Mir ist Deine Motivation ehrlich gesagt auch nicht wirklich klar. Ich bin dem Rat vieler hier gefolgt, da ich sehr unerfahren mit Pink Sheets bin und habe in der Tat nur eine sehr kleine Summe investiert, die meine Investigation und die Zeit, die hier investiere kaum rechtfertigt. Insofern ist mein Verhalten mit Deinem insofern kongruent, als dass der investierten Zeit wohl kaum eine angemessene Entschädigung folgen wird.
Sicher habe ich mich gewundert, dass der Kurs nach der Veröffentlichung des Examiner Berichts so abschmiert. Aus heutiger Sicht muss ich aber eher sagen, dass ich mich wundere, dass der Kurs zum Zeitpunkt meines Erwerbs so hoch war aber das lässt sich sicher damit begründen, dass Börse in der Tat sehr emotional ist.
Aber zurück zum Thema. Wenn ich nun bereits 2/3 meines „kleinen“ Invests bereits verloren habe, was sollte mich außer dem nunmehr kaum merkbaren Verlusts des letzten Drittels motivieren, auszusteigen. Wenn ich das tue, dann kann ich ein Jahr lang beim Essen gehen anstatt einer Flasche Wein ein Bier bestellen. Das schreckt mich aber nicht ab, die Aktie so lange zu halten, bis das Delisting amtlich ist.
Die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts hat möglicherweise zugenommen aber die Erkenntnis dazu ebenso, nur eben zu spät. Was also möchtest Du mit dem Hinweis auf eine nun größere Wahrscheinlichkeit des Totalverlusts erreichen? Die Sinnhaftigkeit zu handeln (Umschichtung/Verkauf), hat doch mit dem enormen Kursverlust, trotz höheren Risikos des Totalverlusts in gleichem Maße abgenommen!?