die Indizes entwickelten sich am gestrigen Montag exakt so wie von uns vorhergesagt. Der Tag begann in Vorfreude auf die neue Berichtssaison
erwartungsgemäß stark und bot dem DAX erneut die Chance, sich im Rallyemodus zu präsentieren. Der temporäre Höchststand um 6060 wurde sofort geknackt und erst bei 6090, also knapp unterhalb der von uns zitierten Demarkationslinie bei 6100 Punkten, die das wirklich allerletzte Maximalziel der laufenden Bärenmarktrallye darstellt, setzte die Intraday-Wende ein. Zum Handelsende schloss der DAX unverändert um 6040. Damit bleibt die von uns erkannte Gravitationskraft der 6000er Linie weiterhin bestehen und der von uns immer wieder benannte Fight um die 6000 geht in die nächste Runde. Der Dow Jones enttäuschte die maßlosen Optimisten, die nicht müde werden, das Erreichen der 11.000 bzw. 11500 in den nächsten Tagen auszurufen. Mit 10663 gelang ihm noch nicht einmal die Berührung der sehr wichtigen 10700er Linie, die eine finale Option auf die 11000 verbürgen würde. Wir rechnen, wie Sie wissen, ohnehin nicht mit einem weiteren Anstieg. Der gestrige Tag hat vielmehr wieder deutlich gemacht, dass die Bärenmarktrallye in ihrem ultimativen Endstadium angekommen ist, die Periode seit Weihnachten lässt sich trefflich als letzte Überhitzungsphase beschreiben. Die 20%ige Korrektur wird kommen, vermutlich um den 15. Januar herum wird sie beginnen. Diese Woche dürfte noch ein zähes Tauziehen zwischen Euphorikern und Pessimisten kursbestimmend sein. Bis Freitag bleibt im DAX die 6000 das Maß aller Dinge, maximale Ausschläge bis auf 6100 sind weiterhin nicht ausgeschlossen. Die US- Boys werden ebenfalls bis maximal 10700 im Dow und 2320 in der NAsdaq steigen können.
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