USA: B- und C-Waffeneinsatz im Irak-Krieg?


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BRAD PIT:

USA: B- und C-Waffeneinsatz im Irak-Krieg?

 
23.12.02 11:40
ES wird für die USA wohl immer deutlicher, dass ein Strassenkampf im Irak sehr blutig enden wird.
Die USA werden sich ihren Krieg auf jeden Fall holen. ANdererseits werden sie den Rückhalt in der eigenen Bevölkerung wohl nur solange haben, bis es die ersten großen Verluste unter den eigenen SOldaten gibt.

Die A-Bombe werden sie nur nicht einsetzen, weil sie sonst die Öl-Felder und die Anrainer-Staaten verseuchen würde. Daher vermute ich stark, dass sie aber A- und B-Waffen einsetzen werden.

Der folgende Bericht aus Spiegel-online dämpft meine Annahme jedenfalls nicht:

IRAK-FELDZUG

"Jeder Straßenzug ein eigener Kriegsschauplatz"

Von David Heimburger

US-Militärexperten warnen ihren Präsidenten vor der Hoffnung auf einen Blitzsieg im Irak: Präzisionsbomben, High-Tech-Ausrüstung und Aufklärungs-Roboter sind im Dschungel der irakischen Innenstädte nur bedingt einsetzbar, gewonnen werden kann die Invasion nur im blutigen Häuserkampf, Mann gegen Mann. Tausenden von Soldaten droht der Tod.

 
DPA

Auch modernste Waffensysteme verhindern nicht, dass am Ende Infanteristen ihr Leben riskieren müssen


US-Präsident George Bush bereitet einen Feldzug vor, in dem er mit einem hohen Blutzoll auch in den eigenen Reihen rechnen muss. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht "Afghanistan und die Zukunft der Kriegsführung". Diese Studie des US-Einsatzes gegen die Taliban und al-Qaida-Einheiten in Afghanistan stammt von Stephen Biddle, Wissenschaftler am Institut für Strategische Studien des US Army War College. Kernaussage der Untersuchung: Der schnelle Zusammenbruch des Gegners sei ein Sonderfall gewesen und ließe sich in dieser Form nicht wiederholen.

Biddle widerspricht Militärstrategen, die das "Afghanische Modell" zur Zukunft der Kriegsführung erklärt haben. Eckpunkte des Modells sind der Einsatz von Präzisionsbomben und einheimischen Truppen als Verbündete der Amerikaner. Beides werde in einem Irak-Krieg in dieser Form nicht funktionieren. Im Kampf gegen die Truppen Saddam Husseins werde der Häuserkampf im Mittelpunkt stehen, der aus Rücksicht auf die Zivilbevölkerung kaum mit Bomben - auch nicht mit Präzisionsbomben - zu führen ist. Einsatzfähige Verbündete gebe es im Irak nicht, da Saddam nach 23 Jahren an der Macht jede Opposition im Land zerschlagen hat.

 
AFP/DPA

In Kuwait üben US-Verbände den Einmarsch in den Irak


Obwohl die Studie an einer Hochschule der US Armee erstellt wurde, fand sie bislang kaum Beachtung. Außerhalb von amerikanischen Fachzeitschriften erwähnte sie bisher niemand. Dabei hatte Biddle Zugriff auf die Berichte der amerikanischen Militärs und Geheimdienste, interviewte 46 Kriegsteilnehmer und besuchte Kampfplätze in Afghanistan. Sein Dokument ist offiziell "freigegeben zur Veröffentlichung".

Ergebnis der Untersuchung: Wären die Taliban nicht so schlecht ausgebildet gewesen, wäre das Bombardement der Amerikaner nicht so erfolgreich gewesen. Das zeige sich insbesondere an den weit geringeren Verlusten unter den klüger kämpfenden al-Qaida-Einheiten. Die Taliban hätten ihre Lager vor den Städten aufgebaut und vernachlässigten adäquaten Schutz gegen die Luftangriffe. Von den Bomben geschwächt, waren sie kein wesentlicher Gegner für die Nordallianz und die anderen Verbündeten der Amerikaner. "Wo wir auf Gegner treffen mit ausreichend Köpfchen und der Ausbildung sich zu verteidigen, müssen unsere Verbündeten ihnen ebenbürtig sein, selbst wenn wir sie mit modernster Feuerkraft unterstützen", schreibt Biddle.

   
 IN SPIEGEL ONLINE
 
·  Feldzug gegen Saddam: Uno bereitet sich auf Irak-Krieg vor (23.12.2002)

·  Terrorverdacht in Deutschland: Warnschreiben beschäftigt Sicherheitsbehörden (22.12.2002)

·  Irak-Krieg: Eichel warnt vor unabsehbaren Folgen (23.12.2002)

·  Auf dem Weg zum Krieg: US-Agenten suchen Stützpunkte (22.12.2002)

·  US-Kriegsvorbereitungen: Bush lässt sich gegen Pocken impfen (22.12.2002)

·  US-Kriegsvorbereitungen: Bush startet größtes Manöver seit dem Golfkrieg (21.12.2002)

·  Kriegspläne: Massiver Truppenaufbau am Golf (20.12.2002)

·  Iraks Waffendeklaration: US-Minister Powell sieht "schweren Verstoß" gegen Resolution (19.12.2002)


 

Auf ihre High-Tech-Waffen sind die Amerikaner besonders stolz. "Smart bombs" - "schlauen Bomben" treffen ihr Ziel auf 13 Meter genau. Doch im Irak-Krieg sind die High- Tech-Waffen keine Erfolgsgarantie. Stratgie-Spezialist Biddle gegenüber SPIEGEL ONLINE: "Wer sich im städtischen Umfeld versteckt, ist auch mit den Waffen des 21.Jahrhunderts schwer zu treffen." 1991 seien die Iraker auf dem Rückzug aus Kuwait in der offenen Wüste für die Amerikaner ein leichtes Ziel gewesen. Solche Fehler würden sie heute nicht mehr machen. Mittlerweile hat Saddam wesentliche Militäreinrichtungen in die Wohngebiete irakischer Städte verlegt. "Keine Technik, die bisher entwickelt wurde, kann Gegner aus ihrem Versteck locken", sagt Biddle.

Da die Wähler in den westlichen Demokratien Verluste in der Zivilbevölkerung nur ungern sehen, müssen die Militärs ihre Ziele sehr vorsichtig auswählen. "Sie können nicht einfach drauflos schießen", sagt Gebhard Geiger, Militärfachmann der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik. "Die Operationen müssen ziemlich aseptisch erfolgen." Städtebombardements wie im Zweiten Weltkrieg würden heute nicht mehr akzeptiert.

Der Einsatz der Präzisionsbomben ist nur dann wirkungsvoll, wenn die Aufklärung zutreffende Zielangaben bereitstellt. Das bekannteste Beispiel für das technische Funktionieren der Bomben - aber leider bei einem falsch ausgewählten Ziel - ist die Zerstörung der Chinesischen Botschaft in Belgrad im Kosovo-Krieg. Die Nachrichtendienste hatten das Gebäude als Militäreinrichtung ausgewählt. Auch mit Hilfe detaillierter Satellitenaufnahmen fällt es Experten schwer, die tatsächliche Nutzung einer Anlage zu bestimmen.


Lesen Sie im zweiten Teil: Welche Erfindungen den Amerikanern im Häuserkampf helfen sollen.



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altmeister:

und ich dachte die führen den krieg

 
23.12.02 11:47
mit pfeil und bogen.


ps falscher filter!
Antworten
BRAD PIT:

@altmeister

 
23.12.02 11:49
Nur mal so gefragt. Soll ich aus deinem Posting schließen, dass du das für selbstverstänlich halten würdest?

Gruß


Brad
Antworten
altmeister:

brad tue du weiterhin " stark vermuten"

 
23.12.02 12:04
ich halte mich an fakten.

ps. nein den abwurf einer atombombe fände ich nicht selbstverständlich!
ich kann nur deine" starken vermutungen" nicht mehr lesen.
Antworten
BRAD PIT:

@altmeister

 
23.12.02 12:14
Dass du meine Vermutungen nicht mehr lesen kannst sei mal dahingestellt.

Nun hast du sie aber gelesen, aber leider "falsch" gelesen.

Gerade den "Atombomben-Einsatz" hatte ich AUSGESCHLOSSEN.

Also entscheide dich bitte: Entweder nicht mehr lesen, oder RICHTIG LESEN !
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