(aus www.wirtschaftsblatt.at)
VA Stahl wird Venturer – höchste Zeit
Konzerne müssen beginnen, ihr Technologie Know how besser
zu verwerten
Von Leo Himmelbauer
VA Stahl hat sich als einer der ersten österreichischen
Industriekonzerne auf das Gebiet der Risikofinanzierung
vorgewagt. Die Gründung der Danube Equity Invest AG
gemeinsam mit 3 Banken Gruppe entspricht dem Trend. Längst
finanzieren Konzerne wie Siemens, Phillips und Jenoptik Start
up-Unternehmen.
Angemerkt muss freilich werden: Das Fondsvolumen, mit dem
Danube Equity-Vorstand Peter Angermayer Firmenbeteiligungen
finanzieren will, beträgt 350 Millionen Schilling. Der Anteil des
Stahlkonzerns liegt bei 250 Millionen Schilling. Das ist für den
österreichischen Venture Capital-Markt ein kleiner Betrag und
international betrachtet dürftig. mg technologies, die einst schwer
angeschlagene deutsche Metallgesellschaft, hat diese Woche ihre
neue venture capital AG mit 150 Millionen DM dotiert.
"Risikofinanzierung ist ein Geschäft, das wir erst lernen müssen",
gesteht VA Tech-Finanzchef Werner Haidenthaler. Er kündigt
noch für heuer die Gründung eines Incubators an. Der soll Leuten
mit Ideen helfen, Unternehmen zu gründen.
Dass VA Stahl ein Technologiepool ist, steht ausser Zweifel.
Beispiel: Vor ein paar Jahren wurde gemeinsam mit der
deutschen Parsytec AG ein Oberflächeninspektionssystem
entwickelt. Die Deutschen nutzten das Projekt als Referenz.
Mittlerweile notiert Parsytec am Neuen Markt und setzt 35
Millionen Euro um.
An ähnlichen Projekten sollte der Linzer Stahlkonzern in Zukunft
mitverdienen. Das ist gut und ein Beispiel für die oft beschworene
Verbindung von Old und New Economy. Die Stahl-Aktionäre
werden es zu danken wissen.
VA Stahl wird Venturer – höchste Zeit
Konzerne müssen beginnen, ihr Technologie Know how besser
zu verwerten
Von Leo Himmelbauer
VA Stahl hat sich als einer der ersten österreichischen
Industriekonzerne auf das Gebiet der Risikofinanzierung
vorgewagt. Die Gründung der Danube Equity Invest AG
gemeinsam mit 3 Banken Gruppe entspricht dem Trend. Längst
finanzieren Konzerne wie Siemens, Phillips und Jenoptik Start
up-Unternehmen.
Angemerkt muss freilich werden: Das Fondsvolumen, mit dem
Danube Equity-Vorstand Peter Angermayer Firmenbeteiligungen
finanzieren will, beträgt 350 Millionen Schilling. Der Anteil des
Stahlkonzerns liegt bei 250 Millionen Schilling. Das ist für den
österreichischen Venture Capital-Markt ein kleiner Betrag und
international betrachtet dürftig. mg technologies, die einst schwer
angeschlagene deutsche Metallgesellschaft, hat diese Woche ihre
neue venture capital AG mit 150 Millionen DM dotiert.
"Risikofinanzierung ist ein Geschäft, das wir erst lernen müssen",
gesteht VA Tech-Finanzchef Werner Haidenthaler. Er kündigt
noch für heuer die Gründung eines Incubators an. Der soll Leuten
mit Ideen helfen, Unternehmen zu gründen.
Dass VA Stahl ein Technologiepool ist, steht ausser Zweifel.
Beispiel: Vor ein paar Jahren wurde gemeinsam mit der
deutschen Parsytec AG ein Oberflächeninspektionssystem
entwickelt. Die Deutschen nutzten das Projekt als Referenz.
Mittlerweile notiert Parsytec am Neuen Markt und setzt 35
Millionen Euro um.
An ähnlichen Projekten sollte der Linzer Stahlkonzern in Zukunft
mitverdienen. Das ist gut und ein Beispiel für die oft beschworene
Verbindung von Old und New Economy. Die Stahl-Aktionäre
werden es zu danken wissen.