Also, grob betrachtet sind genauso viele weggegangen, wie neu an Bord gegangen sind. Wie Du aber daraus so abenteuerliche Vermutungen hinausposaunen kannst, kann ich mir nur durch Deine grundsätzliche Tesla (und Musk) Antipathie vorstellen.
Da wird wieder aus einem Haar in der Suppe eine Suppe im Haar konstruiert. ;-)
Denn Positionen zu wechseln ist nun wirklich nichts Abenteuerliches, zumal in einer Branche, die gerade im Umbruch ist, und wo jeder auch nur halbwegs begabte Mitarbeiter sich problemlos gleich mehrere Stellen in anderen Unternehmen suchen kann. Denn: E-Mobilität ist absolut In, und Tesla ist ganz weit vorne, so dass die Mitarbeiter eben begehrt sind. Sieh es als Zeichen dafür, dass Tesla Technologieführer ist.
Dir ist das Stichwort 'Sprungbrett' ein Begriff? Falls ja, weißt Du, was ich meine. Falls nein, fehlt Dir eventuell die Erfahrung in internationalen Unternehmen, um das zu beurteilen. Wobei ich mich dann aber frage, wie Du Dir mit Deiner Beurteilung so sicher sein kannst.
So eine Fluktuation ist ziemlich normal, zumal da der illegale Abwerbestopp zwischen einigen US Konzernen nicht mehr funktioniert, dürfte sich bei einigen Konzernen eine höhere Fluktuation eingeschlichen haben.
Und ob das zu Problemen führt (schließlich kann ein Unternehmen dadurch auch Positionen so besetzen, dass sie besser zur Strategie passen, man denke an den Ex-Audi Menschen), wird man von aussen kaum realistisch abschätzen können.
Außer natürlich, man ist hier im Forum, da weiss man dass natürlich, weil man es aus dem Kaffeesatz herausgesichelt hat.
Demnächst werden sich hier einige versteifen und Elon auf eine Stufe mit Dschingis Khan, Nero und mindestens Idi Amin stellen. Wenn Tesla erfolgreicher wird, müssen dann auch Stalin und die Hitler herhalten.
Die Appartheitkarte wurde ja bereits gespielt - was Du, fairerweise sei das gesagt, berechtigterweise kritisiert hast.
Mit starken, charismatischen CEOs ist es sicher nicht einfach, aber wenn diese ihr Unternehmen erfolgreich an die Spitze führen, ist das die beste Gelegenheit für fähige Mitarbeiter sehr schnell Karriere zu machen - und in solchen Unternehmen lernt man für's Leben.
Klar: wenn ich einen 9to5 Job suche, sollte ich nicht in so ein Unternehmen gehen. Da wäre ein Bürokratenjob die bessere Wahl.
Aber wenn ein Mitarbeiter die Herausforderung sucht - gibt es nichts Besseres.