.. bei Jamaika-Bündnis harte Auflagen für Autoindustrie
Grüne wollen bei Jamaika-Bündnis harte Auflagen für Autoindustrie
BERLIN (Dow Jones)--Vor der neuen Sondierungsrunde für eine Jamaika-Koalition fordern die Grünen harte Auflagen für die deutsche Automobilindustrie. Parteichef Cem Özdemir verlangte ein Aus für den Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2030 sowie Hardware-Nachrüstungen bei Dieselautos, um für bessere Luft in den Städten zu sorgen. "Das wollen wir hier ansprechen", sagte ein sich bestimmt gebender Özdemir in Berlin.
Die Untersuchungen zeigten, dass die verordneten Softwareupdates für Diesel mit der Schadstoffklasse Euro 5 und Euro 6 nicht ausreichten. "Darum muss es auch Hardwarelösungen geben", legte er nach. Die deutschen Hersteller Daimler, BMW und Volkswagen lehnen die teuren Eingriffe an Motor und Abgasanlage ab, die sich auf Milliarden summieren würden. Updates an der Motorsoftware sind für sie wesentlich günstiger.
Von Seiten der CSU folgte unmittelbar der Konter auf die Forderungen der Grünen nach einem Verbot für neue Benziner und Diesel in etwas mehr als zehn Jahren. "Die können mit ihrem Datum reingehen, die können mit ihrem Datum rauskommen. Wir machen es nicht mit", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Die CSU wolle keine Technikverbote, sondern technologieoffen in die Zukunft der Autoindustrie gehen.
CDU/CSU, FDP und Grüne wollen heute neben dem Verkehr auch über die Landwirtschaft sprechen. "Mit Sicherheit kein leichtes Thema", meinte Grünen-Spitzenfrau Katrin Göring-Eckardt. Die Grünen wollen weniger Massentierhaltung und mehr Vielfalt auf den Äckern. Die Union versteht sich hingegen als Beschützerin der industriellen Landwirtschaft.
www.finanztreff.de/news/...uflagen-fuer-autoindustrie/12535778
Grüne wollen bei Jamaika-Bündnis harte Auflagen für Autoindustrie
BERLIN (Dow Jones)--Vor der neuen Sondierungsrunde für eine Jamaika-Koalition fordern die Grünen harte Auflagen für die deutsche Automobilindustrie. Parteichef Cem Özdemir verlangte ein Aus für den Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2030 sowie Hardware-Nachrüstungen bei Dieselautos, um für bessere Luft in den Städten zu sorgen. "Das wollen wir hier ansprechen", sagte ein sich bestimmt gebender Özdemir in Berlin.
Die Untersuchungen zeigten, dass die verordneten Softwareupdates für Diesel mit der Schadstoffklasse Euro 5 und Euro 6 nicht ausreichten. "Darum muss es auch Hardwarelösungen geben", legte er nach. Die deutschen Hersteller Daimler, BMW und Volkswagen lehnen die teuren Eingriffe an Motor und Abgasanlage ab, die sich auf Milliarden summieren würden. Updates an der Motorsoftware sind für sie wesentlich günstiger.
Von Seiten der CSU folgte unmittelbar der Konter auf die Forderungen der Grünen nach einem Verbot für neue Benziner und Diesel in etwas mehr als zehn Jahren. "Die können mit ihrem Datum reingehen, die können mit ihrem Datum rauskommen. Wir machen es nicht mit", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Die CSU wolle keine Technikverbote, sondern technologieoffen in die Zukunft der Autoindustrie gehen.
CDU/CSU, FDP und Grüne wollen heute neben dem Verkehr auch über die Landwirtschaft sprechen. "Mit Sicherheit kein leichtes Thema", meinte Grünen-Spitzenfrau Katrin Göring-Eckardt. Die Grünen wollen weniger Massentierhaltung und mehr Vielfalt auf den Äckern. Die Union versteht sich hingegen als Beschützerin der industriellen Landwirtschaft.
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