Überraschende Zahl: Teslas Lade-Netz wertvoller als die meisten Autohersteller
Die Mobilitätswende sorgt für einen wachsenden Bedarf an Ladepunkten, an denen künftig reger Betrieb herrschen dürfte. Es profitieren die Betreiber, die beständig investieren. Der Branchenprimus bei den Schnellladern: Tesla. Das ist was wert!
Der Autobauer Tesla betreibt mittlerweile mehr als 45.000 Schnelllader weltweit. Das Netz der sogenannten Supercharger steht neben Tesla-Fahrern auch den Fahrern anderer Marken offen, wobei diese etwas tiefer für den Ladestrom in die Tasche greifen müssen.
Trotz geschätzter Kosten von deutlich mehr als 100.000 Euro für eine Tesla-Station mit mehreren Ladesäulen dürfte sich die Investition für Elon Musk und seine Aktionäre schnell amortisieren. Das gilt umso mehr, als es Tesla zuletzt für viele überraschend gelungen war, Ford und General Motors mit ins Boot zu holen. Beide Autobauer haben zugesagt, die Tesla-Anschlüsse in ihre Fahrzeuge zu integrieren. Damit wird das System NACS zumindest in Nordamerika faktisch zum Standard, woran Musk im Laufe der Jahre Milliarden verdienen dürfte. Er hatte das Design der Konnektoren zuvor für alle freigegeben und die entsprechenden technischen Zeichnungen dafür veröffentlicht.
Ein führender Analyst hat jetzt einmal den Wert des Supercharger-Netzwerks geschätzt. Das berichtet eelctrek.com. Die Zahl ist demnach so hoch, dass sie den Gesamtwert vieler konkurrierender Autobauer übersteigt.
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