Tschüss Cebit


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commo:

Tschüss Cebit

 
20.03.02 16:46
Ein etwas komisches Gefühl hatte man in Hannover schon, wenn man durch die Hallen streifte: Irgendwie anders, aber doch nicht unangenehm. Wird alles nun doch gut?!

Auf den ersten Blick wirkte alles wie immer: Volle Hallen, Stress bei der Anreise, die üblichen Nervereien, die man in der Wohnstadt des Bundeskanzlers erlebt.

Zum anderen war es aber auch - irgendwie - leerer: So gab es laut Berichten von Augenzeugen tatsächlich einmal Parkplätze; zudem soll man in der ein oder anderen Halle auch noch Freiflächen vorgefunden haben - für die Cebit eigentlich ein absolutes Unding.

Thematisch, so zumindest die Experten aus der PR-Wirtschaft, fehlte das irgendwie "wirklich Neue", oder besser: der Hype.

Es war eher so: UMTS geht tatsächlich bald.

Und kabellose Breitbandnetze mittels Wireless LAN sind eben nun Standard.

(Außer im Pressezentrum vielleicht, da benutzt man aus Traditionsgründen auch gerne noch Modem und ISDN.)

Achso: i-mode ist ja jetzt auch da: Hübsch, auch wenn anwesende Japaner nur müde lächelten - die haben ja FOMA.

Wichtig war "nach den Ereignissen des 11. September" natürlich auch die IT-Sicherheit.

Der Reporter überhörte im Zug zurück einen Normalo sagen, er hasse ja diese ganzen Computerfritzen, die seine schöne Heimat überfielen.

Nur, bitte: Was ist Hannover ohne die Cebit?

Bloß ein Ort mit relativ coolen Straßenbahnen, die so tun, als wären sie eine U-Bahn.

Noch ein paar kleine Affären gefällig?

Gerne: Sony musste, wie vielfach berichtet, insgesamt 27 Playstations abräumen, weil sich Crybaby Microsoft bei der Messeleitung beschwert hatte: Die Xbox ist gerade angekommen.

Ansonsten geht nun endlich alles wieder bergauf, auch wenn die Aussteller sich noch zur Cebit-Halbzeit eher bescheiden optimistisch zeigten.

Man greife, so IBM-Chef Erwin Staudt, derzeit "nach jedem Strohhalm" - selbst wenn's nur Alan Greenspans gesunde Gesichtsfarbe ist.

Dennoch: Weder der Computer geht weg, noch die IT, noch das Internet.

Und im Notfall machen wir unseren "Content" eben ganz einfach selbst.

s.i.n. ben


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commo:

kommt jemand aus Hannover ?

 
20.03.02 16:58
weil den "Bloß ein Ort mit relativ coolen Straßenbahnen,
die so tun, als wären sie eine U-Bahn." hab ich nich verstanden.

Bitte um Aufklärung!


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Dan17:

Bin in Hannover geboren

 
20.03.02 17:05
@ U-Bahnen Problem ist mir aber auch verschlossen geblieben, das mit der Cebit sehe ich ähnlich, dass wirklich Neue fehlte, aber ich hab GAP besucht und ein paar Eier auf den Comroad-Stand geschmissen. Schade das Biodata nicht in der Sicherheitshalle anzutreffen war. tja

Insgesamt würde ich sagen ''NETT'' wie die Expo  
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commo:

sehe MMS als neuen Hype an

 
20.03.02 17:25
sobald die ersten Endgeräte auf dem Markt sind, wird es nicht lange dauern
bis der Massenmarkt auf den Geschmack kommt.
Is doch mal wieder ne feine Spielerei für den Verbraucher.
Handy-Organizer-DigiCam
Fragt sich nur ob die Übertragunsgeschwindigkeiten den richtigen Spass aufkommen lassen.


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commo:

netten Artikel gefunden zu MMS

 
20.03.02 17:32
MMS wird ein Hit  

Der "Multimedia Messaging Service" (MMS), der als Dienst die gute alte Kurznachricht SMS ablösen soll, war einer der ganz großen Trends auf der diesjährigen CeBIT. Und glaubt man einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan wird MMS auch außerhalb des Messegeländes in Hannover zum Kassenschlager werden: Ab 2005 sei eine Umsatzexplosion zu erwarten, und schon 2006 werde der Europamarkt für MMS-Dienste mit einem Volumen von 26,9 Mrd. US-Dollar aufwarten.

Das Interesse an den multimedialen Kurznachrichten wird der Analyse zufolge schon in den nächsten Monaten geweckt werden. Obwohl MMS-fähige Geräte erst im Lauf des Jahres auf den Markt kommen werden, erwartet Frost & Sullivan für 2002 bereits einen Umsatz von 68 Mio. US-Dollar.

Die Hürden, die die Branche dabei noch meistern muss, liegen vor allem im Bereich der Übertragungsgeschwindigkeit. Denn: Als System, mit dem nicht nur Texte, sondern auch Töne, Bilder und Filme übertragen werden können, ist MMS technisch weit anspruchsvoller als SMS und erfordert daher auch einen weit höheren Übertragungsaufwand. Entscheidend wird die Zugriffsmöglichkeit auf UMTS-Dienste und die GPRS-Technologie sein.

Hier aber muss noch mit einigen Verzögerungen gerechnet werden. Daher, so mutmaßt die Unternehmensberatung, werden MMS-fähige Geräte wohl erst ab 2005 zum Massenprodukt, das entsprechend kostengünstig zu erhalten ist. Wichtig ist der Studie zufolge dabei auch, eine klare Preisstruktur zu entwickeln. Und schließlich wird der Erfolg von MMS natürlich ganz entscheidend von den Inhalten abhängen. Nur wenn es gelingt, technische Innovationen und kreative Design-Ideen ansprechend umzusetzen, werden die Kunden auf den MMS-Zug aufspringen.

Quelle: N-TV


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commo:

und zum schluß ...

 
20.03.02 17:36
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