Bis 2020 gibt es keinen einzigen Hersteller der dem Model 3 etwas nennenswertes entgegen zu setzen hat. Es gibt nur vage Ankündigungen ohne konkrete Stückzahlen oder Preise.
Den wird es in euren Augen auch nie geben. Immer wenn ein neues Auto rauskommt, werden die Anforderungen an potentielle Konkurrenten so verändert, dass nur das Model 3 übrig bleibt. Was bleibt denn vom Model 3 beim genauer hinschauen? Ganz gute Beschleunigung (die man selten braucht), OTA-Updates und eine relativ große Reichweite, die in den Augen der potentiellen Neukunden (d.h. heutige Verbrennerfahrer) trotzdem lächerlich ist. Irgendwie braucht in eurer Argumentation jedes BEV mindestens 200 Meilen Reichweite, sonst ist es kein Konkurrent, aber 215 Meilen reichen dann plötzlich für alles.
Ich selbst würde am Ende zum Pendeln wahrscheinlich lieber einen Ioniq mit nur 125 Meilen EPA-Reichweite, dafür aber für 10000 geringeren Anschaffungskosten und weit geringerer TCO als ein Model 3 kaufen. Für den Urlaub ist dann immer noch ein Mietwagen drin. Zum Model 3 würde ich nie greifen, solange die mir nicht ein sinnvolles Armaturenbrett oder HUD da reinschrauben und es garantiert ist, dass das Ding problemlos weiter nutzbar ist, wenn ich den ganzen OTA-Quatsch ausmache.
Und wenn das Monopol dann fällt, und doch noch Konkurrenz auftaucht, ist der Markt groß genug um Tesla weiteres Wachstum zu ermöglichen.
Es gibt Konkurrenz, die nehmt ihr nur nicht als solche wahr.
Die fossilen Hersteller mögen einen sehr großen Forschungsetat haben, aber sie verzetteln sich. Während Tesla sich auf das Thema fokussiert.
?To contrast Tesla with even the most forward looking (manufacturers), we estimate Tesla will invest $32.7 billion over the next 5 years ? roughly 40% more than Daimler and Volkswagen combined have committed for their EV projects,?
Teslas notwendige Gesamtinvestitionen von 32 Mrd. in fehlende Fabriken, Maschinen, Zulieferer-, Vertriebs-, Service- und Superchargernetze, mit den reinen R&D Ausgaben der anderen Hersteller macht Sinn weil?
Ich werde hier zwar gelegentlich zu einem Verrückten mit rosaroter Brille erklärt, aber schön zu wissen, dass es auch Banker/Analysten gibt die die Situation ähnlich einschätzen wie ich.
Gut dass der Herr von Berenberg endlich erleuchtet wurde. Anders kann man die Anhebung des Kursziels um 140! % kaum erklären. Ich rechne eigentlich damit, dass Berenberg bei der nächsten Kapitalerhöhung dann auch endlich unter den Banken ist, die neue Aktien zugeteilt bekommen. ;-)