Ein etwas komisches Gefühl hatte man in Hannover schon, wenn man durch die Hallen streifte: Irgendwie anders, aber doch nicht unangenehm. Wird alles nun doch gut?!
Auf den ersten Blick wirkte alles wie immer: Volle Hallen, Stress bei der Anreise, die üblichen Nervereien, die man in der Wohnstadt des Bundeskanzlers erlebt.
Zum anderen war es aber auch - irgendwie - leerer: So gab es laut Berichten von Augenzeugen tatsächlich einmal Parkplätze; zudem soll man in der ein oder anderen Halle auch noch Freiflächen vorgefunden haben - für die Cebit eigentlich ein absolutes Unding.
Thematisch, so zumindest die Experten aus der PR-Wirtschaft, fehlte das irgendwie "wirklich Neue", oder besser: der Hype.
Es war eher so: UMTS geht tatsächlich bald.
Und kabellose Breitbandnetze mittels Wireless LAN sind eben nun Standard.
(Außer im Pressezentrum vielleicht, da benutzt man aus Traditionsgründen auch gerne noch Modem und ISDN.)
Achso: i-mode ist ja jetzt auch da: Hübsch, auch wenn anwesende Japaner nur müde lächelten - die haben ja FOMA.
Wichtig war "nach den Ereignissen des 11. September" natürlich auch die IT-Sicherheit.
Der Reporter überhörte im Zug zurück einen Normalo sagen, er hasse ja diese ganzen Computerfritzen, die seine schöne Heimat überfielen.
Nur, bitte: Was ist Hannover ohne die Cebit?
Bloß ein Ort mit relativ coolen Straßenbahnen, die so tun, als wären sie eine U-Bahn.
Noch ein paar kleine Affären gefällig?
Gerne: Sony musste, wie vielfach berichtet, insgesamt 27 Playstations abräumen, weil sich Crybaby Microsoft bei der Messeleitung beschwert hatte: Die Xbox ist gerade angekommen.
Ansonsten geht nun endlich alles wieder bergauf, auch wenn die Aussteller sich noch zur Cebit-Halbzeit eher bescheiden optimistisch zeigten.
Man greife, so IBM-Chef Erwin Staudt, derzeit "nach jedem Strohhalm" - selbst wenn's nur Alan Greenspans gesunde Gesichtsfarbe ist.
Dennoch: Weder der Computer geht weg, noch die IT, noch das Internet.
Und im Notfall machen wir unseren "Content" eben ganz einfach selbst.
s.i.n. ben
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Auf den ersten Blick wirkte alles wie immer: Volle Hallen, Stress bei der Anreise, die üblichen Nervereien, die man in der Wohnstadt des Bundeskanzlers erlebt.
Zum anderen war es aber auch - irgendwie - leerer: So gab es laut Berichten von Augenzeugen tatsächlich einmal Parkplätze; zudem soll man in der ein oder anderen Halle auch noch Freiflächen vorgefunden haben - für die Cebit eigentlich ein absolutes Unding.
Thematisch, so zumindest die Experten aus der PR-Wirtschaft, fehlte das irgendwie "wirklich Neue", oder besser: der Hype.
Es war eher so: UMTS geht tatsächlich bald.
Und kabellose Breitbandnetze mittels Wireless LAN sind eben nun Standard.
(Außer im Pressezentrum vielleicht, da benutzt man aus Traditionsgründen auch gerne noch Modem und ISDN.)
Achso: i-mode ist ja jetzt auch da: Hübsch, auch wenn anwesende Japaner nur müde lächelten - die haben ja FOMA.
Wichtig war "nach den Ereignissen des 11. September" natürlich auch die IT-Sicherheit.
Der Reporter überhörte im Zug zurück einen Normalo sagen, er hasse ja diese ganzen Computerfritzen, die seine schöne Heimat überfielen.
Nur, bitte: Was ist Hannover ohne die Cebit?
Bloß ein Ort mit relativ coolen Straßenbahnen, die so tun, als wären sie eine U-Bahn.
Noch ein paar kleine Affären gefällig?
Gerne: Sony musste, wie vielfach berichtet, insgesamt 27 Playstations abräumen, weil sich Crybaby Microsoft bei der Messeleitung beschwert hatte: Die Xbox ist gerade angekommen.
Ansonsten geht nun endlich alles wieder bergauf, auch wenn die Aussteller sich noch zur Cebit-Halbzeit eher bescheiden optimistisch zeigten.
Man greife, so IBM-Chef Erwin Staudt, derzeit "nach jedem Strohhalm" - selbst wenn's nur Alan Greenspans gesunde Gesichtsfarbe ist.
Dennoch: Weder der Computer geht weg, noch die IT, noch das Internet.
Und im Notfall machen wir unseren "Content" eben ganz einfach selbst.
s.i.n. ben