- Meta muss sich ab 18. August vor Gericht verteidigen.
- Bundesstaaten fordern bis zu 1,4 Billionen US-Dollar.
- Meta hatte versucht, die Klagen abzuweisen, erfolglos.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Pascal Grunow Für Meta Platforms beginnt am 18. August ein weiterer wichtiger US-Prozess, bei dem dem Konzern hohe finanzielle Belastungen drohen könnten. Vor einem Bundesgericht in Kalifornien muss sich der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern gegen Vorwürfe verteidigen, seine Plattformen würden junge Nutzer abhängig machen und ihnen gesundheitlich schaden.
Bis zu 1,4 Billionen US-Dollar stehen im Raum
Die Bundesstaaten fordern im Rahmen ihrer Ansprüche Sanktionen von bis zu 1,4 Billionen US-Dollar. Diese Summe stellt den maximal möglichen Betrag dar, der sich aus den geltend gemachten Ansprüchen ergeben könnte. Sie bedeutet nicht, dass Meta tatsächlich mit einer Zahlung in dieser Größenordnung rechnen muss.
Dennoch erhöht der Prozess den regulatorischen und juristischen Druck auf den Konzern erheblich. Erst wenige Tage zuvor hatte ein Richter in New Mexico Meta angewiesen, 567 Millionen US-Dollar in einen Fonds einzuzahlen, der sich mit den psychischen Auswirkungen der Plattformen auf Kinder befassen soll.
Zusätzlich waren in dem Verfahren bereits 375 Millionen US-Dollar an zivilrechtlichen Strafen verhängt worden. Insgesamt beläuft sich die Belastung in diesem Fall damit auf 942 Millionen US-Dollar.
Gericht weist Metas Versuch zur Abweisung zurück
Meta hatte versucht, die Klagen der Bundesstaaten bereits vor dem Prozess zu Fall zu bringen. Ein Bundesrichter lehnte diesen Antrag jedoch im Juni ab.
Nach Einschätzung des Gerichts bestehen wesentliche Tatsachenfragen, die in einem Prozess geklärt werden müssen. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage, ob Facebook und Instagram bewusst so gestaltet wurden, dass sie ein suchtähnliches Nutzungsverhalten fördern. Zudem soll geklärt werden, ob Meta Informationen über mögliche Gefahren für Kinder zurückgehalten oder verschleiert hat.
Nicht nur Meta betroffen
Der Rechtsstreit ist Teil einer deutlich größeren Klagewelle gegen die Social-Media-Branche. Neben Meta sehen sich auch TikTok, Snapchat und Googles Videoplattform YouTube mit juristischen Vorwürfen rund um die Auswirkungen ihrer Dienste auf Minderjährige konfrontiert.
Meta-Aktie unter Druck
Der bevorstehende Prozess rückt auch die Meta-Aktie stärker in den Fokus. Neben möglichen Strafzahlungen könnten vor allem strengere regulatorische Vorgaben für Facebook und Instagram den Konzern zusätzlich belasten.
Die Meta-Aktie beendete den jüngsten Handel bei 592,10 US-Dollar und liegt damit seit Jahresbeginn rund 8 Prozent im Minus.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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