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13.09.01 18:17
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Wichtige Dokumente für immer verloren


Einige Fälle von Insiderhandel bleiben unaufgeklärt. Das New Yorker SEC-Büro liegt in Schutt und Asche.

Die Börsenüberwachung in New York (Securities and Exchange Commission, SEC) hat bei dem Terrorattentat auf das World Trade Center (WTC) wichtige Unterlagen und Computerdateien verloren. Bei dem Einsturz des Gebäudes seien die Büros vollständig zerstört worden, berichtet das "Wall Street Journal". Das New Yorker SEC-Büro ist bekannt für seine Untersuchungen in Insidergeschäfte und Wertpapiermanipulationen bei kleinen Unternehmen.

Es wird eine monumentale Aufgabe sein, den Betrieb wieder zum Laufen zu bringen", sagte Wayne Carlin, SEC-Direktor für die Region New York. Einige Unterlagen, von denen Abschriften bereits in die SEC-Zentrale nach Washington oder zu Behörden geschickt wurden, könnten wieder beschafft werden, vieles sei jedoch für immer verloren.

Die Mitarbeiter des SEC gelten als besonders verschwiegen. In vielen Fällen wurden keine Duplikate angefertigt, Dokumente sind selten nach außen gelangt. "Es gibt da so eine Wahnvorstellung unter den Staatsanwälten, unbedingt sicherzustellen, dass keine Informationen nach außen gelangen", sagte John Coffee, Professor für Unternehmens- und Wertpapierrecht an der "Harvard Law School".

Wann die 320 Mitarbeiter der SEC in New York ihre Arbeit wieder aufnehmen können, ist derzeit noch unklar. Die Börsenaufsicht hatte zuvor mitgeteilt, dass vermutlich alle SEC-Arbeiter rechtzeitig aus dem Wolkenkratzer fliehen konnten.


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Unter den Trümmern des World Trade Center liegen die Akten der SEC.


manager-magazin

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1Mio.€:

Denke mal da werden sich jetzt doch einige im

 
13.09.01 18:19
geheimen freuen :-(((
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ernu:

Ein vernünftiger

 
13.09.01 18:29
Datentresor oder EDV-Sicherungstresor sollte so einen Crash
eigendlich aushalten müssen oder können. EDV-mässig sollte
eigendlich alles extern gespiegelt sein. Ist alles eine Sache des Geldes so etwas zu machen. Jetzt wird es sicher wieder einen kleinen Run auf Spiegelsysteme geben.

Gruß

ernu... wieder
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Elend:

Müsste aber ... :-)

 
13.09.01 19:33
Nun ja, in allen Kursen lernt der angehende Administrator gleich zu Beginn:
- Sicherungen, Sicherungen und nochmals Sicherungen
- Doppelte Sicherungen (intern feuerfest gelagert und zusätzlich extern)

Doch wie bei so vielen Ereignissen wird nach dem Verfahren "bisher ging alles gut" gedacht und gehandelt. Erst nach einem einschneidenden Ausfall kommt es zur Besinnung (nicht ohne vorher die Personen, die schon immer zur Vorsicht gemahnt haben abzusägen ...)

Es ist leider keine Sache des Geldes, sondern der Menschliche Glaube an "das trifft nur andere, uns passiert sowas nicht", sowie an die eigene Unfehlbarkeit.

Der Run auf Spiegelsysteme wird vielleicht einsetzen, aber sobald "Gras über die Sache gewachsen ist", werden die Menschen in ihre altgewohnte Lethargie verfallen und die Wartung der Systeme, sowie die wöchentliche oder tägliche Sicherung ihres Kapitals (aus Informationen) schludrig behandeln.

Elend

P.S.: Wäre der Mensch intelligent, dann würde er nicht andauern Gott spielen oder so tun, als sei er allmächtig.
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