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Meldung des Tages: Goldchance mit Substanz: Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt

Umfrage zu Rohstoffen


Beiträge: 30
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Libuda:

Die Bewertungen sind heute noch niedriger als 03

 
17.09.06 23:51
denn beim DAX sind wir jetzt auf Basis der letzten Quartalszahlen knapp unter 11 und der Wert wird noch niedriger, wenn - was ziemlich unwahrscheinlich ist - die Kurse nicht massiv steigen. Im S&P500 in den USA ist es ähnlich.

Besonders lächerlich sind die dümmlichen Konjunkturnummern, die von vielen Ökonomieanalphabeten verbreitet werden.

Zunächst einmal ist das langfristige Wachstumstrend sehr viel wichtiger. Da liegen wir exzellent - und zwar auf dem höchsten Niveau der letzten 50 Jahre. Und das soll anhalten wie namhafte Institute wie das Conference Board in den USA oder die im Bereich der Wachstumsforschung führende Institution In Europa, die Universität Groningen (wo nicht wie beim Ifo-Institut der Herr Sinn mit dem Geo-Dreieck eine Linie zeichnet, sondern wo aufwändig Ursachenforschung betrieben wird) sehen: Für die USA werden jetzt statt vorher 2,1% nun 2,6 Produktivitätststeigerung für die nächsten 10 Jahre vorhersagt (eines davon ist schon vorbei). Zusammen mit einem Bevölkerungswachstum von 1% liegt damit das Potenzialwachstum für viele Jahre nur knapp unter 4%.

Und auch konjunkturell sieht es gut aus - ein Abschwung steht noch nicht vor der Tur, nur eine Delle - nämlich die vor der zweiten Spitze in der M-Formation, wie sie seit dem 2. Weltkrieg in allen Konjunkturphasen zu verzeichen war und von dem ehemaligen Sachverständigen Helmstädter besonders anschaulich beschrieben wurde. Aber selbst nach dieser zweiten Hälfte des M (vielleicht in 2009) wird nur ein sehr milder konjunktureller Abschwung kommen. Um das vorherzusagen, muss man sich etwas mit den Auslösern von Konjunkturabschwächungen beschäftigt haben - im wesentlichen gibt es dafür zwei Auslöser: Überinvestitionen und Nachfrageschwäche. Überinvestitionen als Krisenursache lösen starke Rücksetzer aus, Nachfrageschwächen milde. Nie war es einfacher vorherzusagen, dass der nächste Auslöser für eine konjunkturelle Abschwächung nicht Überinvestitionen sein werden, wie das seit langem in 2000 wieder einmal der Fall war, sondern höchstens Nachfrageschwächen, die zu milden Rücksetzern führen und schnell überwunden sind.

Dagegen sind in den momentanen Kursen teilweise Geschichten vom Weltuntergang enthalten - verursacht von einer jetzt schon fünf Jahre andauernden Hysterie, die immer noch nicht so recht abgeklungen ist. Das wird sie aber eines Tages ausbrennen, denn der Durchschnitt der Menschen ist nicht ewig hysterisch, einzelne schon, wie z.B. der Montier oder der Edwards von Dresdner Kleinworth Wasserstein oder der Roach von Morgan Stanley oder der Hatzius von Goldman Sachs oder in Deutschland der Höllenmeyer von der Bremer Fischbank.

Wir sollten diese Hysteriker hysterisch sein lassen bzw. dankbar, dass sie es möglich machen, dass wir so günstig Aktien kaufen können - denn ein Wert zwischen 6.500 und 7.000 sollte im DAX bis zum Jahresende noch locker drin sein, auch wenn sich dann einige Shorties aus dem Fenster stürzen werden müssen. Bedauerlich für sie, aber schließlich selber schuld an ihrem Selbstmord.
 
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Anti Lemming:

Lehna - P. 23

 
18.09.06 11:16
Willst Du damit sagen, dass die Tatsache, dass es zurzeit nur noch einen (größeren) Bären-Thread bei Ariva gibt (meinen Doomsday Bären-Thread), das Bären-Argument nun stichhaltiger erscheinen lässt als 2003?
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Hobbypirat:

Das KGV im Dax ist nicht 12

 
18.09.06 11:26
sondern 20.  
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Anti Lemming:

Libuda - Analysten-Geschwätz

 
18.09.06 11:33
Der Knackpunkt ist das (von mir) Unterstrichene aus

P. 26: ..."Zunächst einmal ist das langfristige Wachstumstrend sehr viel wichtiger. Da liegen wir exzellent - und zwar auf dem höchsten Niveau der letzten 50 Jahre. Und das soll anhalten wie namhafte Institute wie das..." xyz.

Es gibt wohl kaum einen Analysten, der nicht behauptet, Trends würden sich unverändert in die Zukunft fortsetzen. Man könnte meinen, das wären alles ehemalige Schneiderlehrlinge, die mal gelernt haben, Lineale an Kurven anzulegen.

Haben nicht die gleichen Analysten auch im Herbst 2000 gesagt, dass sei alles nur eine "gesunde Korrektur im weiterhin intakten Aufwärtstrend"? Welcher Analyst hat im Jahr 2000 zutreffend vorhergesagt, dass der DAX drei Jahre später, im März 2003, um 72,5 % tiefer stehen würde, nämlich bei 2200, nachdem er in 2000 seinen Höchststand von 8000 erreicht hatte?

ANTWORT: keiner

Warum dann soll das diesmal besser laufen - wo doch selbst die Fed mit einer (leichten) Rezession in USA rechnet? Vom wohl unvermeidlichen Iran-Krieg ganz zu schweigen...
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lehna:

Ölpreis vor neuem Rekord???

6
12.09.07 16:58
Die Bullen haben die  Ölmärkte fest im Griff  weil die Nachfrage über dem Angebot liegt.
Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl notierte am Mittwoch mit bis zu 78,44 Dollar nur knapp unter dem bisherigen Rekordniveau von 78,77 Dollar.
Im laufenden dritten Vierteljahr schätzt die Behörde (EIA) die weltweite Nachfrage auf 85,6 Millionen Barrel pro Tag - bei einem Angebot von lediglich 84,5 Millionen Barrel.
Im kommenden vierten Quartal soll die Produktion zwar auf 85,7 Millionen Barrel zulegen. Die Nachfrage wird mit einem Sprung auf 87,5 Millionen Barrel aber noch stärker wachsen....

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