Die US-Börsen haben am Dienstag mal wieder gezeigt, dass Spekulationen beflügeln. Sowohl der Standardwerte-Index Dow Jones als auch die Technologiebörse Nasdaq legten im Tagesverlauf gut zu. Nachdem US-Notenbankchef Alan Greenspan wie erwartet Rezessionsentwarnung gab, gab der Dow einen Teil seiner Gewinne ab schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent. Die Nasdaq blieb mit 0,2 Prozent im Plus. Die positiveren Wirtschaftsaussichten sollten den Märkten in den kommenden Wochen wieder Mut machen.
Alle hatten damit gerechnet, dass die Notenbank am Dienstag einen positiveren Ausblick auf die weitere Wirtschaftsentwicklung geben wird. Als es dann tatsächlich geschah, büßten die Börsen einen Teil der vorherigen Gewinne wieder ein. Zum ersten Mal seit 15 Monaten spricht die Fed somit nicht mehr von weiterer konjunktureller Abkühlung. Damit sind zwar die Rezessionsängste erst einmal beschwichtigt. Allerdings bedeutet der veränderte Ausblick auch, dass der Weg frei ist für Leitzinsanhebungen. Die Fed hatte im vergangenen Jahr elf Mal die Zinsen gesenkt, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.
Auf der Unternehmensseite hatte der Dienstag zahlreiche gute Nachrichten zu bieten. Im Visier der Anleger rückte etwa der Konsumgütergigant Procter & Gamble . Das Unternehmen kündigte an, im laufenden Quartal die Analystenprognosen zu übertreffen. Das sorgte für Kursanstiege. Im Glanz des Konkurrenten sonnte sich auch Johnson & Johnson und legte um mehr als 70 Cent zu.
Den Auftakt bei den Investmentbanken für diese Woche machte Goldman Sachs . Zwar waren die Gewinne des Unternehmens im fünften aufeinander folgenden Quartal rückläufig, aber sie übertrafen die Analystenprognosen und das war Grund genug für den Markt, die Aktie um bis zu 1,70 Dollar steigen zu lassen. Außerdem verhalf Goldman Konkurrenten wie Merrill Lynch und anderen, die im Laufe der Woche noch Zahlen melden werden, zu Kursanstiegen.
Mit Unruhe dürften die Aktionäre der Computerkonzerne Hewlett-Packard und Compaq in den Dienstag gegangen sein. Zwar hat sich Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina nach der Versammlung siegessicher gegeben, aber das endgültige Ergebnis wird erst in den kommenden Wochen vorliegen. Die Unruhe spiegelte sich in den Kursgewinnen von Hewlett und den Kursabschlägen von Compaq wider.
Bei den Telekommunikationsunternehmen schlug der trübe Zukunftsausblick auf die Anleger-Stimmung. Hauptleidtragende waren Lucent Technologies und Nortel Networks.
Nachdem am Dienstag die Spannung aus den Märkten raus war, gaben die Börsen einige ihrer vorherigen Gewinne wieder ab. Die Fed hat einen freundlicheren Wirtschaftsausblick gegeben, was die Märkte in den kommenden Wochen wieder etwas optimistischer stimmen sollte. Allerdings werden sich die Märkte auch darauf vorbereiten, dass die Zinsen nun bald wieder angehoben werden. Bis es soweit ist, werden aber erst noch ein paar Wochen vergehen.
sharper.de
Alle hatten damit gerechnet, dass die Notenbank am Dienstag einen positiveren Ausblick auf die weitere Wirtschaftsentwicklung geben wird. Als es dann tatsächlich geschah, büßten die Börsen einen Teil der vorherigen Gewinne wieder ein. Zum ersten Mal seit 15 Monaten spricht die Fed somit nicht mehr von weiterer konjunktureller Abkühlung. Damit sind zwar die Rezessionsängste erst einmal beschwichtigt. Allerdings bedeutet der veränderte Ausblick auch, dass der Weg frei ist für Leitzinsanhebungen. Die Fed hatte im vergangenen Jahr elf Mal die Zinsen gesenkt, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.
Auf der Unternehmensseite hatte der Dienstag zahlreiche gute Nachrichten zu bieten. Im Visier der Anleger rückte etwa der Konsumgütergigant Procter & Gamble . Das Unternehmen kündigte an, im laufenden Quartal die Analystenprognosen zu übertreffen. Das sorgte für Kursanstiege. Im Glanz des Konkurrenten sonnte sich auch Johnson & Johnson und legte um mehr als 70 Cent zu.
Den Auftakt bei den Investmentbanken für diese Woche machte Goldman Sachs . Zwar waren die Gewinne des Unternehmens im fünften aufeinander folgenden Quartal rückläufig, aber sie übertrafen die Analystenprognosen und das war Grund genug für den Markt, die Aktie um bis zu 1,70 Dollar steigen zu lassen. Außerdem verhalf Goldman Konkurrenten wie Merrill Lynch und anderen, die im Laufe der Woche noch Zahlen melden werden, zu Kursanstiegen.
Mit Unruhe dürften die Aktionäre der Computerkonzerne Hewlett-Packard und Compaq in den Dienstag gegangen sein. Zwar hat sich Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina nach der Versammlung siegessicher gegeben, aber das endgültige Ergebnis wird erst in den kommenden Wochen vorliegen. Die Unruhe spiegelte sich in den Kursgewinnen von Hewlett und den Kursabschlägen von Compaq wider.
Bei den Telekommunikationsunternehmen schlug der trübe Zukunftsausblick auf die Anleger-Stimmung. Hauptleidtragende waren Lucent Technologies und Nortel Networks.
Nachdem am Dienstag die Spannung aus den Märkten raus war, gaben die Börsen einige ihrer vorherigen Gewinne wieder ab. Die Fed hat einen freundlicheren Wirtschaftsausblick gegeben, was die Märkte in den kommenden Wochen wieder etwas optimistischer stimmen sollte. Allerdings werden sich die Märkte auch darauf vorbereiten, dass die Zinsen nun bald wieder angehoben werden. Bis es soweit ist, werden aber erst noch ein paar Wochen vergehen.
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