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Produktionslizenzen für gemeinsame Batterien
Die Vereinbarung mit BYD macht BorgWarner laut einer Pressemitteilung zum einzigen Automobilzulieferer, der nicht mit FinDreams Battery verbunden ist und der die Rechte bekommt, die LFP-Batterien in Europa, Nord- und Südamerika sowie in ausgewählten Regionen des asiatisch-pazifischen Raums für schwere Nutzfahrzeuge der Klasse 3 und höher zu produzieren.
Da viele Hersteller von Elektrofahrzeugen zunehmend auf LFP-Chemie statt auf Batterien aus Nickel, Mangan und Kobalt (NMC) setzen, hat die Batterieentwicklung in diesem Markt besonderes Potenzial. Die Zellen haben eine geringere Energiedichte als NMC, sind aber billiger und benötigen keine Edelmetalle, deren Abbau oft umstritten ist. LFP-Batterien sind dabei die Welt von BYD, sodass selbst Tesla für einige seiner Modelle nicht nur in China, sondern auch in Europa auf LFP-Batterien von BYD umgestellt hat.
Die USA versuchen, ihre Lieferketten für Elektrofahrzeuge von chinesischen Batterieherstellern unabhängig zu machen, doch dies erweist sich als nicht so einfach. So kündigte Ford ein Werk für LFP-Batterien in Michigan an, das die Fähigkeit der US-Hersteller von Elektroautos zur Selbstversorgung zeigen sollte. Später wurde bekannt, dass auch dieses Werk die Zellen und das Know-how von dem chinesischen Batterieunternehmen CATL nutzt.