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Trading Bougainville Copper (ADRs) 867948


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Bougainville Coppe. 0,13 € -9,09% Perf. seit Threadbeginn:   -77,89%
 
1ALPHA:

Nichts ist entschieden,

 
19.06.26 11:09
denn Bougainville dachte, der Lizenzentzug sei ein cleverer, schneller Schachzug, um an Geld für die Unabhängigkeit zu kommen. Papua-Neuguinea hat den Spieß jedoch umgedreht. PNG nutzt die Enteignung, um Bougainville international als unzuverlässig und instabil darzustellen. Indem Bougainville die rechtlichen Spielregeln gebrochen hat, haben sie James Marape (PNG) das perfekte Argument geliefert, um die Unabhängigkeit im Parlament im Juni 2026 endgültig und mit internationalem Segen abzulehnen.
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1ALPHA:

Der Versuch

 
19.06.26 11:32
der Bougainville-Regierung, die Unabhängigkeit durch den rücksichtslosen Bruch von Aktionärsrechten und den schnellen Zugriff auf die Rohstoffe zu erzwingen, droht krachend zu scheitern, denn.Bougainville hat seine internationale Glaubwürdigkeit verspielt, Papua-Neuguinea die perfekte Steilvorlage für eine Ablehnung geliefert und den indischen Partner Lloyds verschreckt. Die börsennotierte Bougainville Copper (BOC) bleibt im Moment als wertlose, leere Hülle zurück – zerstört durch ein politisches Hasardeurspiel, bei dem die Kleinaktionäre von Anfang an keine Chance hatten.
Die Inder haben sich auf das Spiel eingelassen, weil der Schatz im Boden (Kupfer/ Gold im Wert von 160 Milliarden Dollar) extrem verlockend ist. Da die Bougainville-Regierung die Situation nun jedoch im Juni komplett eskalieren ließ – indem sie die börsennotierte BOC enteignete, den Zorn der lokalen Clans auf sich zog und den endgültigen Bruch mit Papua-Neuguinea herbeiführte, hat sich das Risiko für Lloyds dramatisch vervielfacht. Lloyds Metals wird nach meiner Meinung die verbleibende Frist im Sommer verstreichen lassen und das Projekt aufgrund der „unvorhersehbaren politischen Instabilität“ (Force Majeure) elegant beerdigen.  
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Yeti72:

@1ALPHA - fully agree

 
19.06.26 11:35
Nach Ablehnung der Ratifizierung (ende August) werden die Uhren wohl auch für BCL wieder ein gutes Stück zurückgestellt...
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1ALPHA:

Um aus diesem selbstverschuldeten Dilemma

3
19.06.26 11:42
herauszukommen, muss Präsident Toroama einsehen, dass er sich mit der Enteignung und dem Alleingang völlig überhoben hat. Da die Inder von Lloyds Metals als Geldgeber wohl wegbrechen werden und Papua-Neuguinea (PNG) den völkerrechtlichen Hebel ansetzt, gibt es für Bougainville im Grunde nur drei realistische, diplomatische Auswege:
1. Der „Zurück-zur-Börse“-Rückzug (Die eleganteste Finte)Da die alte Explorationslizenz (EL01) der börsennotierten Bougainville Copper (BCL) laut Gesetz offiziell nur „ausgesetzt und untergeordnet“ wurde, hat die Regierung ein juristisches Hintertürchen offen gelassen.
Der gesichtswahrende Schritt: Nach dem Scheitern des indischen Deals im Spätsommer kann Toroama erklären, dass die staatliche Gesellschaft Bougainville Minerals die 25-jährige Abbazulassung aus „operativen Gründen“ im Rahmen eines Joint Ventures zurück an die börsennotierte BCL überträgt.
Der Effekt: Die internationalen Spielregeln der australischen Börse (ASX) wären wieder intakt. Westliche Großinvestoren und Banken könnten wieder legal investieren. Das Länderrisiko würde sinken, der Kurs der BOC-Aktie würde sich massiv erholen und Bougainville stünde nicht mehr als „Raubstaat“ da.

2. Der „Westaustralien“-Kompromiss mit Papua-Neuguinea: Anstatt die totale Konfrontation mit Premierminister Marape im August zu suchen, kann Bougainville die Reaktivierung der Mine als gemeinsames, wirtschaftliches Pfand anbieten: Der Deal: Bougainville akzeptiert, dass die Unabhängigkeit im August im Parlament von PNG durch die 75%-Hürde abgelehnt wird. Im Gegenzug fordert Toroama eine wirtschaftliche Generalvollmacht (Economic Autonomy): PNG verzichtet auf Zoll- und Seeblockaden für die Mine, und im Gegenzug darf PNG (bzw. deren Staatskonzern Kumul Minerals) als Junior-Partner mit 10 % an der neuen Mine beteiligt werden. Der Effekt: Marape könnte im Parlament in Port Moresby einen Sieg feiern, weil er die Zerschlagung des Staates verhindert hat. Bougainville wiederum bekäme endlich die nötigen Zollfreigaben, um schweres Gerät auf die Insel zu verschiffen.
3. Der „Grüne Exit“: Umweltsanierung statt Bergbau: Wenn die Mine politisch und finanziell unbaubar wird, kann Toroama den Fokus radikal verschieben, um die wütenden lokalen Clans zu beruhigen und internationales Geld zu generieren. Der Schritt: Die Regierung erklärt die Reaktivierung der Panguna-Mine offiziell für gestoppt und konzentriert sich stattdessen darauf, den ehemaligen Betreiber Rio Tinto und internationale Umweltfonds rechtlich für die Milliardenschwere Sanierung der Altlasten haftbar zu machen. Der Effekt: Dies würde die blockierenden Clans vor Ort sofort befrieden. Australien und die Vereinten Nationen würden hunderte Millionen Dollar an Entwicklungshilfe für ein „grünes, friedliches Bougainville“ bereitstellen. Die Insel würde zwar nicht reich durch Kupfer, aber sie würde politisch stabil und bereit für eine friedliche, zukünftige Staatsgründung.
Das sind natürlich nur Annahmen, basierend auf jahrzehntelangen Erfahrungen...
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1ALPHA:

Das rechtliche und regulatorische Minenfeld

5
19.06.26 12:27

rund um das Panguna-Projekt ist für eine ausländische Firma wie Lloyds Metals existenzbedrohend. Sobald ein Investor durch eine staatliche Enteignung (Sinken oder Aussetzen der alten Rechte von Bougainville Copper Limited (BCL) profitiert, gerät er ins Visier internationaler Gerichte und US-amerikanischer Gesetze mit extraterritorialer Wirkung. Hier sind die konkreten gerichtlichen Risiken und US-Gesetze, die das indische Unternehmen bei einer Beteiligung an diesem Enteignungsszenario bedrohen: Gerichtliche Gründe für den Rückzug der indischen Firma: Beihilfe zur unrechtmäßigen Enteignung (Expropriation Claims): BCL ist an der australischen Börse (ASX) gelistet. Sollte die autonome Regierung von Bougainville (ABG) die Explorationslizenz EL01 von BCL dauerhaft entziehen und auf eine neue Struktur übertragen, gilt dies völkerrechtlich als indirekte Enteignung ohne angemessene Entschädigung. Lloyds Metals würde als "Nutznießer" dieser Enteignung agieren und riskiert internationale Schadensersatzklagen der Altaktionäre vor Investitionsgerichten oder Commonwealth-Gerichten. Eskalierende Sammelklagen (Class Actions) der Clans: Es laufen bereits massive rechtliche Verfahren gegen die historischen Betreiber wegen Umweltschäden (z. B. die Panguna Mine Action ). Steigt Lloyds Metals in ein Projekt ein, dessen rechtliche Grundlage auf der Verdrängung lokaler Landbesitzer und Altaktionäre basiert, wird die indische Firma sofort als Mitbeklagte in zivilrechtliche Haftungsprozesse hineingezogen [.Einstweilige Verfügungen und operativer Stillstand:Minderheits- und Großaktionäre von BCL können vor australischen oder papua-neuguineischen Gerichten einstweilige Verfügungen erwirken. Jedes investierte Kapital von Lloyds wäre auf Jahre in einem juristischen Moratorium eingefroren, ohne dass eine Tonne Kupfer abgebaut werden darf.
US-Gesetze, die die indische Firma bedrohen: Obwohl Lloyds eine indische Firma ist, greifen US-Gesetze, sobald das Unternehmen US-Dollar nutzt, US-Investoren an Bord hat oder über US-Korrespondenzbanken abrechnet. Folgende Gesetze stellen die größte Bedrohung dar:
1. Der Helms-Burton-Akt (Title III & IV) – PrinzipübertragungDas Risiko: Dieses Gesetz wurde historisch gegen Firmen eingesetzt, die "konfisziertes Eigentum" (Enteignungen) in Kuba nutzen. In der US-Rechtsprechung dient es als Blaupause für den Schutz von Investoren.Die Bedrohung: Sollten US-Fonds oder US-Bürger Anteile an BCL halten, können sie Lloyds Metals vor US-Bundesgerichten auf dreifachen Schadensersatz verklagen, weil Lloyds mit "gestohlenem/enteignetem Eigentum" (Trafficking in confiscated property) Gewinne erzielen will. Zudem drohen Einreiseverbote in die USA für das Lloyds-Management.  
2. RICO Act (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act)Das Risiko: Der RICO-Act dient der Bekämpfung organisierter Kriminalität und illegaler Absprachen.Die Bedrohung: Wenn US-Staatsanwälte den Verdacht hegen, dass die Enteignung der BCL-Aktionäre durch gezielte Absprachen (Kollusion) zwischen dem indischen Konzern und Teilen der ABG-Regierung zustande kam, kann dies als "Verschwörung zum Betrug" gewertet werden. Dies erlaubt den USA das Einfrieren aller globalen Vermögenswerte von Lloyds, die das US-Finanzsystem berühren.
3. Foreign Corrupt Practices Act (FCPA)Das Risiko: Das schärfste Antikorruptionsgesetz der Welt mit extrem langer Reichweite.Die Bedrohung: Die US-Justiz hat erst kürzlich bewiesen, dass sie rigoros gegen indische Großkonzerne (wie die Adani Group wegen mutmaßlicher Schmiergelder [) vorgeht, wenn diese US-Investorengelder nutzen. Sollte sich herausstellen, dass beim Zustandekommen des Panguna-Deals Gelder oder Zugeständnisse an lokale Politiker flossen, um die BCL-Aktionäre auszubooten, greift die US-Anklagebehörde (DOJ) sofort ein [.4. US-Wertpapiergesetze (Securities Exchange Act) & "Wire Fraud"Das Risiko: Betrug zum Nachteil von Marktteilnehmern unter Nutzung von US-Infrastruktur.Die Bedrohung: Wenn Lloyds Metals zur Finanzierung des Projekts internationale Anleihen ausgibt oder Kredite aufnimmt und dabei die rechtlichen Risiken der BCL-Enteignung im Prospekt verschweigt oder verharmlost, kollidiert das Unternehmen mit der US-Börsenaufsicht (SEC). Da fast jede internationale Transaktion über das SWIFT-System und US-Dollar-Clearing läuft, reicht dies für eine US-Anklage wegen Wire Fraud (Post-/Internetbetrug) völlig aus.  Fazit: Das Risiko, als "Raub-Investor" auf der schwarzen Liste des US-Finanzministeriums (OFAC) zu landen, beraubt Lloyds Metals jeglicher Möglichkeit, sich jemals wieder über westliche Banken zu refinanzieren. Dies erklärt, warum der indische Deal im Spätsommer krachen gehen muss – das rechtliche Risiko ist schlicht unkalkulierbar.

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Longwilli:

ich will auch meinen Senf dazugeben

4
19.06.26 13:09
Alle zerren an Panguna. Ich auch.

ABG-Regierung, PNG-Regierung, Landbesitzer-Contras, Landbesitzer-Pros, RT, LMEL, BML und schließlich ABG-BCL und 27%-BCL.

Zu viele Köche, und schließlich eine misslungene Suppe.

Hier ist der letzte Akt noch nicht geschrieben!
Der Tumult ist im vollen Gange.
Jeder gegen jeden, Gegenwehr und Gegengegenwehr formieren sich.
Impulskontrollstörungen auf höchsten politischen Ebenen.
Amygdala setzt Neocortex außer Betrieb, was für ein herrliches Spektakel.
Und einige der 27% BCL-Aktionäre spielen mit: „Rette sich wer kann, Panik hilft!“

Ein paar Fakten bewerten:
Die 75%-Abstimmungs-Hürde zur Bougainville-Autonomie im PNG-Parlament bis Ende August 2026 ist praktisch nicht zu nehmen.
LMEL sollte schon längst ein Kooperationsangebot für BML oder BCL oder BML/BCL auf den Tisch gelegt haben; haben sie aber nicht.
RT weigert sich vehement die Panguna-Sanierungskosten zu übernehmen.
BML gibt mit LSML-01 den Landbesitzer-Contras viel Macht über das Insel-Schicksal.
BCL hätte das Knowhow, aber nicht das Geld, sich um Sanierung und Wiedereröffnung von Panguna zu kümmern, darf aber nicht.

Beim heutigen Stand der Fakten würde es also auf eine einseitige feindliche Abspaltung der Insel Bougainville von PNG durch das ABG hinauslaufen.
Das ABG hat mit dem ABG-Parlament als Gesetzgeber und BML als ausführendes Unternehmen vermeintlich alle Zügel zur Autonomie und zur Panguna-Wiedereröffnung in der Hand.

Tatsächlich billigt das ABG den Landbesitzer-Contras aber ein Vetorecht in allen Entscheidungen und Entwicklungen.
Damit sind die Landbesitzer-Contras die eigentlichen Herren im ABG-Haus!
Der ABG-Präsident orientiert sich an lauten Insel-Minderheiten,

anstatt an der leisen breiten Insel-Bevölkerung.

Und auf dieser Basis stellen sich die Fragen:

Und was ist nun mit der feindlichen Bougainville-Autonomie?
Welche anderen Staaten werden diesen neuen erzwungenen Insel-Staat mit knapp 300.000 Bürgern unter diesen widrigen Umständen politisch anerkennen?
Und was ist mit der unfinanzierten Panguna-Sanierung?
Und was ist mit der vermurksten Panguna-Wiedereröffnung?
Und was ist mit den missachteten internationalen Börsen-Regeln, alleine schon das ist ein rechtliches und regulatorisches Minenfeld?
Und was ist mit dem zerbombten Investoren-Vertrauen?

So viele Baustellen rund um dieses riesige Erdloch!

„Liebe Insel-Leute, Panguna ist einfach nur eine Rohstoffmine!
Das ist keine Hightech-Technologie.
Was macht ihr da seit Jahrzehnten für einen Murks!“

Und das ABG und die Landbesitzer-Contras glauben, „Alle Ausländer sind wie Mörder und Diebe zu behandeln, nur nicht mit denen an einem Tisch sitzen!“.

Als RT 2016 ihre BCL-Aktien an das ABG und an PNG verschenkt hat, wußten sie, was sie tun.

Wenn man von der Bank einen Kredit wünscht, dann geht man nicht bewaffnet in die Bank und schreit „Hände hoch, Geld her oder das Leben!“.
Antworten
Baubo:

Theoriebildung

 
19.06.26 14:28
Es ist interessant zu sehen, wieviel Energie hier darauf verwendet wird, mit europäisch-rationalen Maßstäben mögliche Szenarien für die weitere Entwicklung auf Bougainville zu entwerfen. Dabei haben wir es hier mit UR-EINWOHNERN zutun! Die ticken vollkommen anders. Das haben wir doch in der Vergangenheit schon oft genug erlebt.
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Charly77:

Nur nebenbei: Von Numa Numa ...

 
19.06.26 14:32

... und John Kuhns hört man schon länger nichts mehr. Waren er und "der sehr kluge Präsident" Toroama nicht mal "best buddies" ... oder sind es immer noch?

Zitat Kuhns: "Kein Bergbauunternehmen wird dort hingehen und mehrere Milliarden Dollar investieren, ohne die Unterstützung des einzigen Landes der Welt [USA], das ihnen Sicherheit geben kann."

Und auf der Numa-Seite liest man noch immer "Our short-term focus is on reconstructing the Panguna Mine". https://numanumaresources.com/our-projects/

Wird denn diese Seite schon wochen- oder monatelang nicht mehr gepflegt? Alles Schnee von gestern?

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dagobertlchen:

Zukunft

 
19.06.26 15:12
Seht ihr - wenn sich das politische Chaos vielleicht doch mal entwirren sollte (Lizenz von BCL ist ja "nur" ausgesetzt bzw. untergeordnet) - noch ne Chance, dass der Kurs nochmals auf ca. 40 Cent steigen könnte?
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dr.stromberg:

immer cool bleiben ...

 
19.06.26 15:28
... das kann doch einen Seemann nicht erschüttern:
wenn ein Sturm aufzieht, reffen wir die Segel,
wenn der Mast bricht, machen wir die Rettungsboote klar,
- aber deswegen springt doch niemand über Bord!
Habt ihr so wenig Vertrauen in BOC Ltd.?
ich erinnere an die letzte Dividende im Mai 2002, Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs, als niemand mehr an an die Möglichkeit einer Wiedereröffnung der Mine glaubte.
Antworten
dr.stromberg:

cool bleiben, Teil II

 
19.06.26 15:40
klar, die Mine ist ein fetter Braten,  und darum ist's auch kein Wunder, daß so mancher, gefragt oder ungefragt, mit gezogenem Besteck, drumherumschleicht - er will ja nur helfen.
           So, das wars, viel Glück, dr.Stromberg
Antworten
kjensw:

Leute von Heute

 
19.06.26 23:27
Ich kenne Leute, die Leute kennen, die sich nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen würden......
Antworten
dr.stromberg:

Butter ...

 
20.06.26 01:31
ja, kann man so sagen - aber wie?
Antworten
Ice-Nine comi.:

Schon fast wieder ...

 
22.06.26 10:13
600k auf TRG bei über 20% Kursverlust. So langsam steigt bei einigen/vielen dann doch die Verzweiflung bzw die Hoffnung ist bei jenen gestorben.

So langsam sollte aber mal ein dead cat bounce kommen. :-))
Antworten
Carlchen03:

jow, und wer kauft ...

 
22.06.26 12:08

...   und wer weißt mehr als ich  ???

      C

Antworten
dagobertlchen:

Ice-Nine coming

 
22.06.26 12:23
Bei game over wären wir schon bei 1 Cent.
Was meint ihr?
Antworten
dagobertlchen:

Carlchen 03

 
22.06.26 12:41
Diese Hoffnung ist meist trügerisch. Bei Nikola wurden auch alle auf den Markt geworfenen Aktien stets gekauft.  
Antworten
Ice-Nine comi.:

re #25940

 
22.06.26 12:48
Klar gibt es auch für jedes verkaufte Stück einen Käufer. Entscheidend ist aber, dass die Verkäufer bereit sind, immer niedrigere Preise zu akzeptieren.

Der "nonstop" Kursrückgang der letzten Tage zeigt aber, welche Seite den Markt dominiert: Die Verkäufer. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte die Tage ja auch als Zock ein paar Scheine in den Kauf gesteckt (ohne irgendwas zu wissen, lol). Bis jetzt war es die falsche Entscheidung. :-))))


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LOFP:

was, wenn das alles geplant war!?

2
22.06.26 13:34
Ich finde deinen Gedankengang interessant, aber ich würde einige Punkte deutlich vorsichtiger sehen.

### Was ich für plausibel halte

**1. PNG könnte die Vorgänge politisch gegen Bougainville verwenden.**

Wenn das ABG den Eindruck erweckt,

* bestehende Rechte zu schwächen,
* eine neue Staatsgesellschaft zu bevorzugen,
* und Minderheitsaktionäre zu übergehen,

dann kann PNG natürlich argumentieren:

> „Seht her: Bougainville ist noch nicht bereit für einen unabhängigen Staat.“

Das wäre politisch ein starkes Argument.

---

**2. Lloyds Metals könnte durch die politische Unsicherheit abgeschreckt werden.**

Das halte ich für realistisch.

Ein Investor dieser Größenordnung schaut auf:

* Rechtssicherheit,
* Landowner-Zustimmung,
* politische Stabilität,
* internationale Anerkennung,
* Finanzierung.

Wenn diese Punkte unsicher werden, kann ein Investor:

* nachverhandeln,
* verzögern,
* oder aussteigen.

---

**3. Das Hintertürchen „suspended and subordinated“ existiert tatsächlich.**

Das ist einer der Punkte, die mich nach wie vor beschäftigen.

Wenn das ABG EL01 endgültig hätte beenden wollen, hätte man auch andere Begriffe wählen können.

Dass man die Rechte nur aussetzt und unterordnet, könnte bedeuten:

* juristische Vorsicht,
* politische Flexibilität,
* oder tatsächlich die Möglichkeit einer späteren Einbindung von BCL.

---

## Wo ich vorsichtig wäre

### „BOC wurde enteignet“

Das ist im Moment **eine Interpretation**, aber keine feststehende Tatsache.

Denn:

* EL01 wurde nach den bisherigen Informationen **nicht aufgehoben**,

* sondern ausgesetzt und der neuen Lizenz untergeordnet.

Ob das später von Gerichten als faktische Enteignung bewertet würde,

weiß heute niemand.

---

### Helms-Burton

Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Der Helms-Burton Act ist ein sehr spezielles US-Gesetz,

das sich auf konfisziertes Eigentum in Kuba bezieht.

Eine direkte Anwendung auf Bougainville oder Panguna sehe ich derzeit nicht.

---

### RICO, OFAC, Wire Fraud

Auch hier wäre ich vorsichtig.

Diese Gesetze können unter bestimmten Umständen sehr weit greifen.

Aber:

Allein die Tatsache,

* dass eine Regierung eine neue Lizenz vergibt,
* oder dass ein Investor davon profitiert,

führt **nicht automatisch** zu:

* OFAC-Sanktionen,
* RICO-Verfahren,
* oder US-Strafverfahren.

Dafür müsste es deutlich stärkere Anhaltspunkte geben,

zum Beispiel:

* Korruption,
* Betrug,
* Täuschung von Investoren,
* oder Verstöße gegen US-Recht.

---

## Was ich an deinem Szenario interessant finde

Eigentlich beschreibst du Folgendes:

> Toroama hat versucht,
>
> * schnell die Kontrolle über Panguna zu bekommen,
> * die Unabhängigkeit wirtschaftlich abzusichern,
> * und BML als nationales Vehikel aufzubauen.
>
> Dabei könnte er aber
>
> * internationale Investoren verschrecken,
> * PNG ein politisches Argument liefern,
> * und BCL unnötig vor den Kopf stoßen.

Das halte ich nicht für ausgeschlossen.

---

## Die eigentliche Frage

Ich glaube nicht,

dass die wichtigste Frage ist:

> „Ist BCL schon tot?“

Sondern:

> **„Hat das ABG seine Verhandlungsposition verbessert – oder sich gerade selbst geschwächt?“**

Wenn:

* Lloyds abspringt,
* PNG die Unabhängigkeit blockiert,
* Landowner protestieren,
* und westliche Investoren fernbleiben,

dann könnte Toroama tatsächlich gezwungen sein,

wieder auf BCL zuzugehen.

Und genau dann wäre das Wort

> **„suspended“**

plötzlich sehr interessant.

Denn dann könnte man sagen:

> „Wir haben die Rechte nie aufgehoben.
>
> Wir ordnen die Struktur jetzt neu.“

---

Deshalb halte ich dein Szenario nicht für unmöglich.

Aber ich würde es eher so formulieren:

> **Das ABG hat möglicherweise eine riskante Wette abgeschlossen.**
>
> Wenn die Wette aufgeht:
>
> * BML + Lloyds + Unabhängigkeit.
>
> Wenn die Wette scheitert:
>
> * könnte BCL plötzlich wieder gebraucht werden.

Und genau deshalb würde ich heute noch nicht sagen:

> „BOC ist definitiv eine wertlose Hülle.“

Dafür sind zu viele politische und wirtschaftliche Fragen noch offen.
Antworten
halford:

bougi

 
22.06.26 21:49
drecksfirma
Antworten
dagobertlchen:

LOFP

 
23.06.26 11:01
Bodenbildung bei ca. 12 Cent?
Antworten
Yeti72:

BCL zieht Bilanz

 
23.06.26 15:52
Wer sagte mal eine BCL wir vererbt und nicht... verkauft...?

www.rnz.co.nz/news/pacific/617168/...-panguna-license-setback
Antworten
dagobertlchen:

Yeti72

 
23.06.26 16:41
Und was heißt das jetzt konkret für uns Aktionäre  
Antworten
Yeti72:

Meinung & Senf

 
23.06.26 18:33
Bodensatzbildung vermutlich erreicht.
Warten auf News, vermutlich mal bis zur Abstimmung ende August.
Hätte anders kommen können, aber let's face the Reality.
Hoffnung ist kein Investmentcase aber ich bleibe dabei...
Antworten
dagobertlchen:

Yeti72

 
23.06.26 18:41
Es heißt ja auch "suspendid".
Wäre es eine endgültige Enteignung, stünden wir wohl schon bei 1 Cent
Meinungen?
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