Keiner braucht neue Wohnungen. Diese werden so unfassbar im Wert fallen. Auch mieten werden praktisch analog der Zinsen der letzten 10 Jahre in den negativen Bereich rutschen. Vermieter basteln schon an einem Modell für Negativmieten.
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Meine vorsichtige Prognose ist, dass gerade der Boden für einen Immobilienboom bereitet wird, der den der vergangenen 10 Jahre in den Schatten stellen wird.
Der bereits jetzt existente Mangel läuft in Richtung 500.000 bis 700.000 Wohnungen. Pro Jahr vergrößert sich der Mangel noch da, wie bekannt, der Neubau eingebrochen ist und weiterer Zuzug erwartet wird. Sobald die Inflation deutlich abgeflaut ist, werden die Geldmarkt- und Zentralbankzinsen sinken (aktuell rund 3,5 Prozent auf 12 Jahre bei 60 Prozent Beleihung für Immobiliendarlehen). Der Kaufkraftverlust wird durch höhere Tarifabschlüsse in den nächsten Jahren weitgehend aufgeholt werden.
Dann treffen ein gigantischer Wohnungsmangel, exorbitant gestiegene Mieten bzw. sehr hohe Mieten bei Neuvermietung, niedrige Zinsen und eine gestiegene Kaufkraft zusammen. Also in etwa so, als würde man in nem riesigen Topf Salpeter, Holzkohle und Schwefel zusammen mit einem riesigen Schuss Benzin mischen.
Und das verrückte ist, dass man aktuell Wohnungen für etwa ein Drittel des Buchwertes inkl. vollständiger Verwaltung und Management bei der Vonovia erhält.
Das wird den Kurs nächste Woche nicht auf 50 oder 80 Euro treiben. Im Laufe der nächsten 4 bis 6 Jahre ist dies jedoch sehr wahrscheinlich. Kaufen, über die Jahre die Dividenden einstecken und sich dann bei der Realisierung der anvisierten Marktentwicklung über 300 bis 400 Prozent Kursgewinn freuen ist meine Devise.