denn beim DAX sind wir jetzt auf Basis der letzten Quartalszahlen knapp unter 11 und der Wert wird noch niedriger, wenn - was ziemlich unwahrscheinlich ist - die Kurse nicht massiv steigen. Im S&P500 in den USA ist es ähnlich.
Besonders lächerlich sind die dümmlichen Konjunkturnummern, die von vielen Ökonomieanalphabeten verbreitet werden.
Zunächst einmal ist das langfristige Wachstumstrend sehr viel wichtiger. Da liegen wir exzellent - und zwar auf dem höchsten Niveau der letzten 50 Jahre. Und das soll anhalten wie namhafte Institute wie das Conference Board in den USA oder die im Bereich der Wachstumsforschung führende Institution In Europa, die Universität Groningen (wo nicht wie beim Ifo-Institut der Herr Sinn mit dem Geo-Dreieck eine Linie zeichnet, sondern wo aufwändig Ursachenforschung betrieben wird) sehen: Für die USA werden jetzt statt vorher 2,1% nun 2,6 Produktivitätststeigerung für die nächsten 10 Jahre vorhersagt (eines davon ist schon vorbei). Zusammen mit einem Bevölkerungswachstum von 1% liegt damit das Potenzialwachstum für viele Jahre nur knapp unter 4%.
Und auch konjunkturell sieht es gut aus - ein Abschwung steht noch nicht vor der Tur, nur eine Delle - nämlich die vor der zweiten Spitze in der M-Formation, wie sie seit dem 2. Weltkrieg in allen Konjunkturphasen zu verzeichen war und von dem ehemaligen Sachverständigen Helmstädter besonders anschaulich beschrieben wurde. Aber selbst nach dieser zweiten Hälfte des M (vielleicht in 2009) wird nur ein sehr milder konjunktureller Abschwung kommen. Um das vorherzusagen, muss man sich etwas mit den Auslösern von Konjunkturabschwächungen beschäftigt haben - im wesentlichen gibt es dafür zwei Auslöser: Überinvestitionen und Nachfrageschwäche. Überinvestitionen als Krisenursache lösen starke Rücksetzer aus, Nachfrageschwächen milde. Nie war es einfacher vorherzusagen, dass der nächste Auslöser für eine konjunkturelle Abschwächung nicht Überinvestitionen sein werden, wie das seit langem in 2000 wieder einmal der Fall war, sondern höchstens Nachfrageschwächen, die zu milden Rücksetzern führen und schnell überwunden sind.
Dagegen sind in den momentanen Kursen teilweise Geschichten vom Weltuntergang enthalten - verursacht von einer jetzt schon fünf Jahre andauernden Hysterie, die immer noch nicht so recht abgeklungen ist. Das wird sie aber eines Tages ausbrennen, denn der Durchschnitt der Menschen ist nicht ewig hysterisch, einzelne schon, wie z.B. der Montier oder der Edwards von Dresdner Kleinworth Wasserstein oder der Roach von Morgan Stanley oder der Hatzius von Goldman Sachs oder in Deutschland der Höllenmeyer von der Bremer Fischbank.
Wir sollten diese Hysteriker hysterisch sein lassen bzw. dankbar, dass sie es möglich machen, dass wir so günstig Aktien kaufen können - denn ein Wert zwischen 6.500 und 7.000 sollte im DAX bis zum Jahresende noch locker drin sein, auch wenn sich dann einige Shorties aus dem Fenster stürzen werden müssen. Bedauerlich für sie, aber schließlich selber schuld an ihrem Selbstmord.
Besonders lächerlich sind die dümmlichen Konjunkturnummern, die von vielen Ökonomieanalphabeten verbreitet werden.
Zunächst einmal ist das langfristige Wachstumstrend sehr viel wichtiger. Da liegen wir exzellent - und zwar auf dem höchsten Niveau der letzten 50 Jahre. Und das soll anhalten wie namhafte Institute wie das Conference Board in den USA oder die im Bereich der Wachstumsforschung führende Institution In Europa, die Universität Groningen (wo nicht wie beim Ifo-Institut der Herr Sinn mit dem Geo-Dreieck eine Linie zeichnet, sondern wo aufwändig Ursachenforschung betrieben wird) sehen: Für die USA werden jetzt statt vorher 2,1% nun 2,6 Produktivitätststeigerung für die nächsten 10 Jahre vorhersagt (eines davon ist schon vorbei). Zusammen mit einem Bevölkerungswachstum von 1% liegt damit das Potenzialwachstum für viele Jahre nur knapp unter 4%.
Und auch konjunkturell sieht es gut aus - ein Abschwung steht noch nicht vor der Tur, nur eine Delle - nämlich die vor der zweiten Spitze in der M-Formation, wie sie seit dem 2. Weltkrieg in allen Konjunkturphasen zu verzeichen war und von dem ehemaligen Sachverständigen Helmstädter besonders anschaulich beschrieben wurde. Aber selbst nach dieser zweiten Hälfte des M (vielleicht in 2009) wird nur ein sehr milder konjunktureller Abschwung kommen. Um das vorherzusagen, muss man sich etwas mit den Auslösern von Konjunkturabschwächungen beschäftigt haben - im wesentlichen gibt es dafür zwei Auslöser: Überinvestitionen und Nachfrageschwäche. Überinvestitionen als Krisenursache lösen starke Rücksetzer aus, Nachfrageschwächen milde. Nie war es einfacher vorherzusagen, dass der nächste Auslöser für eine konjunkturelle Abschwächung nicht Überinvestitionen sein werden, wie das seit langem in 2000 wieder einmal der Fall war, sondern höchstens Nachfrageschwächen, die zu milden Rücksetzern führen und schnell überwunden sind.
Dagegen sind in den momentanen Kursen teilweise Geschichten vom Weltuntergang enthalten - verursacht von einer jetzt schon fünf Jahre andauernden Hysterie, die immer noch nicht so recht abgeklungen ist. Das wird sie aber eines Tages ausbrennen, denn der Durchschnitt der Menschen ist nicht ewig hysterisch, einzelne schon, wie z.B. der Montier oder der Edwards von Dresdner Kleinworth Wasserstein oder der Roach von Morgan Stanley oder der Hatzius von Goldman Sachs oder in Deutschland der Höllenmeyer von der Bremer Fischbank.
Wir sollten diese Hysteriker hysterisch sein lassen bzw. dankbar, dass sie es möglich machen, dass wir so günstig Aktien kaufen können - denn ein Wert zwischen 6.500 und 7.000 sollte im DAX bis zum Jahresende noch locker drin sein, auch wenn sich dann einige Shorties aus dem Fenster stürzen werden müssen. Bedauerlich für sie, aber schließlich selber schuld an ihrem Selbstmord.