US-Arbeitsmarktzahlen
Aufschwung nicht in Sicht
(Reuters) - Eine Erholung der amerikanischen Volkswirtschaft ist noch nicht Sicht. Davon gehen zumindest die meisten Analysten wegen der neuesten Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt aus. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte, schrumpfte die Beschäftigung im Juli außerhalb der Landwirtschaft im Vergleich zum Vormonat um 114.000 Stellen nach einem revidierten Plus von 8.000 im Mai.
Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 44.000 Stellen prognostiziert. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,5 von 4,4 Prozent im Mai. Die Daten verstärken nach Ansicht von Volkswirten die Markterwartungen einer erneuten Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed im August.
Trotz jüngster Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung der US-Konjunktur sind die Volkswirte nach den Arbeitsmarktdaten skeptisch über die weitere Entwicklung. "Die US-Wirtschaft ist klar zum Stillstand gekommen und wird im zweiten Quartal bestenfalls ein Nullwachstum aufweisen", sagte Alan Ruskin von 4Cast Ltd in New York. Auch nach Ansicht von Barbara Lambrecht von der Commerzbank ist eine Erholung in den USA noch nicht zu erkennen. Das zweite Quartal werde wohl das schwächste in diesem Jahr werden. Ab dem dritten Vierteljahr könne es wieder aufwärts gehen.
Der viel beachtete Konjunkturindex der Nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) war im Juni überraschend deutlich gestiegen und hatte Hoffnungen auf eine rasche Erholung der US-Konjunktur aufkeimen lassen. Mit Blick auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank sagten die Experten nach den Arbeitsmarktdaten überwiegend eine weitere Lockerung im August voraus.
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Aufschwung nicht in Sicht
(Reuters) - Eine Erholung der amerikanischen Volkswirtschaft ist noch nicht Sicht. Davon gehen zumindest die meisten Analysten wegen der neuesten Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt aus. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte, schrumpfte die Beschäftigung im Juli außerhalb der Landwirtschaft im Vergleich zum Vormonat um 114.000 Stellen nach einem revidierten Plus von 8.000 im Mai.
Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 44.000 Stellen prognostiziert. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,5 von 4,4 Prozent im Mai. Die Daten verstärken nach Ansicht von Volkswirten die Markterwartungen einer erneuten Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed im August.
Trotz jüngster Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung der US-Konjunktur sind die Volkswirte nach den Arbeitsmarktdaten skeptisch über die weitere Entwicklung. "Die US-Wirtschaft ist klar zum Stillstand gekommen und wird im zweiten Quartal bestenfalls ein Nullwachstum aufweisen", sagte Alan Ruskin von 4Cast Ltd in New York. Auch nach Ansicht von Barbara Lambrecht von der Commerzbank ist eine Erholung in den USA noch nicht zu erkennen. Das zweite Quartal werde wohl das schwächste in diesem Jahr werden. Ab dem dritten Vierteljahr könne es wieder aufwärts gehen.
Der viel beachtete Konjunkturindex der Nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) war im Juni überraschend deutlich gestiegen und hatte Hoffnungen auf eine rasche Erholung der US-Konjunktur aufkeimen lassen. Mit Blick auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank sagten die Experten nach den Arbeitsmarktdaten überwiegend eine weitere Lockerung im August voraus.
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