US-Börsen stürzen ins Minus
New York- Die US-Aktienmärkte beendeten den dritten Tag in Folge weit auf feindlichem Terrain. Ein neuer Skandal rund um Qwest Telecommunications und die Unsicherheit über die Zweitquartalsergebnisse belasteten die Indizes, meinten Marktbeobachter. Der S&P-Index fand sich so zu Handelsende auf dem tiefsten Stand seit 13. November 1997 wieder. "Anleger sind es nach 2 1/2 Jahren voller Verluste leid, weiter Geld zu verbrennen, daher haben einige nun das Handtuch geworfen", hieß es von Analystenseite.
New York, 10.07.2002, Schluss
Dow Jones Industrial - 3,11 % auf 8.813,50
S&P-500 - 3,40 % auf 920,47
Nasdaq - 2,54 % auf 1.346,02
Qwest Communications gaben 31,9 Prozent auf 1,77 Dollar ab, nachdem eingestanden werden musste, dass Ermittlungen des Generalstaatsanwaltes in Denver laufen. Welcher Art diese Ermittlungen sind, wurde nicht gesagt.
Massive Bewegungen löste die für den 19. Juli angekündigte Herausnahme von sieben ausländischen Titeln aus dem S&P-500 Index aus. Größter Gewinner unter den Nachrückern waren aktuell Principal Financial Group, die um 5,0 Prozent auf 28,34 US-Dollar zulegten. Nortel Networks, die zu oben genannten Zeitpunkt aus dem Index fallen werden, verbilligten sich dagegen um 14,2 Prozent auf 1,33 US-Dollar.
Bittere Pillen für Pharma-Werte
Pharmaaktien standen allgemein weiter unter Druck. Wyeth Pharmaceuticals setzten ihre Verluste fort und verbilligten sich um 4,2 Prozent 35,75 US-Dollar. Am Vortag hatte das Unternehmen über Probleme mit einem Präparat zur Hormontherapie berichtet. Pfizer verloren 6,3 Prozent auf 31,03 Dollar, Merck gaben 4,8 Prozent auf 43,57 Dollar ab. Merck hatten weiters veröffentlichen müssen, den Börsegang einer Tochter verschieben zu müssen
New York- Die US-Aktienmärkte beendeten den dritten Tag in Folge weit auf feindlichem Terrain. Ein neuer Skandal rund um Qwest Telecommunications und die Unsicherheit über die Zweitquartalsergebnisse belasteten die Indizes, meinten Marktbeobachter. Der S&P-Index fand sich so zu Handelsende auf dem tiefsten Stand seit 13. November 1997 wieder. "Anleger sind es nach 2 1/2 Jahren voller Verluste leid, weiter Geld zu verbrennen, daher haben einige nun das Handtuch geworfen", hieß es von Analystenseite.
New York, 10.07.2002, Schluss
Dow Jones Industrial - 3,11 % auf 8.813,50
S&P-500 - 3,40 % auf 920,47
Nasdaq - 2,54 % auf 1.346,02
Qwest Communications gaben 31,9 Prozent auf 1,77 Dollar ab, nachdem eingestanden werden musste, dass Ermittlungen des Generalstaatsanwaltes in Denver laufen. Welcher Art diese Ermittlungen sind, wurde nicht gesagt.
Massive Bewegungen löste die für den 19. Juli angekündigte Herausnahme von sieben ausländischen Titeln aus dem S&P-500 Index aus. Größter Gewinner unter den Nachrückern waren aktuell Principal Financial Group, die um 5,0 Prozent auf 28,34 US-Dollar zulegten. Nortel Networks, die zu oben genannten Zeitpunkt aus dem Index fallen werden, verbilligten sich dagegen um 14,2 Prozent auf 1,33 US-Dollar.
Bittere Pillen für Pharma-Werte
Pharmaaktien standen allgemein weiter unter Druck. Wyeth Pharmaceuticals setzten ihre Verluste fort und verbilligten sich um 4,2 Prozent 35,75 US-Dollar. Am Vortag hatte das Unternehmen über Probleme mit einem Präparat zur Hormontherapie berichtet. Pfizer verloren 6,3 Prozent auf 31,03 Dollar, Merck gaben 4,8 Prozent auf 43,57 Dollar ab. Merck hatten weiters veröffentlichen müssen, den Börsegang einer Tochter verschieben zu müssen