1. Neue Stellen (ex-Agrar) - negativ: Bis vor vier Monaten lagen die Zahlen der neu geschaffenen Stellen noch bei durchschnittlich 170.000, seit vier Monaten liegen sie zwischen 100.000 und 128.000. Wir sind also am oberen Ende der gesunkenen Spanne. Ursache könnte das Luftablassen der US-Hausblase sein; Bautätigkeit war für 30 % des Wirtschaftswachstum der letzten Jahre verantwortlich.
2. o.k.
3. o.k
4. Stundenlöhne - positiv
(fehlt oben in der Liste)
Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind um 0,1 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,2 bis 0,3 % nach zuvor +0,5 % (revidiert von +0,4 %).
Wenn die Löhne weniger als erwartet gestiegen sind, bedeutet dies, dass die Inflationsgefahr sinkt. Für die Börsen ist das positiv. Auch der gestern gemeldete Anstieg der Core-Inflation von 0,1 % (erw. 0,2 %) ist in diesem Sinne positiv.
Über das Jahr gerechnet ist die Core-Inflation mit 2,4 % jedoch deutlich höher als die von der Fed angestrebte Spanne von 1,5 bis 2 %. Man sollte die einmaligen Daten daher nicht überbewerten. Wichtiger ist die längerfristige Tendenz - und die besagt, dass die Fed die Zinsen vermutlich noch weiter erhöhen muss.
Die Bondmärkte preisen mit der invertierten Zinskurve ein Fed-Zinssenkung für Anfang 2007 ein. Sie könnten mit ihrer Erwartung aber falsch liegen, wenn die Inflation weiter wie gehabt anzieht. Wenn allerdings infolge der Wirtschaftsschwäche, die ja selbst die Fed einräumt, die Börsen abstürzen, könnte die Zinssenkung aus anderem Grund kommen - als "Liquiditäts-Feuerwehr" der Fed (wie 1998). Das wird den Börsen zwar helfen, sich zu fangen. Beim Absturz jedoch bliebe es.
2. o.k.
3. o.k
4. Stundenlöhne - positiv
(fehlt oben in der Liste)
Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind um 0,1 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,2 bis 0,3 % nach zuvor +0,5 % (revidiert von +0,4 %).
Wenn die Löhne weniger als erwartet gestiegen sind, bedeutet dies, dass die Inflationsgefahr sinkt. Für die Börsen ist das positiv. Auch der gestern gemeldete Anstieg der Core-Inflation von 0,1 % (erw. 0,2 %) ist in diesem Sinne positiv.
Über das Jahr gerechnet ist die Core-Inflation mit 2,4 % jedoch deutlich höher als die von der Fed angestrebte Spanne von 1,5 bis 2 %. Man sollte die einmaligen Daten daher nicht überbewerten. Wichtiger ist die längerfristige Tendenz - und die besagt, dass die Fed die Zinsen vermutlich noch weiter erhöhen muss.
Die Bondmärkte preisen mit der invertierten Zinskurve ein Fed-Zinssenkung für Anfang 2007 ein. Sie könnten mit ihrer Erwartung aber falsch liegen, wenn die Inflation weiter wie gehabt anzieht. Wenn allerdings infolge der Wirtschaftsschwäche, die ja selbst die Fed einräumt, die Börsen abstürzen, könnte die Zinssenkung aus anderem Grund kommen - als "Liquiditäts-Feuerwehr" der Fed (wie 1998). Das wird den Börsen zwar helfen, sich zu fangen. Beim Absturz jedoch bliebe es.