ich finde das ist ein sehr interessanter Artikel.
Ich habe ihn gestern schon eingestellt, wenn Du meinst Signale sind Schall und Rauch kannst Du aber auch ins Casino gehen.
Da sind die Chancen auch fifty fifty.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wie von uns erwartet werden die Zeiten an den Aktienmärkten volatiler. Nach einem Kursrutsch in der Vorwoche folgte in dieser Handelswoche ein regelrechtes Kursfeuerwerk nach oben!
Bisher hält sich der Markt sehr gut an mein favorisiertes Szenario der Übertreibungsphase. Nach einer kurzen aber heftigen Minimalkorrektur drehte der Aktienmarkt in dieser Handelswoche umso stärker nach oben.
Vielleicht erinnern Sie sich an meine These vor geraumer Zeit, ob der DAX dem Nikkei folgen wird. Inzwischen sind einige Wochen vergangen. Tatsächlich lassen sich interessante Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Stadien der Indices ausmachen.
Während der DAX in den vergangenen Monaten recht „ruhig“ nach oben lief, d.h. die Ausschläge nach oben und unten sehr gering waren, sahen wir beim Nikkei bereits eine höhere Schwankungsbreite. In Zahlen lässt sich dies folgendermaßen beschreiben: Der DAX vollzog nur selten Kursbewegungen von mehr als 1%. Der Nikkei hingegen war bereits ein Stadium weiter. Hier waren taggleiche Schwankungen von 1% oder 2% an der Tagesordnung. Bei den amerikanischen Indices schlief der Handel hingegen fast ein.
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Inzwischen sind einige Wochen vergangen. Weiterhin lässt sich das gleiche Muster sehr schön anwenden – mit einem Unterschied: Die Schwankungsbreiten nehmen im Allgemeinen zu! Der Nikkei führt die Liste weiterhin an. Ausschläge über 3% an einem Tag häufen sich. Der DAX folgt dem Nikkei und erreicht das Stadium des japanischen Index vor einigen Wochen. Auch bei den amerikanischen Indices ziehen die Volatilitäten langsam an.
Warum quäle ich Sie mit einem Vergleich der Volatilitäten? Anscheinend gibt es einen Zusammenhang zwischen den Schwankungsbreiten und den Phasen in welchen sich die Indices augenblicklich befinden. Während der Nikkei sich bereits seit einiger Zeit in der Übertreibungsphase bewegt, kämpft der DAX noch mit dem Übergang in diese Phase. Folgt der DAX weiterhin diesem Muster, so wird auch hier die Schwankungsbreite weiter zunehmen. Sie erinnern sich vielleicht daran, dass ich vor einiger Zeit beschrieb, dass eine Hausse an den Aktienmärkten in der Regel exponentiell verläuft.
Die US-Indices lösen sich ebenfalls langsam aus Ihrem mehrmonatigen Seitwärtstrend. Sie erkennen, dass sich die aufgezeigten Märkte derzeit etwas versetzt bewegen.
Dieses Phasenmodell spricht für einen Übergang in die Übertreibungsphase beim Deutschen Aktienindex. Behalten Sie dieses primäre Szenario weiterhin im Hinterkopf. An unserer defensiven Strategie werden wir jedoch nichts verändern.
Ich möchte Ihnen ans Herz legen, dass trotz der Anzeichen der Endphase – und damit steilsten Phase der Rallye – entsprechend die Risiken einer Korrekturbewegung recht hoch sind. Wir favorisieren das Szenario der Übertreibungsphase, lassen die Risiken jedoch nicht außer Acht.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!
Beste Grüße,
Michael Jansen
Chefredakteur, Stockstreet.de
Gruß, hardyman
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