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US-Stromnetz
Milliarden-Chance für "Old Europe"
Nach dem größten Stromausfall in der US-Geschichte beginnt der Wettlauf der Industrie um Aufträge für die notwendige Modernisierung des amerikanischen Stromnetzes. Siemens und das schweizerisch-schwedische Unternehmen ABB rechnen sich dabei gute Chancen aus.
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Siemens und ABB sind in der Sparte Energietechnik weltweit die größten Anbieter. Da sich General Electric in diesem Segment vor allem auf den Bau und Vertrieb von Generatoren konzentriert, haben die beiden Konzerne gute Chancen, bei der Aufrüstung der US-Verteilernetze zum Zug zu kommen, wie es hieß. Ein weiterer Kandidat ist der französische Elektrospezialist Alstom.
Für die Modernisierung stehen Milliarden bereit
Nach den Angaben der Zeitung geht es um viel Geld. US-Energieminister Spencer Abraham bezifferte die Kosten für die notwendige Modernisierung des Netzes mit rund 50 Milliarden Dollar.
Von ähnlichen Zahlen geht Siemens bei seiner bisherigen Kalkulation aus. "Wir orientieren uns an den Zahlen des Edison Electric Institute in Washington, die 56 Milliarden Dollar für die nächsten neun bis zehn Jahre kalkuliert haben", sagte Garrity.
Etwa die Hälfte der Summe sei für den Bau neuer Leitungen und Strommasten veranschlagt, wo Siemens nicht tätig sei. Doch der Rest betreffe Komponenten zur besseren Kontrolle des Stromflusses. "Hier können wir alles liefern", sagte Garrity. Siemens sieht also ein Marktpotenzial von mehr als 25 Milliarden Dollar für die nächste Dekade.
ABB habe sein potenzielles Marktvolumen nicht beziffern wollen. Aber auch dort heiße es: "Wir haben alles dabei, was sie brauchen, um die Leistungsfähigkeit eines Netzes zu verbessern."
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