Verschärfte Regulatorik (Mietrechtsreform 2026): Neue Gesetzesinitiativen zielen darauf ab, Schlupflöcher zu schließen. Geplant sind unter anderem eine stärkere Deckelung von Indexmieten, die Begrenzung von Möblierungszuschlägen und strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen.
Energetischer Sanierungszwang (GEG): Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet Eigentümer zu kostspieligen Maßnahmen wie dem Austausch alter Heizkessel oder der Dämmung von Rohren und Dachböden. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 €.
Begrenzte Umlagefähigkeit: Obwohl Modernisierungskosten teilweise auf die Miete umgelegt werden dürfen (max. 8 % der Kosten, gedeckelt auf 3 € pro m² innerhalb von sechs Jahren), reichen diese Erhöhungen oft nicht aus, um die hohen Investitionen in Zeiten gestiegener Zinsen und Baukosten zu amortisieren.
Sinkende Mietrenditen: Die Mieten steigen zwar, oft aber langsamer als die Gesamtkosten für Instandhaltung, Verwaltung und Finanzierung. Zudem fordern politische Vorstöße, wie die Beteiligung von Vermietern an Sozialversicherungsbeiträgen, die Rentabilität weiter heraus.
Rechtliche Unsicherheiten: Die Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2029 und die Möglichkeit für Mieter, überhöhte Mieten bis zu 30 Monate rückwirkend zurückzufordern, erhöhen das finanzielle Risiko für Vermieter