Die Schätzungen für die Kosten eines Krieges reichen von einstelligen Milliardenbeträgen bis hin zu hohen dreistelligen Beträgen. Das Congressional Budget Office rechnet mit monatlichen Kosten von $9 Milliarden, während ein 60 täglicher Konflikt zwischen $28 und $37 Milliarden verschlingen könnte.
Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Lawrence Lindsey, schätzt den Kostenpunkt auf zwischen $100 und $200 Milliarden.
"Jeder, der versucht, jetzt die Kosten zu beziffern, lügt, es ist bestenfalls eine gut gemeinte Schätzung," sagt der Budget Experte Stanley Collender.
"Es scheint nicht der Fall zu sein, dass irgendjemand Einsparungen oder Steuererhöhungen fordert, um das zu finanzieren, also muss es aufgenommen werden," fügt er hinzu.
Das Weiße Haus rechnet bereits bis ins Jahr 2005 hinein mit Haushaltsdefiziten. Das Congressional Budget Office nennt das Jahr 2006.
Auch Firmenbosse machen sich Gedanken um mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und besonders ihrer Unternehmen.
Ein kurzer Militärschlag gegen den Irak würde die negativen Wirkungen auf die Wirtschaft verringern, so der allgemeine Tenor auf der Business Council Sitzung in West Virginia. Allerdings würde ein langer Krieg die negativen Effekte verstärken, so Harrison, der Vice Chairman des Business Coucil.
Die CEOs großer Unternehmen aus dem Tech- bis hin zum Pharmasektor fanden sich an dem Treffen ein. Sie wurden von dem Chef des CIA George Tenet und dem Verteidigungsminister John Ashcroft über den Stand der Situation unterrichtet.
Ein Umfrageergebnis von der Sitzung zeigt, dass der Großteil der Firmenbosse einen Rückgang des Wachstums im zweiten Halbjahr gegenüber dem ersten erwarten. Im ersten Halbjahr lag das Wachstum bei 3.2%.
"Ich glaube nicht, dass eine $100 Milliarden Belastung für die US-Bürger so gut ist," sagt Scott McNealy, Chef von Sun Microsystems und spricht damit die geschätzten Kosten eines Krieges gegen den Irak an.
Der Chef von Fannie Mae, Franklin Raines, sieht eine weitere Verschlechterung des Investitionsklimas durch einen Krieg. Ein Angriff würde Unternehmen dazu bewegen, ihre Investitionen noch weiter aufzuschieben.
Der Chef von Delta Air Lines, Leo Mullin, sieht einen unausweichlichen Rückgang der Zahl der Fluggäste. Während des Golfkrieges im Jahr 1991 war die Zahl der Fluggäste bei Transatlantikflügen um 10 Prozent und bei Inlandsflügen in den USA um 5 Prozent zurückgegangen, sagt Mullin.
Der CEO von DuPont, Charles Holliday, sieht eine Gefahr durch den Ölpreis. Dieser werde wahrscheinlich weiter ansteigen, wenn ein Angriff durchgeführt werde. Seit dem die Spekulationen über einen Krieg auftauchten, stieg der Ölpreis bereits um $5, so Holliday.
Bill Esrey, Chef von Sprint, dem zweigrößten Festnetzanbieter und dem viertgrößten Mobilfunkkonzern der USA, betont, dass durch große Ereignisse mehr telefoniert und mehr eMails verschickt würden. So seien die Netzwerke in den USA am 11. September doppelt so stark wie normal belastet gewesen.
von www.aktienbord.com
Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Lawrence Lindsey, schätzt den Kostenpunkt auf zwischen $100 und $200 Milliarden.
"Jeder, der versucht, jetzt die Kosten zu beziffern, lügt, es ist bestenfalls eine gut gemeinte Schätzung," sagt der Budget Experte Stanley Collender.
"Es scheint nicht der Fall zu sein, dass irgendjemand Einsparungen oder Steuererhöhungen fordert, um das zu finanzieren, also muss es aufgenommen werden," fügt er hinzu.
Das Weiße Haus rechnet bereits bis ins Jahr 2005 hinein mit Haushaltsdefiziten. Das Congressional Budget Office nennt das Jahr 2006.
Auch Firmenbosse machen sich Gedanken um mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und besonders ihrer Unternehmen.
Ein kurzer Militärschlag gegen den Irak würde die negativen Wirkungen auf die Wirtschaft verringern, so der allgemeine Tenor auf der Business Council Sitzung in West Virginia. Allerdings würde ein langer Krieg die negativen Effekte verstärken, so Harrison, der Vice Chairman des Business Coucil.
Die CEOs großer Unternehmen aus dem Tech- bis hin zum Pharmasektor fanden sich an dem Treffen ein. Sie wurden von dem Chef des CIA George Tenet und dem Verteidigungsminister John Ashcroft über den Stand der Situation unterrichtet.
Ein Umfrageergebnis von der Sitzung zeigt, dass der Großteil der Firmenbosse einen Rückgang des Wachstums im zweiten Halbjahr gegenüber dem ersten erwarten. Im ersten Halbjahr lag das Wachstum bei 3.2%.
"Ich glaube nicht, dass eine $100 Milliarden Belastung für die US-Bürger so gut ist," sagt Scott McNealy, Chef von Sun Microsystems und spricht damit die geschätzten Kosten eines Krieges gegen den Irak an.
Der Chef von Fannie Mae, Franklin Raines, sieht eine weitere Verschlechterung des Investitionsklimas durch einen Krieg. Ein Angriff würde Unternehmen dazu bewegen, ihre Investitionen noch weiter aufzuschieben.
Der Chef von Delta Air Lines, Leo Mullin, sieht einen unausweichlichen Rückgang der Zahl der Fluggäste. Während des Golfkrieges im Jahr 1991 war die Zahl der Fluggäste bei Transatlantikflügen um 10 Prozent und bei Inlandsflügen in den USA um 5 Prozent zurückgegangen, sagt Mullin.
Der CEO von DuPont, Charles Holliday, sieht eine Gefahr durch den Ölpreis. Dieser werde wahrscheinlich weiter ansteigen, wenn ein Angriff durchgeführt werde. Seit dem die Spekulationen über einen Krieg auftauchten, stieg der Ölpreis bereits um $5, so Holliday.
Bill Esrey, Chef von Sprint, dem zweigrößten Festnetzanbieter und dem viertgrößten Mobilfunkkonzern der USA, betont, dass durch große Ereignisse mehr telefoniert und mehr eMails verschickt würden. So seien die Netzwerke in den USA am 11. September doppelt so stark wie normal belastet gewesen.
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