Belastbare Argumente sind seit dem 18.01.2014
#1972 für mich erkennbar nicht vorgebracht worden.
Verzehnfache unterstrich in
#1973, dass doch 7 WE von 24 WE zum Verkauf stehen. Die Tatsache, dass in dem von ihm zitierten Text auch darauf hingewiesen wir, dass die SWAP-Vereinbarungen sich zwar positive entwickelt aber nicht zahlungswirksam wird (weil es eventuell nur eine von wem auch immer erfolgte Bewertung = Schönfärberei ist und deren Zukunft ziemlich ungewiss ist), hat er offensichtlich wegen der in Mode gekommenen rosa Brillen überlesen.
Welchen Erfolg könnte man dem Verkauf von 24 WE beimessen? Nehmen wir an jede WE biete 100 Quadratmeter Wohnraum, und man könnte sie für 2000 EUR/ Quadratmeter herstellen und für 3250 EUR/Quadratmeter veräußern. Bei einem Gemeinkostenzuschlag von 30% würde sich das mit 0,30 EUR/Aktie auswirken (bei Ansatz: Unternehmenswert = ca. 5facher Gewinn). Es müsste dann aber sichergestellt sein, dass dies jedes Jahr wiederholt wird. D.h. es müssen für die nächsten Jahre ähnliche Projekte baureif in der Pipeline sein. Wenn das so für die 2. Phase gegeben wäre, über die sich Verzehnfache mit 2 Ausrufezeichen in
#1974 sichtlich begeistert zeigt, würde es den Unternehmenswert dann eben nicht weiter steigern, sondern nur den Ertrag und somit die 0,30 bestätigen. Sind die Projekte aber nur irgendwie wacklig, so geht der Wert gleich wieder in Richtung Süden. Das alles gilt nur für Unternehmen außerhalb der Insolvenz. Dazu später mehr.
@magmarot
Falls dein Posting
#1975 an mich gerichtet war - ich nehme erst einmal jeden Menschen ernst. Wenn ich dich nicht ernst nehmen muss, ist das auch in Ordnung. Ich mag nur keine Unterstellungen.
@Gropius zu
#1994Wenn ich in Betracht ziehe, wie lange WP brauchen und welche Prozesse unternehmensintern durchlaufen werden müssen, bis ein Konzerntestat erfolgt, so kann eine richterliche Überprüfung dieses wohl kaum vollumfänglich ersetzen. Sind die in
#2002 genannten vom Gericht erstellten Bilanzen, die ja primär eine Überprüfung ermöglichen sollen ob eine Insolvenz mangels Masse abzulehnen ist, öffentlich einsehbar oder anders gefragt – kannst du selbst deine positive Beurteilung der Lage durch Zahlen, Daten, Fakten belegen? Ich habe ja schon einmal in
#1959 auf ein Statement von dir hingewiesen. Das war eine Zahl, die einem im Internet veröffentlichen Finanzbericht auf der Homepage von VIVACON entnommen war. Findet der eine Grundlage in einem vom Gericht ergangenen Beschluss oder eine vom Gericht erstellte Bilanz? Schließlich stellst du die Zahlen des Gerichtes als final belastbar dar.
Beim Planinsolvenzverfahren ist positiv zu sehen, dass der Richter die Vermögensbefugnisse bei VIVACON belassen hat und den vermutlich von VIVACON bestellten Sachwalter nicht abgelehnt hat (was er tun kann, wenn dieser offensichtlich ungeeignet ist). Eins scheint aber doch nach wie vor gegeben zu sein – der von VIVACON vorgenommene Ansatz bei den erstellten Bilanzen konnten von Ernst & Young nicht mitgetragen werden. Im Rahmen eines Threads kann man als Nichtinvolvierter kaum auf das Insolvenzverfahren eingehen. Ich gebe aber zu bedenken, dass ein Insolvenzverfahren und eben auch ein Sanierungsplan immer der Befriedigung der Gläubiger dienen; sei es durch Liquidierung, Übertragung oder Sanierung. Erst wenn bekannt ist, wie die im gestaltenden Teil der Planinsolvenz vorgesehenen Befriedigung der Insolvenzgläubiger ausgestaltet ist und ob VIVACON von seinen restlichen Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern befreit sein wird, und wenn abgeschätzt werden kann, ob das operative Geschäft nach dem Planinsolvenzverfahren neben der Befriedigung der Gläubiger noch irgendwann einen Ertrag für die ca. 25 Mio. Aktien bereit hält, lässt sich seriös abschätzen, welcher Wert der Aktie zukommt. Das spektakulärste (weil erstmalig in D und vom damaligen Bundeskanzler unterstützt) Planinsolvenzverfahren wurde bei Babcock-Borsig (WKN
663834) durchgeführt. Das Ergebnis ist hinreichend bekannt – es existiert nur noch der Unternehmensmantel.
Wie es beim Verkauf der Assets ausgehen kann zeigt in den letzten Tagen der Fall von LOEWE:
http://www.deraktionaer.de/aktie/loewe-aktie-stuerzt-ab-28320.htmZu
#2005 zitiere ich mal „Es wurden die gesamten Betriebsstätten an neue Investoren verkauft!....Jetzt, und darauf warten wir, müssen die neuen Investoren einen Pachtvertrag unterschreiben oder die Grundstücke kaufen. Oder meinst Du, die können wie Nomaden das fremde Eigentum benutzen ohne Pacht ?“. Was soll man nun davon halten? Ein Unternehmen verkauft eine Betriebsstätte ohne eine entsprechende Zug-um-Zug-Vereinbarungen zur Nutzung der damit verbundenen Grundstücke in den Händen zu halten? Bis jetzt wurde hier der Eindruck vermittelt, dass es sich beim Management, bestehend aus Vorstand und Sachwalter, um Vollprofis handelt.