U S - B Ö R S E N A U F S I C H T
Einige Fälle von Insiderhandel bleiben unaufgeklärt. Das New Yorker SEC-Büro liegt in Schutt und Asche.
Die Börsenüberwachung in New York (Securities and Exchange Commission, SEC) hat bei dem Terrorattentat auf das World Trade Center (WTC) wichtige Unterlagen und Computerdateien verloren. Bei dem Einsturz des Gebäudes seien die Büros vollständig zerstört worden, berichtet das "Wall Street Journal". Das New Yorker SEC-Büro ist bekannt für seine Untersuchungen in Insidergeschäfte und Wertpapiermanipulationen bei kleinen Unternehmen.
Es wird eine monumentale Aufgabe sein, den Betrieb wieder zum Laufen zu bringen", sagte Wayne Carlin, SEC-Direktor für die Region New York. Einige Unterlagen, von denen Abschriften bereits in die SEC-Zentrale nach Washington oder zu Behörden geschickt wurden, könnten wieder beschafft werden, vieles sei jedoch für immer verloren.
Die Mitarbeiter des SEC gelten als besonders verschwiegen. In vielen Fällen wurden keine Duplikate angefertigt, Dokumente sind selten nach außen gelangt. "Es gibt da so eine Wahnvorstellung unter den Staatsanwälten, unbedingt sicherzustellen, dass keine Informationen nach außen gelangen", sagte John Coffee, Professor für Unternehmens- und Wertpapierrecht an der "Harvard Law School".
Wann die 320 Mitarbeiter der SEC in New York ihre Arbeit wieder aufnehmen können, ist derzeit noch unklar. Die Börsenaufsicht hatte zuvor mitgeteilt, dass vermutlich alle SEC-Arbeiter rechtzeitig aus dem Wolkenkratzer fliehen konnten.

Wichtige Dokumente für immer verloren
Einige Fälle von Insiderhandel bleiben unaufgeklärt. Das New Yorker SEC-Büro liegt in Schutt und Asche.
Die Börsenüberwachung in New York (Securities and Exchange Commission, SEC) hat bei dem Terrorattentat auf das World Trade Center (WTC) wichtige Unterlagen und Computerdateien verloren. Bei dem Einsturz des Gebäudes seien die Büros vollständig zerstört worden, berichtet das "Wall Street Journal". Das New Yorker SEC-Büro ist bekannt für seine Untersuchungen in Insidergeschäfte und Wertpapiermanipulationen bei kleinen Unternehmen.
Es wird eine monumentale Aufgabe sein, den Betrieb wieder zum Laufen zu bringen", sagte Wayne Carlin, SEC-Direktor für die Region New York. Einige Unterlagen, von denen Abschriften bereits in die SEC-Zentrale nach Washington oder zu Behörden geschickt wurden, könnten wieder beschafft werden, vieles sei jedoch für immer verloren.
Die Mitarbeiter des SEC gelten als besonders verschwiegen. In vielen Fällen wurden keine Duplikate angefertigt, Dokumente sind selten nach außen gelangt. "Es gibt da so eine Wahnvorstellung unter den Staatsanwälten, unbedingt sicherzustellen, dass keine Informationen nach außen gelangen", sagte John Coffee, Professor für Unternehmens- und Wertpapierrecht an der "Harvard Law School".
Wann die 320 Mitarbeiter der SEC in New York ihre Arbeit wieder aufnehmen können, ist derzeit noch unklar. Die Börsenaufsicht hatte zuvor mitgeteilt, dass vermutlich alle SEC-Arbeiter rechtzeitig aus dem Wolkenkratzer fliehen konnten.
