US-Handelbilanzdefizit so niedrig wie nie seit 99


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Libuda:

US-Handelbilanzdefizit so niedrig wie nie seit 99

2
09.04.09 15:08
und wenn Ihr Euch daran erinnert, hat Libuda das seit drei Jahren vorausgesagt:

Trade deficit falls for seventh straight month
US trade deficit falls to lowest level since 1999 as steep recession pushes imports lower
Martin Crutsinger, AP Economics Writer
Thursday April 9, 2009, 8:58 am EDT
      Buzz up! Print Related:Boeing Co., Caterpillar Inc.
WASHINGTON (AP) -- The U.S. trade deficit plunged unexpectedly in February to the lowest level in more than nine years as the steep recession pushed imports down for a seventh straight month while U.S. exports managed a small rebound.

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{"s" : "ba,cat","k" : "c10,l10,p20,t10","o" : "","j" : ""} The Commerce Department said Thursday that the deficit dropped a sharp 28.3 percent to $25.97 billion, the smallest gap since November 1999. It marked the seventh consecutive month the trade deficit has declined as the severe U.S. recession has cut sharply into demand for imported products.

Wall Street economists surveyed by Thomson Reuters had expected the trade deficit to widen to $36.4 billion in February.

The deficit with China fell 31 percent to the lowest level in three years while the trade gap with Japan dropped to the smallest point in 24 years.

For the first two months of this year, the deficit is running at an annual rate of $373 billion, about half of the $681.1 billion imbalance recorded in 2009. Economists are forecasting the trade gap could remain at current low levels for the whole year, given their expectations that the recession, which began in December 2007, will not be over until the last half of this year and that any rebound will be muted, meaning that consumer demand will remain depressed.

For February, imports of goods and services fell by 5.1 percent to $152.7 billion, marking the seventh consecutive month that imports have dropped.

The decline was led by a 16.3 percent decline in imports of crude oil, which fell to $10 billion, the smallest monthly total since April 2004. The average price of a barrel of crude fell to $39.22, down significantly from the all-time highs set last summer.

Imports of a wide variety of consumer goods from autos to toys and games, furniture, clothing and televisions all dropped sharply in February.

Exports of goods and services posted an unexpected rebound in February, rising by 1.6 percent to $126.76 billion, the first increase after six straight monthly declines. Even with the increase, exports are 16.9 percent below where they were a year ago as American manufacturers continue to struggle with slumping demand at home and overseas.

The February rebound was led by stronger sales of farm products such as soybeans, rice and wheat, and increases in shipments of manufactured goods ranging from semiconductors to telecommunications equipment and industrial engines. Even America's hardhit automakers posted a rebound in foreign sales in February. Those gains helped to offset a big drop in shipments of commercial aircraft.

Big exporters such as Boeing Co. and Caterpillar Inc. have been forced to slash jobs because of the weak global economy. More than 75 percent of Boeing's orders last year came from outside North America while 60 percent of Caterpillar's heavy machinery sales are overseas.

The politically sensitive deficit with China dropped 31 percent to $18.9 billion in February, still the largest trade gap with any country.

America's deficit with Japan fell to $2.2 billion February, the lowest level since December 1984. The deficit with Canada, America's biggest trading partner, dropped to $1.82 billion in February, the lowest level since December 1998.

President Barack Obama and other leaders of the Group of 20 nations, meeting in London last week, agreed to increase the resources of global lending institutions to help bolster the finances of poorer nations so they can continue to import products.

The G-20 nations also pledged again to refrain from erecting protectionist barriers, a promise they hope will prevent the current global downturn from following the path of the Great Depression, when countries worsened the slump by shutting down global trade.

The pledge was a repeat of a similar commitment the G-20 leaders made after their first summit meeting last November. Since that time, 17 of the countries, including the United States, have raised trade barriers
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Libuda:

Auch auf deutsch verfügbar

 
09.04.09 15:14
Man kann nur hoffen, dass sich das Tempo nicht so fortsetzt, sonst würde nämlich ein neues Problem entstehen: Mangel an internationaler Liquidität. Immerhin haben auch da der IWF und die Weltbank, die diese Daten vermutlich schon kannten hervorragen reagiert und auf bewährtes Mittel der 70er Jahre zurückgegriffen: Sonderziehungsrechte - mit denen eventuellen Mängel an internationaler Liquidität entgegengewirkt werden kann. Dass bekloppte Marktradikalen dagegen gewettert haben, versteht sich schon fast von selbst - bekloppt bleibt nun ebem einmal bekloppt.

US-Handelsbilanzdefizit deutlich gesunken
15:01 09.04.09

Washington (aktiencheck.de AG) - Das Defizit beim Handel mit Waren und Dienstleistungen hat sich im Februar 2009 deutlich verkleinert. Dies teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag mit.

So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 28,3 Prozent auf 25,97 Mrd. Dollar verringert, während Volkswirte einen Passivsaldo von 36,0 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Hierbei handelt es sich um das geringste Defizit seit November 1999. Für Januar wurde das Minus von vorläufig 36,0 Mrd. auf 36,2 Mrd. Dollar nach oben korrigiert.

Deutschland handelt ab jetzt automatisiert! www.xtb.de Anzeige Im Einzelnen kletterten die Exporte um 1,6 Prozent auf 126,8 Mrd. Dollar, wogegen die Importe um 5,1 Prozent auf 152,7 Mrd. Dollar nachgaben.

Beim Außenhandel mit China hat sich der Passivsaldo um 31 Prozent reduziert. (09.04.2009/ac/n/m)
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Libuda:

Interessant wäre jetzt, was die Witzbolde erzählen

2
09.04.09 15:16
die von einem steigenden Eurokurs faseln.

Ich muss mich wohl nicht wiederholen, dass langfristig allein die Kaufkraftparitäten den Wechselkurs bestimmen - die Schätzungen liegen hier zwischen 1,12 und 1,18.
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Reinyboy:

US-Handelbilanzdefizit so niedrig wie nie seit 99,

4
09.04.09 15:24
weil die Amerikaner weniger Geld ausgeben, weil ihnen weniger zur Verfügung steht bzw. Kredite nicht mehr ausreichend gedeckt sind durch die fallenden Beleihungswerte ihrer Häuser.

Ob das der richtige Stoff für eine neuerliche Aktienhausse sein kann, darf bezweifelt werden,..............,...
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Libuda:

Die Ursachen für das sinkende

 
09.04.09 16:28
Handelsdezit habe ich schon vor drei Jahren angeführt. Es kommen jetzt die bei hohen Euro-Kursen aufgebauten Kapazitäten in den USA auf die Märkte. Bei der Einführung und nach der Einführung des Euros bei Kursen von 0,85 war es genau umgekehrt - da wurden Kapazitäten abgebaut.

Der Abbau des Handelbilanzdefizites ist also struktureller Natur und hat wenig mit dem Einbruch der Konjunktur zu tun, denn der Einbruch der Konjunktur ist in anderen Ländern genauso, sodass sich dieser Effekt neutralisiert.
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Libuda:

Daher bleibe ich bei meiner bei 1,60

 
09.04.09 22:00
aufgestellten Prognose von 1,15 - die in den Anpassungsphasen durchaus auch wieder bis zur Parität gehen kann. Denn Überschießen gibt es nach beiden Seiten.
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Mathou:

Libuda, sag mal was zum Kommentar von Reinyboy

 
09.04.09 22:16
das die Amis derzeit weniger konsumieren scheint doch sehr logisch.
Exportieren Sie denn mehr?
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TommiUlm:

Handelsbilanz

2
09.04.09 22:36
Hallo,

der Konsum in USA ist derart eingebrochen so dass nur noch Nachfrage nach den Produkten für
die Grundbeürfnisse besteht und die können aus den hohen Lagerbeständen bedient werden
ohne dass davon die inländische Produktion profitiert.
Die Importe sind dadurch stark eingebrochen, grosse Projekte Maschinen, Anlagen liegen
auf Eis oder wurden ganz gestrichen.
Ist für mich logisch dass dann die Handelsbilanz ausgeglichener ist, Rückschlüsse auf die Währung
würde ich daraufhin keine ziehen, eher aus der weiteren Entwicklung der Rohstoffpreise
insbesondere der Agrarrohstoffe und die Kapitalbeschaffung (Neuverschuldung) des US-Staats
die sind ein besserer Indikator für EUR/USD .
Halte deshalb einen Kurs von 1,15 für undenkbar eher mittelfristig eine Bandbreite von 1,30 - 1,50 .
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