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rund um das Panguna-Projekt ist für eine ausländische Firma wie Lloyds Metals existenzbedrohend. Sobald ein Investor durch eine staatliche Enteignung (Sinken oder Aussetzen der alten Rechte von Bougainville Copper Limited (BCL) profitiert, gerät er ins Visier internationaler Gerichte und US-amerikanischer Gesetze mit extraterritorialer Wirkung. Hier sind die konkreten gerichtlichen Risiken und US-Gesetze, die das indische Unternehmen bei einer Beteiligung an diesem Enteignungsszenario bedrohen: Gerichtliche Gründe für den Rückzug der indischen Firma: Beihilfe zur unrechtmäßigen Enteignung (Expropriation Claims): BCL ist an der australischen Börse (ASX) gelistet. Sollte die autonome Regierung von Bougainville (ABG) die Explorationslizenz EL01 von BCL dauerhaft entziehen und auf eine neue Struktur übertragen, gilt dies völkerrechtlich als indirekte Enteignung ohne angemessene Entschädigung. Lloyds Metals würde als "Nutznießer" dieser Enteignung agieren und riskiert internationale Schadensersatzklagen der Altaktionäre vor Investitionsgerichten oder Commonwealth-Gerichten. Eskalierende Sammelklagen (Class Actions) der Clans: Es laufen bereits massive rechtliche Verfahren gegen die historischen Betreiber wegen Umweltschäden (z. B. die Panguna Mine Action ). Steigt Lloyds Metals in ein Projekt ein, dessen rechtliche Grundlage auf der Verdrängung lokaler Landbesitzer und Altaktionäre basiert, wird die indische Firma sofort als Mitbeklagte in zivilrechtliche Haftungsprozesse hineingezogen [.Einstweilige Verfügungen und operativer Stillstand:Minderheits- und Großaktionäre von BCL können vor australischen oder papua-neuguineischen Gerichten einstweilige Verfügungen erwirken. Jedes investierte Kapital von Lloyds wäre auf Jahre in einem juristischen Moratorium eingefroren, ohne dass eine Tonne Kupfer abgebaut werden darf.
US-Gesetze, die die indische Firma bedrohen: Obwohl Lloyds eine indische Firma ist, greifen US-Gesetze, sobald das Unternehmen US-Dollar nutzt, US-Investoren an Bord hat oder über US-Korrespondenzbanken abrechnet. Folgende Gesetze stellen die größte Bedrohung dar:
1. Der Helms-Burton-Akt (Title III & IV) – PrinzipübertragungDas Risiko: Dieses Gesetz wurde historisch gegen Firmen eingesetzt, die "konfisziertes Eigentum" (Enteignungen) in Kuba nutzen. In der US-Rechtsprechung dient es als Blaupause für den Schutz von Investoren.Die Bedrohung: Sollten US-Fonds oder US-Bürger Anteile an BCL halten, können sie Lloyds Metals vor US-Bundesgerichten auf dreifachen Schadensersatz verklagen, weil Lloyds mit "gestohlenem/enteignetem Eigentum" (Trafficking in confiscated property) Gewinne erzielen will. Zudem drohen Einreiseverbote in die USA für das Lloyds-Management.
2. RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act)Das Risiko: Der RICO-Act dient der Bekämpfung organisierter Kriminalität und illegaler Absprachen.Die Bedrohung: Wenn US-Staatsanwälte den Verdacht hegen, dass die Enteignung der BCL-Aktionäre durch gezielte Absprachen (Kollusion) zwischen dem indischen Konzern und Teilen der ABG-Regierung zustande kam, kann dies als "Verschwörung zum Betrug" gewertet werden. Dies erlaubt den USA das Einfrieren aller globalen Vermögenswerte von Lloyds, die das US-Finanzsystem berühren.
3. Foreign Corrupt Practices Act (FCPA)Das Risiko: Das schärfste Antikorruptionsgesetz der Welt mit extrem langer Reichweite.Die Bedrohung: Die US-Justiz hat erst kürzlich bewiesen, dass sie rigoros gegen indische Großkonzerne (wie die Adani Group wegen mutmaßlicher Schmiergelder [) vorgeht, wenn diese US-Investorengelder nutzen. Sollte sich herausstellen, dass beim Zustandekommen des Panguna-Deals Gelder oder Zugeständnisse an lokale Politiker flossen, um die BCL-Aktionäre auszubooten, greift die US-Anklagebehörde (DOJ) sofort ein [.4. US-Wertpapiergesetze (Securities Exchange Act) & "Wire Fraud"Das Risiko: Betrug zum Nachteil von Marktteilnehmern unter Nutzung von US-Infrastruktur.Die Bedrohung: Wenn Lloyds Metals zur Finanzierung des Projekts internationale Anleihen ausgibt oder Kredite aufnimmt und dabei die rechtlichen Risiken der BCL-Enteignung im Prospekt verschweigt oder verharmlost, kollidiert das Unternehmen mit der US-Börsenaufsicht (SEC). Da fast jede internationale Transaktion über das SWIFT-System und US-Dollar-Clearing läuft, reicht dies für eine US-Anklage wegen Wire Fraud (Post-/Internetbetrug) völlig aus. Fazit: Das Risiko, als "Raub-Investor" auf der schwarzen Liste des US-Finanzministeriums (OFAC) zu landen, beraubt Lloyds Metals jeglicher Möglichkeit, sich jemals wieder über westliche Banken zu refinanzieren. Dies erklärt, warum der indische Deal im Spätsommer krachen gehen muss – das rechtliche Risiko ist schlicht unkalkulierbar.
... und John Kuhns hört man schon länger nichts mehr. Waren er und "der sehr kluge Präsident" Toroama nicht mal "best buddies" ... oder sind es immer noch?
Zitat Kuhns: "Kein Bergbauunternehmen wird dort hingehen und mehrere Milliarden Dollar investieren, ohne die Unterstützung des einzigen Landes der Welt [USA], das ihnen Sicherheit geben kann."
Und auf der Numa-Seite liest man noch immer "Our short-term focus is on reconstructing the Panguna Mine". https://numanumaresources.com/our-projects/
Wird denn diese Seite schon wochen- oder monatelang nicht mehr gepflegt? Alles Schnee von gestern?
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| 54 | 25.957 | Trading Bougainville Copper (ADRs) 867948 | nekro | amateur007 | 25.06.26 18:11 | |
| 1 | Government building in Arawa | Fuchsbau24 | dagobertlchen | 18.02.26 16:07 | ||
| Trading Bougainville Copper | Fuchsbau24 | 28.01.26 12:12 | ||||
| Gehts tatsächlich jetzt dann los? | Fuchsbau24 | 28.01.26 11:43 |