Nehmen wir mal einen Speicher mit 10 kWh entnahmefähig und setzen wir 250 Vollzyklen p.A. an (gar nicht so leicht zu erreichen !). Das wären dann 2.500 kWh pro Jahr. Setzen wir gleich mal großzügig 30c pro kWh für Netzbezug an (das zahlt derzeit keiner, ist gut 10 % über aktuellem Preis) und ignorieren wir die Tatsache, dass für den eingespeicherten Strom die an sich erzielbare Einspeisevergütung (sofern das Einsepeiselimit nicht überschritten ist) flöten geht, ignorieren wir weiter die Tatsache, dass auch der beste Heimspeicher nach zehn Jahren eine kleinere Degradation aufweist, dann kommen wir
in 10 Jahren auf 7.500,-- Ersparnis
in 11 Jahren auf 8.250,-- Ersparnis
in 14 Jahren auf 10.500,-- Ersparnis
Das sind alles - von der schwer abschätzbaren Preisentwicklung für den Netzbezug abgesehen - ziemliche best case Annahmen, insbes. zum jährlichen Durchschnitt der Vollzyklen - ich hatte in einem Jahr mal 294 Zyklen, das war aber ein Jahr mit nur fünf Tagen Schnee auf den Panels und Laden eines Autos über Mittag mit Hausbatt - Unterstützung. Die entgangene Einspeisevergütung für eingespeicherten Strom kann man eigentlich auch nicht ignorieren.
Auf Basis dieser Zahlen darf ein fix-und-fertig-Hausspeicher mit 10 kWh Kapazität einschließlich Anlieferung / Installation und Integration maximal 1000,-- Euronen pro kWh kosten, damit der breakeven nach 13 Jahren erreicht ist; besser nur 900,-- pro kWh - oder man fängt selber mit Komponenten zu basteln an. Kann jetzt jeder selber mit den aktuellen Marktpreisen bei Sonnen oder E3DC vergleichen.
Zur Battgröße von 10 kWh: die habe ich bewußt so gewählt, damit auch ein bißchen Saft (4- 5 kWh) in der Batt für das Laden eines BEV zur Verfügung steht. Wer will, kann das ganze auf Basis 6 kWh Batt durchrechnen, das dürfte für viele Haushalte in D eine passende Größe für den Hausstrom sein.