Na dann mal los, nennt mal weitere Aktien, die nach Grahams Value-Ansatz günstig sind! Müssen ja keine Immo-und Finanzaktien sein.
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Berenberg Bank - Value-Aktien bieten attraktive Einstiegsmöglichkeit
16:19 09.07.08
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Seit dem Ausbruch der Subprimekrise ging es an den Aktienbörsen weltweit bergab, so die Analysten der Berenberg Bank.
Banken hätten Milliarden abgeschrieben, Konsumaktien hätten unter Rezessions- und Inflationsängsten, Auto- und Luftfahrtunternehmen unter hohen Ölpreisen, Exportfirmen in Europa unter dem starken Euro gelitten. So habe der EURO STOXX allein seit Jahresbeginn fast 25% an Wert verloren. Vor diesem Hintergrund könnte das aktuelle Marktumfeld inzwischen reif sein für langfristige "Schnäppchenkäufe". Unter "Value"-Gesichtspunkten seien Firmen sehr interessant, deren Aktienkurs inzwischen unter ihren Buchwert gefallen sei.
Der Buchwert je Aktie entspreche den Aktiva einer Gesellschaft minus Verbindlichkeiten, Anteile Dritter und immaterielle Aktiva (wie z.B. Goodwill), geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien. Der Begründer des Value-Ansatzes sei Benjamin Graham gewesen. Sein erfolgreichster Schüler sei der legendäre Investor Warren Buffett. Er verwende den Buchwert als Maß für den Liquidationswert. So wäre ein Investor theoretisch in der Lage, nachdem er alle Aktien unter Buchwert "eingesammelt" habe, einen Gewinn aus dem Verkauf der gesamten Aktiva des Unternehmens zu erzielen.
Die entscheidende Frage sei jedoch, ob die Aktiva werthaltig seien. Allerdings würden oft auch stille Reserven in bereits abgeschriebenen Anlagen schlummern. Kaufe also ein Anleger eine Aktie unter Buchwert, habe er damit ein entsprechendes Sicherheitspolster gegen mögliche Kursverluste. Auch wenn ein Kurs/Buchwert-Verhältnis von weniger als eins kein hundertprozentiger Schutz vor Kursverlusten sei, würden diese Titel bei großen Qualitätsunternehmen langfristig attraktive Kurschancen bieten. Ein mögliches Manko dieses Ansatzes bestehe darin, dass man nur den Buchansatz der Sachwerte betrachte und dabei den Firmen- oder Geschäftswert und sonstige immaterielle Werte gar nicht einbeziehe. Daher würden stark technologiegetriebene Unternehmen oft durch das Raster fallen.
Das Kurs/Buchwert-Verhältnis des DJ EURO STOXX liege inzwischen unter dem Niveau des Börsenkrisenjahres 2002 und dem langfristigen Durchschnitt. Insbesondere Bank- und Versicherungsaktien würden aktuell deutlich unter Buchwert notieren, wie z.B. Deutsche Bank (Kurs/Buchwert-Verhältnis für 2008: 0,8), Münchener Rück (0,9), Schweizer Rück (0,8), Royal Bank of Scotland (0,6) oder Hypo Real Estate (0,5), aber auch Unternehmen aus anderen Branchen wie Deutsche Lufthansa (0,9), BMW (0,8), Daimler (0,9) oder Saint Gobain (0,8). Auch die Aktien von Immobiliengesellschaften seien deutlich im Kurs gefallen, so dass die Notierungen teilweise 40% weniger als der Buchwert betragen würden (IVG: 0,4).
International sei Japan nach Kurs/Buchwert-Verhältnis einer der günstigsten Aktienmärkte. Ein Grund dafür seien die geringen Dividendenausschüttungen japanischer Unternehmen. Viele Gesellschaften hätten dadurch einen hohen Cash-Bestand bzw. ein hohes Eigenkapitalpolster angehäuft. Als Folge werde derzeit mehr als die Hälfte aller Unternehmen unter dem Buchwert gehandelt. Für den langfristig orientierten Investor könnte sich derzeit eine erste attraktive Einstiegsmöglichkeit in Value-Aktien bieten. (09.07.2008/ac/a/m)
Quelle: Aktiencheck
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Berenberg Bank - Value-Aktien bieten attraktive Einstiegsmöglichkeit
16:19 09.07.08
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Seit dem Ausbruch der Subprimekrise ging es an den Aktienbörsen weltweit bergab, so die Analysten der Berenberg Bank.
Banken hätten Milliarden abgeschrieben, Konsumaktien hätten unter Rezessions- und Inflationsängsten, Auto- und Luftfahrtunternehmen unter hohen Ölpreisen, Exportfirmen in Europa unter dem starken Euro gelitten. So habe der EURO STOXX allein seit Jahresbeginn fast 25% an Wert verloren. Vor diesem Hintergrund könnte das aktuelle Marktumfeld inzwischen reif sein für langfristige "Schnäppchenkäufe". Unter "Value"-Gesichtspunkten seien Firmen sehr interessant, deren Aktienkurs inzwischen unter ihren Buchwert gefallen sei.
Der Buchwert je Aktie entspreche den Aktiva einer Gesellschaft minus Verbindlichkeiten, Anteile Dritter und immaterielle Aktiva (wie z.B. Goodwill), geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien. Der Begründer des Value-Ansatzes sei Benjamin Graham gewesen. Sein erfolgreichster Schüler sei der legendäre Investor Warren Buffett. Er verwende den Buchwert als Maß für den Liquidationswert. So wäre ein Investor theoretisch in der Lage, nachdem er alle Aktien unter Buchwert "eingesammelt" habe, einen Gewinn aus dem Verkauf der gesamten Aktiva des Unternehmens zu erzielen.
Die entscheidende Frage sei jedoch, ob die Aktiva werthaltig seien. Allerdings würden oft auch stille Reserven in bereits abgeschriebenen Anlagen schlummern. Kaufe also ein Anleger eine Aktie unter Buchwert, habe er damit ein entsprechendes Sicherheitspolster gegen mögliche Kursverluste. Auch wenn ein Kurs/Buchwert-Verhältnis von weniger als eins kein hundertprozentiger Schutz vor Kursverlusten sei, würden diese Titel bei großen Qualitätsunternehmen langfristig attraktive Kurschancen bieten. Ein mögliches Manko dieses Ansatzes bestehe darin, dass man nur den Buchansatz der Sachwerte betrachte und dabei den Firmen- oder Geschäftswert und sonstige immaterielle Werte gar nicht einbeziehe. Daher würden stark technologiegetriebene Unternehmen oft durch das Raster fallen.
Das Kurs/Buchwert-Verhältnis des DJ EURO STOXX liege inzwischen unter dem Niveau des Börsenkrisenjahres 2002 und dem langfristigen Durchschnitt. Insbesondere Bank- und Versicherungsaktien würden aktuell deutlich unter Buchwert notieren, wie z.B. Deutsche Bank (Kurs/Buchwert-Verhältnis für 2008: 0,8), Münchener Rück (0,9), Schweizer Rück (0,8), Royal Bank of Scotland (0,6) oder Hypo Real Estate (0,5), aber auch Unternehmen aus anderen Branchen wie Deutsche Lufthansa (0,9), BMW (0,8), Daimler (0,9) oder Saint Gobain (0,8). Auch die Aktien von Immobiliengesellschaften seien deutlich im Kurs gefallen, so dass die Notierungen teilweise 40% weniger als der Buchwert betragen würden (IVG: 0,4).
International sei Japan nach Kurs/Buchwert-Verhältnis einer der günstigsten Aktienmärkte. Ein Grund dafür seien die geringen Dividendenausschüttungen japanischer Unternehmen. Viele Gesellschaften hätten dadurch einen hohen Cash-Bestand bzw. ein hohes Eigenkapitalpolster angehäuft. Als Folge werde derzeit mehr als die Hälfte aller Unternehmen unter dem Buchwert gehandelt. Für den langfristig orientierten Investor könnte sich derzeit eine erste attraktive Einstiegsmöglichkeit in Value-Aktien bieten. (09.07.2008/ac/a/m)
Quelle: Aktiencheck
Aux Armes!
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Nous sommes Babelsberg!
Et nous allons gagner!
Allez blau-weiß !
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