Taliban wollen USA «Waffenstillstand» anbieten
- Botschafter berichtet über Gespräch mit Taliban-Führer =
Quetta, 19. Oktober (AFP) - Die afghanischen Taliban wollen den USA
einen «Waffenstillstand» anbieten. Er habe einen Plan für eine
Waffenruhe, mit dem die US-Angriffe auf Afghanistan beendet werden
sollten, sagte der Taliban-Botschafter in Pakistan, Abdul Salam
Saif, am Freitag auf dem Flughafen im pakistanischen Quetta. Er
habe in den vergangenen Tagen in der afghanischen Stadt Kandahar
mit dem Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar einen solchen
Waffenstillstands-Plan erörtert. Nach seiner Ankunft in Islamabad
werde er mit der pakistanischen Führung sprechen und anschließend
auf einer Pressekonferenz über seine Reise nach Kandahar
berichten, kündigte der Taliban-Botschafter an.
US-Präsident George W. Bush hatte den radikalislamischen Taliban in
der vergangenen Woche eine «zweite Chance» angeboten, falls sie den
islamischen Extremisten Osama bin Laden umgehend und bedingungslos
ausliefern sollten. In den vergangenen Tagen war berichtet worden,
der Taliban-Außenminister Wakil Achmed Mutawakel habe mit der
pakistanischen Führung Geheimgespräche über eine mögliche
Auslieferung Bin Ladens geführt. Dieser wird von Washington für die
Terroranschläge in den USA verantwortlich gemacht.
- Botschafter berichtet über Gespräch mit Taliban-Führer =
Quetta, 19. Oktober (AFP) - Die afghanischen Taliban wollen den USA
einen «Waffenstillstand» anbieten. Er habe einen Plan für eine
Waffenruhe, mit dem die US-Angriffe auf Afghanistan beendet werden
sollten, sagte der Taliban-Botschafter in Pakistan, Abdul Salam
Saif, am Freitag auf dem Flughafen im pakistanischen Quetta. Er
habe in den vergangenen Tagen in der afghanischen Stadt Kandahar
mit dem Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar einen solchen
Waffenstillstands-Plan erörtert. Nach seiner Ankunft in Islamabad
werde er mit der pakistanischen Führung sprechen und anschließend
auf einer Pressekonferenz über seine Reise nach Kandahar
berichten, kündigte der Taliban-Botschafter an.
US-Präsident George W. Bush hatte den radikalislamischen Taliban in
der vergangenen Woche eine «zweite Chance» angeboten, falls sie den
islamischen Extremisten Osama bin Laden umgehend und bedingungslos
ausliefern sollten. In den vergangenen Tagen war berichtet worden,
der Taliban-Außenminister Wakil Achmed Mutawakel habe mit der
pakistanischen Führung Geheimgespräche über eine mögliche
Auslieferung Bin Ladens geführt. Dieser wird von Washington für die
Terroranschläge in den USA verantwortlich gemacht.