US-Autoverkäufe ziehen erstmals wieder an - Zweife


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US-Autoverkäufe ziehen erstmals wieder an - Zweife

 
04.06.03 12:50
ROUNDUP2: US-Autoverkäufe ziehen erstmals wieder an - Zweifel an Trendwende 04.06.2003 12:48    Headlines


   FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zunehmende Zuversicht der US-Bevölkerung in ihre
Wirtschaft ist im vergangenen Monat auch den Autobauern zu Gute gekommen. Nach
monatelanger Absatzflaute konnten die Hersteller in den Vereinigten Staaten im
Mai erstmals wieder mehr Fahrzeuge als im Vorjahr absetzen. Insgesamt stieg die
Zahl der verkauften Wagen um 0,5 Prozent auf 1,58 Millionen. Hochgerechnet
könnte am Ende des Jahres ein Gesamtabsatz von 16,1 Millionen Fahrzeugen stehen.

Damit lägen die Verkaufszahlen aber weiter unter dem Vorjahreswert von 16,8
Millionen Neuwagen.

   Zwar hatten viele Analysten auf einen solchen Zuwachs im Mai kaum zu hoffen
gewagt - dennoch beschleicht so manchen Experten der Zweifel, ob die Trendwende
am amerikanischen Automarkt nun tatsächlich eingeläutet ist. Denn der Zuwachs
ist weiterhin durch extrem hohe Rabatte erkauft. Und tatsächlich konnten
ausgerechnet die großen drei amerikanischen Autobauer General Motors  
, Ford.   und Chrysler nicht von der neuen Konsumlust
der Amerikaner profitieren. Denn trotz immer heftiger werdender
Rabattschlachten, die sie sich mit den Japanern liefern, konnten die "Big Three"

den Absatzrückgang auf dem Heimatmarkt nicht stoppen.

'BIG THREE' VERLIEREN - TOYOTA AUF SIEGESZUG

   Obwohl sich die Autobauer mit günstigen Kaufangeboten permanent übertrumpfen

und damit die Gewinne dahinschmelzen, rutschte der Absatz bei GM um 4 Prozent
auf 426.800 Fahrzeuge, während Ford Absatzeinbußen von 5,8 Prozent auf 306.000

Wagen in die Bücher schreiben musste. Auch bei der US-Tochter von
DaimlerChrysler sank der Absatz um 3,3 Prozent auf 217.410 Fahrzeuge. Wegen der
schlechten Lage von Chrysler haben die Stuttgarter inzwischen die Prognosen für
den US-Sprössling und den Gesamtkonzern gesenkt.

   Der japanische Konkurrent Toyota Motor    bleibt dagegen
weiter auf Siegeszug. Das Unternehmen, dass den Löwenanteil seines
Auslandsumsatzes in den USA macht, schnitt mit einem Rekordabsatz ab. Erstmals
in der 46-jährigen Firmengeschichte wurden 186.764 Fahrzeug in den USA
abgesetzt. Das waren 6,1 Prozent mehr als im Mai 2002.

DEUTSCHE AUTOBAUER LEGEN ZU - ABSATZRÜCKGANG BEI VW

  Auch die deutschen Hersteller triumphierten - mit Ausnahme von Volkswagen -
erneut.  Am stärksten legte erneut der Sportwagenbauer Porsche  zu.
Mit 3.239 verkauften Fahrzeugen (+34%) schauten die Zuffenhausener im Mai auf
einen Rekordmonat. Ausschlaggebend für den Zuwachs war erneut der Geländewagen
"Cayenne".

   Einen kräftigen Zugewinn verbuchte auch BMW  mit einem Absatzplus
von 9 Prozent auf 25.765 Einheiten. Unverändert stark bleibe die Nachfrage nach
dem Mini, hieß es. Auch die alte 5-er Reihe, die in Deutschland bei BMW für eine

Absatzflaute sorgt, erfreute sich mit einem Plus von 16,7 Prozent großer
Beliebtheit. DaimlerChrysler konnte von seiner Marke Mercedes-Benz mit 19.167
Autos 6 Prozent mehr Fahrzeuge in Übersee verkaufen.

   Lediglich der Wolfsburger Volkswagen-Konzern  musste erneut einen
Rückgang präsentieren - wenngleich dieser moderater als im April ausfiel. Die
Verkäufe von VW seien im Mai um 13 Prozent auf 27.941 Fahrzeuge gesunken, teilte

VW am Dienstagabend mit. Besser schlug sich die Konzerntochter Audi .
Die Ingolstädter konnten in den Vereinigten Staaten 1,9 Prozent mehr Karossen
absetzen./tav/af/cs




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