Ich werte das auch positiv, obwohl dafür einige Mio. € aufgewendet werden müssen. Laut letztem JA im Handelsregister hat die größere Gesellschaft von beiden im Jahre 2019 einen Jahresüberschuß von rd. 900 T€ erzielt. Nach überschlägiger Rechnung lag die EBITDA-Marge damals bei ca. 11,3 %. Die kleinere Gesellschaft weist in 2019 nur einen JÜ von rd. 160 T€ aus. Die EBITDA-Marge läßt sich aus den Daten leider nicht ermitteln. Diesbezüglich nehme ich aber an, dass diese bei der kleineren Gesellschaft einige %-Punkte unter 10% liegt. Gewichtet würde ich für beide Puthmann-Unternehmen zusammen betrachtet unterstellen, dass die EBITDA-Marge in 2019 maximal bei 10 % lag. Sollte diese auch jetzt zum jetzigen Erwerbszeitpunkt in gleicher Größenordnung noch Bestand haben, läge darin für Vorwerk ein schönes zusätzliches Ergebnispotential, wenn es gelingt, die EBITDA-Marge der Puthmann-Unternehmen auf die Höhe der EBITDA-Marge von Vorwerk von 20% zu heben.
Daß dies in kurzer Zeit gelingen kann, hat Vorwerk mit den beiden in 2019 erworbenen Bohlen & Doyen-Unternehmen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Sollte dies gelingen, würde sich der Kaufpreis für die jeweilgen 75%-Anteile relativ schnell armortisieren.
Der Markt sieht das im Moment wohl (noch) nicht so, der Aktienkurs hatte nach Veröffentlichung kurz gezuckt, nachbörslich bei rd. 37,30 € bei L&S.
Also mit Geduld weiter warten auf die Q3-Zahlen übermorgen.