... hängt der Haussegen schief: nach dem CEO ergreift auch der Finanzchef schleunigst seinen Hut. Schaut man auf den Kursverlauf, wird deutlich wie fulminant Zetsche das Unternehmen gerade gegen die Wand setzt. Und bei Tesla und Musk wird mit abenteuerlichen Thesen um sich geworfen? ;-)
app.handelsblatt.com/unternehmen/...aimler-hart/23160218.html
www.tradegate.de/orderbuch.php?isin=DE0007100000
Was könnte das also bedeuten, wenn sowohl der CEO, als auch der Finanzchef das Weite suchen?
Bei Tesla würden alle Schafe Animal-Farm-like "Tesla is doomed" blöken.
Na ja: Tesla hat die E-Mobilität nicht verschlafen, sondern den Umbruch forciert - Daimler hingegen hat den Umbruch zur E-Mobilität nicht nur aus Arroganz und Überheblichkeit komplett verschlafen, sondern steht nun geradezu mit leeren Händen da.
Ankündigungen: Sie wollen, könnten, würden - aber haben tun sie nix. Und deswegen nimmt der Kurs den vorgezeichneten Weg. Und ich denke nicht, dass das Ende des Abschlags erreicht ist. Wenn erst mal klar ist, wie sehr das Dieselgeschäft wegbricht, und dass sie nix als Alternative verkaufen können, stehen sie vor dem selben Scherbenhaufen wie damals Nokia:
Tolle Handys, aber die Kunden wollen Smartphones haben.
Tolle Diesel/Benziner - aber BEVs? Mager bis dürftig. "Ham’wa nich."
Tja. Geschichte wiederholt sich. Und Daimler ist, siehe Aktienkurs, offensichtlich mittendrin.
Anders kann man den Abgang Zetsches nicht wirklich erklären.
Der Finanzchef wird vermutlich einfach den neuen CEO nicht mögen, aber laut Handelsblatt trifft das Daimler dennoch "hart".
Tja. Dumm gelaufen, wenn man seine Strategie einseitig auf tote Pferde ausgerichtet hat. Es interessiert nicht, ob das Pferd vorgestern ein Rennen gewann. Entscheidend ist für den Kurs: Im Zustand 'tot' weiß jeder, dass es kein Rennen gewinnen kann.
So isses eben. ;-)