geschichte des Unternehmens begann am 12. Mai 1869. Adam van der Wal eröffnete damals im niederländischen Groot-Ammers einen Zimmereibetrieb, der unter anderem Windmühlen reparierte. Aus diesem regionalen Handwerksbetrieb entwickelte sich schrittweise ein Bauunternehmen.

1927 wurde das Familienunternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der neue Name lautete „Bataafsche Aanneming Maatschappij van Bouw- en Betonwerken“. Aus den Anfangsbuchstaben entstand die bis heute verwendete Abkürzung BAM.

Seit 1959 werden die Aktien des Unternehmens an der Börse Amsterdam gehandelt. Der Konzern ist heute vor allem in den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Irland und Belgien aktiv. Zu seinen Tätigkeitsfeldern gehören der Hoch- und Wohnungsbau, der Infrastruktur- und Ingenieurbau, Immobilienentwicklung sowie die Sanierung und Instandhaltung von Gebäuden und Infrastruktur.

Die BAM-Aktie

Die Börsennotierung besteht seit 1959. Die ISIN NL0000337319 und das Börsenkürzel BAMNB werden unmittelbar von BAM und der Euronext bestätigt. Die WKN A0JMJ1 ist die in Deutschland verwendete Wertpapierkennnummer.

Damit ist die BAM-Aktie klar von der ehemaligen Wayss-&-Freytag-Aktie zu unterscheiden. Wer heute Aktien der Royal BAM Group kauft, beteiligt sich am niederländischen BAM-Konzern, nicht an der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG.

Geschäftsentwicklung

Für das Geschäftsjahr 2025 meldete BAM einen Umsatz von rund 7,04 Milliarden Euro. Gegenüber 2024 entsprach dies einem Wachstum von neun Prozent. Das bereinigte EBITDA stieg um 20 Prozent auf rund 400 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich von 5,2 auf 5,7 Prozent.

Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn betrug 211 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,81 Euro. Ende 2025 beschäftigte der Konzern rund 13.443 Vollzeitkräfte. Der Auftragsbestand belief sich auf etwa 13 Milliarden Euro.

Für das erste Quartal 2026 berichtete das Unternehmen über weiter steigende Umsätze und ein höheres bereinigtes EBITDA. Konkrete vollständige Halbjahreszahlen für 2026 sollen am 30. Juli 2026 veröffentlicht werden.

Dividende und Aktienrückkäufe

BAM verfolgt nach eigenen Angaben eine Dividendenpolitik, nach der grundsätzlich zwischen 30 und 50 Prozent des Jahresüberschusses ausgeschüttet werden sollen. Für das Geschäftsjahr 2025 betrug die Dividende 0,30 Euro je Aktie. Dies entsprach einer Ausschüttungsquote von 37 Prozent.

Zusätzlich führte das Unternehmen Aktienrückkäufe durch. Nach einem Rückkaufprogramm über 50 Millionen Euro im Jahr 2025 schloss BAM im Juli 2026 ein weiteres Programm über 40 Millionen Euro ab. Aktienrückkäufe können den Gewinn je verbleibender Aktie erhöhen, sofern die zurückgekauften Aktien eingezogen oder dauerhaft als eigene Aktien gehalten werden. Sie sind jedoch kein Beleg dafür, dass eine Aktie günstig bewertet ist.

Die frühere Verbindung zu Wayss & Freytag

Wayss & Freytag gehörte über viele Jahre zum BAM-Konzern. Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung trennte sich BAM jedoch von verschiedenen Unternehmen und Märkten.

Am 16. September 2022 verkaufte die Royal BAM Group die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG vollständig an die ZECH Building SE. Wayss & Freytag beschäftigte damals mehr als 1.000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro. BAM verbuchte aus dem Verkauf einen Buchgewinn von rund 52 Millionen Euro.

Seit diesem Verkauf besteht keine gesellschaftsrechtliche Beteiligung der Royal BAM Group mehr an Wayss & Freytag. Die BAM-Aktie ist deshalb keine indirekte Möglichkeit, sich an Wayss & Freytag zu beteiligen.

Strategie und Risiken

Die aktuelle Konzernstrategie steht unter dem Leitgedanken „Building a sustainable tomorrow“ und umfasst die drei Bereiche „Focus, Transform and Expand“. BAM will sich auf profitable und zum eigenen Risikoprofil passende Projekte konzentrieren, Bauprozesse stärker digitalisieren und standardisieren sowie unter anderem in den Bereichen Energieinfrastruktur, Gebäudesanierung und energetische Modernisierung wachsen.

Diese Ausrichtung ist eine Reaktion auf typische Probleme der Bauindustrie. Große Festpreisprojekte können bei Kostensteigerungen, Planungsfehlern, Verzögerungen oder Streitigkeiten mit Auftraggebern erhebliche Verluste verursachen. Hinzu kommen konjunkturelle Risiken, schwankende Materialpreise, Fachkräftemangel und die Abhängigkeit von öffentlichen Investitionen und Immobilienmärkten.

Einordnung

BAM ist kein reiner Wachstumswert, sondern ein zyklischer Bau- und Infrastrukturkonzern. Positiv sind der hohe Auftragsbestand, die zuletzt gestiegene Profitabilität, eine stärkere Bilanz sowie Dividenden und Aktienrückkäufe.

Dem stehen die branchentypisch niedrigen Margen und erhebliche Projektrisiken gegenüber. Bei Baukonzernen können einzelne problematische Großprojekte einen spürbaren Teil des Jahresgewinns aufzehren. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Höhe des Umsatzes, sondern vor allem, ob BAM seine Projekte dauerhaft mit ausreichenden Margen und ohne größere Sonderbelastungen abwickeln kann.

Die Geschäftszahlen für 2025 zeigen eine deutliche operative Verbesserung. Ob diese Entwicklung nachhaltig ist, lässt sich erst anhand mehrerer Geschäftsjahre beurteilen. Eine Kaufempfehlung lässt sich aus den genannten Unternehmensdaten allein nicht ableiten.

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MrTrillion3:

NL0000337319 - Koninklijke BAM Groep N.V.

 
00:58

Ich war im Zuge einer Recherche zur Wayss & Freytag AG (WKN 776119) auf die BAM-Gruppe gestoßen - eines der historisch bedeutendsten deutschen Unternehmen im Beton-, Ingenieur- und Tunnelbau. Sie gehörte zum zum Einflussbereich der AGIV AG, einer Aktiengesellschaft für Industrie und Verkehrswesen. 

Im Dezember 1996 verkaufte AGIV etwas mehr als 74 Prozent des Grundkapitals der Wayss & Freytag AG an die niederländische Hollandsche Beton Groep N.V., kurz HBG. 1999 wurde Wayss & Freytag organisatorisch getrennt. Es entstanden zwei eigenständig operierende Gesellschaften, nämlich die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG und die Wayss & Freytag Schlüsselfertigbau AG.

Am 28. Mai 2002 wurde bei weiterhin fortbestehenden Wayss & Freytag AG ein Squeeze-out beschlossen. Hauptaktionär war die Hollandsche Beton Groep (Deutschland). Der Squeeze-out wurde erst am 16. August 2004 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam. Die zunächst festgesetzte Barabfindung betrug 5,70 Euro je Aktie; im Rahmen eines späteren Vergleichs wurde sie auf 8,75 Euro erhöht. Damit wurden die verbliebenen Minderheitsaktionäre zwangsweise aus der alten Wayss & Freytag AG herausgedrängt. Die Aktien gingen auf den Hauptaktionär über. Die WKN 776119 repräsentierte danach kein frei handelbares Publikumsinvestment mehr. Den exakten letzten Börsenhandelstag habe ich nicht verlässlich gefunden. Sicher belegt ist lediglich, dass der Squeeze-out am 16. August 2004 wirksam wurde.

BAM kam erst während dieses Prozesses ins Spiel

Am 8. November 2002 übernahm Royal BAM NBM das gesamte Aktienkapital der HBG. Daraus entstand die heutige Royal BAM Group.

BAM kaufte also nicht die frei gehandelte Wayss-&-Freytag-Aktie vom Markt und auch nicht unmittelbar die heutige Ingenieurbaugesellschaft, sondern den HBG-Konzern, zu dem die Wayss-&-Freytag-Gesellschaften bereits gehörten.

Was wurde aus den beiden operativen Teilen?

Die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG blieb als Spezialistin für Tunnel-, Brücken-, Tief- und Ingenieurbau erhalten. Sie ist heute unter HRB 49323 beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen.

Die Wayss & Freytag Schlüsselfertigbau AG wurde später mit anderen deutschen BAM-Baugesellschaften zusammengeführt und ging letztlich in der BAM Deutschland AG auf.

2022 verkaufte BAM schließlich die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG vollständig an ZECH Building SE (HRB 30429). Heute gehört sie daher zur Zech Group und nicht mehr zu BAM. 

2025 verlegte dieselbe ZECH Building SE ihren Satzungssitz von Erkrath nach Bremen. Sie wird heute beim Amtsgericht Bremen unter HRB 41648 HB geführt und hat ihre Anschrift am Hansator 20, 28217 Bremen. Es handelt sich nicht um eine andere „Zech Building“, sondern um dieselbe Rechtsperson nach Sitzverlegung.

Eine bewegte Geschichte, die mich quasi an der Royal BAM Group vorbeigeführt hat. 

Investiert war ich weder bei der alten Wayss & Freytag AG, noch bei der Royal BAM. Daher ziehe ich mich jetzt auch aus diesem Thread zurück. Allen, die bei der Royal BAM drin sind, wünsche ich viel Erfolg mit ihrem Investment. 

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