US-Oelpreis koennte bis auf ....


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US-Oelpreis koennte bis auf ....

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14.08.05 19:33
US-Ölpreis könnte bis auf 80 US-Dollar steigen - HWWA

BERLIN (dpa-AFX) - Der Atom-Streit des Iran mit dem Westen könnte den Ölpreis in den kommenden Tagen auf 80 US-Dollar und mehr treiben. Das sagte der Energieexperte beim Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), Klaus Matthies, dem 'Tagesspiegel' (Montagausgabe). 'Wenn es Sanktionen gegen den Iran geben sollte, steigen die Preise weiter', sagte Matthies. Ein echtes Angebotsproblem gebe es derzeit aber nicht, auch die hohe Nachfrage aus Boomländern wie China erkläre die hohen Preise nicht, sagte Matthies. 'In erster Linie gehen die immer neuen Rekorde zurück auf Spekulationen', sagte er der Zeitung. Auch Helmut Buchmann vom Branchendienst Oil Market Report findet den Markt derzeit 'völlig überhitzt'. Der hohe Ölpreis macht sich auch an den Zapfsäulen bemerkbar. Im Herbst könnte es vor allem für Dieselfreunde noch ärger kommen, warnte ADAC-Spritfachmann Peter Hemschik. 'Dann füllen die Besitzer einer Heizöl-Heizung ihre Tanks, das wird den Dieselpreis weiter treiben', sagte er./fat

Quelle: dpa-AFX
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Rohölpreis bereitet Sorgen

 
20.08.05 16:59
Deutschland zahlte im ersten Halbjahr 40 Prozent mehr

Rohöl wird immer mehr zum Kostenfaktor


Die hohen Energiekosten werden zu einer immer größeren Last für die Volkswirtschaft.


HB HAMBURG. Deutschland hat im ersten Halbjahr 4,2 Milliarden Euro mehr für Rohöl-Einfuhren bezahlen müssen als vor Jahresfrist, wie „Der Spiegel“ unter Berufung auf Zahlen des Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn berichtet. Von Januar bis Ende Juni 2005 kostete der importierte Rohstoff rund 15 Milliarden Euro, vor einem Jahr waren es noch 10,8 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von fast 40 Prozent.


HANDELSBLATT, Samstag, 20. August 2005, 16:23 Uhr

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Öl: Saat für steigende Preise

 
21.08.05 09:37
Sonntag, 21. August 2005
Wink mit dem Erdöl
Iran droht Europa

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat der EU vorgeworfen, bei den Atomverhandlungen eine "ungerechte" Politik gegen sein Land zu betreiben. "Erst verweigern sie uns unsere legitimen Rechte und wollen uns dann in internationalen Organisationen verurteilen lassen", sagte Ahmadinedschad am Sonntag im iranischen Parlament. Er frage sich, wie lange Iran noch still halten solle. Ein Teil der europäischen Wirtschaft sei schließlich von Importen aus dem Erdölland abhängig.

Um überhaupt an eine Fortsetzung der Atomverhandlungen mit der EU zu denken, müsse diese zunächst ihre Forderung fallenlassen, dass Iran seine jüngst wieder angefahrene Anlage zur Umwandlung von Uran in Isfahan außer Betrieb nehmen solle. Die EU hatte gedroht, andernfalls den Fall Iran vor den Weltsicherheitsrat zu bringen. Teheran sieht die Umwandlung zur friedlichen Nutzung von Atomenergie als sein Recht, will aber auf die Anreicherung von Uran verzichten. Die USA vermuten, dass Iran, Atomwaffen entwickeln will.

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Ölpreis klettert in Richtung 70 Dollar

 
25.08.05 10:57
Markt reagiert auf Sturm im Golf von Mexiko

Ölpreis klettert in Richtung 70 Dollar


Der Rohölpreis ist am Donnerstag erstmals auf die Marke von 68 Dollar geklettert und hat damit einen weiteren Höchststand erreicht.



HB SINGAPUR. Im Handel in Singapur stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl, lieferbar im Oktober, um rund 44 Cents auf 68 Dollar. Dann fiel er wieder leicht auf 67,55 Dollar.

Hauptgründe für den Preisanstieg waren der Rückgang der Benzinvorräte in den USA, die neuesten Daten zum weiter steigenden Öldurst in China und die Sorge vor neuen Stürmen im Golf von Mexiko, die die dortige Ölförderung behindern könnten.

„Der Markt reagiert auf den Sturm im Golf von Mexiko, der Bohrinseln und Raffinerien beeinträchtigen könnte“, sagte Analyst Victor Shum vom US-Energieberater Purvin and Gertz. Der Sturm Katrina erreicht die Ostküste von Florida möglicherweise am Freitag als Hurrikan und könnte im Golf von Mexiko Schäden an Bohrinseln, Ölplattformen und Erdgasproduktionsanlagen anrichten. Der Golf von Mexiko ist eines der wichtigsten Öl- und Erdgasfördergebiete der USA und Mexikos.

Händler fassen nun die psychologisch wichtige Linie von 70 Dollar ins Auge. Die Frage sei nicht mehr ob, sondern nur noch wann diese Marke erreicht werde, sagte der Energieexperte Victor Shum von Purvin & Gertz in Singapur.

Der Ölpreis liegt inzwischen fast 50 Prozent höher als vor einem Jahr. Inflationsbereinigt befindet sich der Rohölpreis aber immer noch unter seinem Rekordstand von 1980. Um dieses Niveau zu erreichen, müsste der Preis heutzutage auf 90 Dollar steigen.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 25. August 2005, 09:04 Uhr

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