Schlagzeilen:
Japanische Daten enttäuschen. Die Reihe von japanischen Daten in den letzten Tagen zeigen, dass die japanische Wirtschaft auf dem Weg zur Inflation stecken bleibt. Die "quantitative Abschwächung" scheint sich fortzusetzen...
- Japan Bauanträge (Nov) bei 12.6% vs. 7.3% erw.
- Japan Bauanträge jährlich (Nov) bei 1.3Mio vs. 1.24Mio erw.
- Japan Bauaufträge jährlich (Nov) bei -5.2% vs. 0.6% zuletzt.
- Schweiz UBS Verbrauchsindikator (Nov) bei –0.708 vs. –0.732 zuletzt.
- US Richmond Fed (Dez) bei –2 vs. 10 erw.
- Japan Industrieproduktion monatlich (Nov P) bei 1.4% vs. 2.0% erw.
- Japan Grosse Einzelhandelsumsatz (Nov P) bei 0.8% vs. –0.3% erw.
- Japan Einzelhandel monatlich (Nov P) bei –0.2% vs. 0.7% erw.
- Japan Kleinbetrieb Vertrauen (Dez) bei 50.1 vs. 50.9 zuletzt.
Märkte:
- Forex: NZD am stärksten über Nacht. USD am schwächsten.
- Fixed Income: Rally überall. US10Y-jährige; 109-23. Bunds; 121.66 UPD
- Aktien: Europa generell höher, US tiefer 1%. Nikkei 1.4% nach oben.
- Öl: tiefer – Dezember Brent-Rohöl; 56.18.
Heutige Daten: (in GMT, in Deutschland jeweils 1 Stunde später!!)
07:00 DE GfK Verbrauchervertrauen (Dez)
08:30 Schweiz Herstellervertrauen (Dez), erw. bei –3.0.
08:30 Schweiz Verbrauchervertrauen (Dez), erw. bei 10.5.
15:00 US Verbrauchervertrauen (Dez), erw. bei 102.5.
Ausblick:
DO: Norwegen Arbeitslosenquote, UK Verbrauchervertrauen, US Eigenheimverkäufe aus Bestand, US Chicago Einkaufsmanagerindex, US Ölbestände,
FR: UK Hauspreise, FR Arbeitslosenquote, Schweiz KOF Frühindikator
MO: Euroland Hersteller Einkaufsmanagerindex
DI: Australien Hersteller Einkaufsmanagerindex, Schweiz SVME Einkaufsmanagerindex, Euroland Mitgliedstaaten Einkaufsmanagerindexen, DE Arbeitslosenquote, UK Einkaufsmanagerindex, US Baugewerbe Einkaufsmanagerindex, US ISM Hersteller, US FOMC-Protokoll
Was ist los an den Märkten?
- Japanische Daten enttäuschen wieder, deuten Deflation an. Die “quantitative Abschwächung” scheint sich fortzusetzen…
- US Aktien wurden von Gewinnmitnahmen in einem dünnen Markt belastet. Diese Entwicklung sollte sich für den Rest des Jahres fortsetzen.
Fokus: Das nächste FOMC-Protokoll am Dienstag – Hat der Markt das Ende der Fed-Zinserhöhungen zu früh eingepreist?
Forex:
= steigender Kurs erwartet
= fallender Kurs erwartet
= seitwärts tendierender Markt erwartet
USD könnte überkauft sein
USD – Eine nicht sehr überzeugende Preisentwicklung.
EUR – Mit Durchbruch nach oben vs. JPY, könnte sich fortsetzen. EUR-USD: Kaufen, besonders bei Durchbruch des Widerstands im Bereich 1,1980
CHF – Bleibt tief wegen Zinsaussichten.
GBP – Steckt fest wegen negativer Stimmung und niedrigeren Zinsaussichten.
JPY – Sollte heute am meisten Bewegung zeigen. Deflationsdaten sollten den JPY nach unten treiben.
AUD – Mit Umkehr vs. USD und JPY. Dasselbe gilt für NZD.
CAD – Fokus auf Ölbestände morgen.
Aktienmärkte:
Die Inversion in der kurzen Zinskurve belastet den Aktienmarkt
- Ausverkauf in den US auf Grund von Sorgen über wirtschaftliche Abkühlung. Japan zeigte sich unbekümmert, trotz schlechten ökonomischen Daten und der Preisentwicklung in den U.S.
- Viele der Sektoren werden von der Entwicklung in den Fixed Income-Märkten berührt werden. Öl-Aktien könnten fallen.
Fazit: Aufpassen bei kurzfristigen Investitionen, Das Volumen ist gering und viele Anleger repositionieren sich. Wir bleiben skeptisch.
Wichtige Levels:
–DAX 5380-5450
–FTSE 5540-5570
–CAC 4690-4755
Futures:
Brent-Rohöl um die Unterstützung gehandelt
- Brent-Rohöl bleibt über die Unterstützung bei 55.60. Sollte weiter steigen. Bulllisch von $56.00. Long für LCOF6
- Gold & Silber sollten heute innerhalb der Handelsrange bleiben. Gold sollte innerhalb der 504.70 bis 512.20 Range bleiben. neutral für GCG6
- Bunds öffnete leicht tiefer nachdem der Handel gestern unverändert blieb. Im Moment leicht überkauft. neutral für FGBLH6
US 10-jährige zum dritten Tag in Folge stark, mit Widerstand um 109-27. US Treasuries sollten heute ruhig bleiben. neutral ZNH6
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VIVA ARIVA!