Info eigentlich nur von Triplan
Bereits letztes Jahr im Oktober gab Triplan bekannt, dass die Auftragseingänge im Hauptgeschäftsbereich gestiegen sind. Des weiteren haben sie einen größeren Auftrag von Alfa Laval und von der schweizer Firma DFCA in Linz bekommen. Das Ding in der Schweiz ist eine längerfristige Sache. Der Vertrag geht bis Ende 2005. Seit kurzem sucht Triplan auch wieder Mitarbeiter. Da scheinen die Auftragsbücher doch voller geworden zu sein. Die Tochergesellschaft itandfactory gmbH vertreibt seine Cadison Programme in Zukunft direkt. Somit ist ein zusätzlicher Zwischenhändler, der auch verdienen will raus.
Im großen betrachtet würde Triplan mit Sicherheit von einer größeren Investitionsbereitschaft der Deutsche Industrie profitieren. In den letzten Jahren wurde in der Industrie die Investition zurückgeschraubt. Alleine dadurch ist, selbst wenn wir keinen großen Wirtschaftsaufschwung bekommen, nachholbedarf. Eigentlich sehe ich die Sache sehr positiv. Da Triplan allerdings relativ klein ist, ist auch das Informationsangebot sehr klein. Sollte Triplan finanziell durchhalten, bin ich mir relativ sicher, dass es ein Renner wird. Da die Nord LB zwangsweise über 30 % der Aktien von Triplan hält wird diese, solange sie an die Zukunft von Triplan glaubt, nicht den Geldhahn zudrehen.
Wie gesagt, da aber die Informationen ser mau sind, ist es bei mir auch eine Entscheidung aus dem Bauch. Ich bin schon seit ca. 2 Jahren bei Triplan. Habe angefangen bei 1,58 € und habe immer weiter gekauft bis zu 0,25 €. Mein durchsnitllicher Einkauf liegt bei 0,58 €.
Vor ca. 2,5 Jahren lag Triplan bei 2,40. Das nur weil alle glaubten die Wende ist geschafft. Erst nach der Entäuschung ist Triplan auf bis 0,19 € gesackt. Sollte die
Wende geschafft sein, glaube ich nach dem 31.03 an einen Kurs deutlich über 1 €.
Sollte sich die positive Geschäftstendenz auch im 1.Quartal 04 erhärten, glaube ich an einen Kurs der deutlich über 2 € liegt. Auch deutlich über die 2,40 vom Nov 01.
Triplans Vorteil ist auch , dass sie schon seit Jahren mit dem Rücken an der Wand stehen. Das übt und macht hart. Firmen, denen es immer gut ging und die auf einmal in ein finanzielles Loch geraten, können damit nicht umgehen und kommen schnell ins Stolpern. Eine Firma die damit umgehen kann, hat es da leichter. Allerdings muss die bank mitspielen.