Türkei: Bankenaufsicht übernimmt Kontrolle über Kreditinstitute
Die Türkei hat die Kontrolle über fünf insolvente Banken übernommen und kommt damit den Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach. Der IWF sieht die Reformen des türkischen Bankensystems als Voraussetzung für Kredite.
Die Banken hätten gegen neue Richtlinien zur Umgestaltung des maroden Finanzsektors verstoßen, teilte die zuständige Regulierungsbehörde am Dienstag mit. Betroffen sind die Bayindirbank, die EGS Bank, die Kentbank, die Tarisbank und die Sitebank, berichteten türkische Medien am Dienstag. Weiterhin wurden zwei Banken geschlossen. Damit sind in den vergangenen vier Jahren bereits 18 Banken in Fonds umgewandelt worden. Die Maßnahme ist Teil einer Reform, die der Internationale Währungsfonds (IWF) als Voraussetzung für die Auszahlung von Krediten gefordert hat. Ein entsprechendes Gesetz hatte das Parlament im Juni verabschiedet.
Keine Kredite ohne Sicherheiten
Das Gesetz untersagt den Banken unter anderem die Anhäufung von Verlusten. Ohne angemessene Sicherheitsgarantien dürfen keine neuen Kredite vergeben werden. Der Okan- und der Atlas-Bank, die nun geschlossen wurden, wirft die Regierung vor, nicht ihren Ressourcen gemäß gehandelt zu haben.
Der IWF unterstützt die Wirtschaftsreformen zur Bekämpfung der Finanzkrise in der Türkei mit 15,7 Mrd. Dollar. Neben der Reform des Bankensektors beschloss das Parlament in diesem Zusammenhang auch die Privatisierung des staatlichen Telefonkonzerns Türk Telekom. Aus Unzufriedenheit mit der Umsetzung der Reformen verschob der IWF in der vergangenen Woche die Auszahlung einer Kredittranche von 1,6 Mrd. Dollar. Kurz darauf setzte auch die Weltbank die Zahlung von 1,7 Mrd. Dollar aus.
Die Türkei hat die Kontrolle über fünf insolvente Banken übernommen und kommt damit den Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach. Der IWF sieht die Reformen des türkischen Bankensystems als Voraussetzung für Kredite.
Die Banken hätten gegen neue Richtlinien zur Umgestaltung des maroden Finanzsektors verstoßen, teilte die zuständige Regulierungsbehörde am Dienstag mit. Betroffen sind die Bayindirbank, die EGS Bank, die Kentbank, die Tarisbank und die Sitebank, berichteten türkische Medien am Dienstag. Weiterhin wurden zwei Banken geschlossen. Damit sind in den vergangenen vier Jahren bereits 18 Banken in Fonds umgewandelt worden. Die Maßnahme ist Teil einer Reform, die der Internationale Währungsfonds (IWF) als Voraussetzung für die Auszahlung von Krediten gefordert hat. Ein entsprechendes Gesetz hatte das Parlament im Juni verabschiedet.
Keine Kredite ohne Sicherheiten
Das Gesetz untersagt den Banken unter anderem die Anhäufung von Verlusten. Ohne angemessene Sicherheitsgarantien dürfen keine neuen Kredite vergeben werden. Der Okan- und der Atlas-Bank, die nun geschlossen wurden, wirft die Regierung vor, nicht ihren Ressourcen gemäß gehandelt zu haben.
Der IWF unterstützt die Wirtschaftsreformen zur Bekämpfung der Finanzkrise in der Türkei mit 15,7 Mrd. Dollar. Neben der Reform des Bankensektors beschloss das Parlament in diesem Zusammenhang auch die Privatisierung des staatlichen Telefonkonzerns Türk Telekom. Aus Unzufriedenheit mit der Umsetzung der Reformen verschob der IWF in der vergangenen Woche die Auszahlung einer Kredittranche von 1,6 Mrd. Dollar. Kurz darauf setzte auch die Weltbank die Zahlung von 1,7 Mrd. Dollar aus.