Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die vergangene Woche verlief recht volatil an den europäischen Märkten. Zunächst drehte der Markt deutlich nach unten. Einigen Anlegern schien erst in der vergangenen Woche klar zu werden, dass die Mehrheit von Schwarz-Gelb noch auf der Kippe steht. Am Freitag konnte der Markt hingegen fast den kompletten Verlust der vergangenen Woche ausgleichen. Sie erkennen, wie schnell sich erneut Kaufdruck aufbauen kann.
Alle Umfragen deuteten in letzter Zeit auf eine große Koalition hin. Ich denke, dass dieser Wahlausgang inzwischen halbwegs eingepreist ist. Eine schwarz-gelbe Mehrheit würde hingegen erneut für Fantasie an den Märkten sorgen. Vielleicht löste diese Spekulation am Freitag diese ordentliche Rally aus.
Jedoch möchte ich nicht viel detaillierter auf die Wahlen eingehen. Kurzfristig wird das Wahlergebnis sicherlich entscheidend für die Marktentwicklung in der kommenden Woche sein. Doch schon bald gehört dieses Thema der Vergangenheit an. Man wird sich wieder auf die wesentlichen Daten (Bewertungen, Wirtschaftsdaten etc.) konzentrieren. Lassen Sie sich von einem „schlechten“ Wahlergebnis also nicht verunsichern. Nutzen Sie volatile Ausschläge nach unten zum Aufbau weiterer Positionen.
Im Zuge der Wahl sollte man nicht das internationale Umfeld außer Acht lassen. Ich werte die aktuelle Entwicklung als extrem bullish! Aus diesem Grund tätigten wir am Freitag erneut Käufe für unsere beiden Musterdepots. Insbesondere die US-Märkte bewegen sich seit vielen Monaten in einem sehr engen Seitwärtstrend. Die Volatilität ist auf ein Minimum gesunken. Hier wird und muss in Kürze ein deutlicher Ausbruch erfolgen! Laut unseren umfassenden Prognosen favorisieren wir eindeutig einen Ausbruch nach oben. Machen Sie sich auf volatilere Zeiten gefasst!
Diese Entwicklung setzte in Europa bereits früher ein. Sie erkennen, dass die Volatilität in den vergangenen Wochen deutlich zunahm. Nachdem viele Analysten nach der Vollendung der „SKS-Formation“ eine deutliche Korrektur erwarteten, favorisierten wir eine Bullenfalle mit anschließenden Jahreshochs. Die Bullenfalle ist nun perfekt ausgebildet. Dennoch sind sich weiterhin viele Kommentatoren einig, dass der Markt den starken Anstieg aus dem ersten Halbjahr erst einmal verkraften muss. Der Konsens ist zwar weiterhin leicht bullish, erwartet aber zunächst eine längere Seitwärtsbewegung.
Doch wie passt das zusammen? Die US-Märkte bewegen sich seit vielen Monaten seitwärts. Ein deutlicher Ausbruch wird immer wahrscheinlicher. Meines Erachtens wird und kann dies die europäischen Märkte nicht kalt lassen. Viel wahrscheinlicher halte ich einen noch kräftigeren Anstieg als in der ersten Jahreshälfte, welcher durch eine hohe Volatilität geprägt ist. Betrachten Sie den Bullenmarkt in den neunziger Jahren. Dieses ganze Jahrzehnt war durch lange Aufwärtsbewegungen geprägt. Genauso wie die Börse in der Baisse Bewegungen an der Schmerzgrenze nach unten machte, sucht sie sich im Bullenmarkt ebenfalls den härtesten Weg. Für viele Anleger liegt dies jenseits jeglicher Vorstellung. Die Mehrheit der Anleger und auch die meisten Analysten neigen dazu das ’gesunde’ Mittelmaß zu suchen. Betrachten Sie historische Charts. Sie werden schnell merken, dass solch humane Bewegungen nur sehr selten eintreten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden und werden die weitere Entwicklung genau beobachten.
Ich wünsche Ihnen weiterhin erfolgreiche Geschäfte!
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Jansen
Chefredakteur, Stockstreet.de
Gruß, hardyman
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