www.reuters.com/legal/...se-tesla-autopilot-crash-2023-04-21/
Das Urteil könnte ein wichtiges Zeichen für die Risiken sein, mit denen Tesla Inc. (TSLA.O) konfrontiert ist, wenn es sein Autopilot-System und das fortschrittlichere "Full Self-Driving (FSD)"-System testet und ausrollt, das Chief Executive Elon Musk als entscheidend für die Zukunft seines Unternehmens angepriesen hat, das aber behördlich und rechtlich geprüft wird.
Justine Hsu, eine Einwohnerin von Los Angeles, verklagte den Elektroautohersteller im Jahr 2020. Sie behauptete, ihr Tesla Model S sei im Autopilot-Modus gegen einen Bordstein gefahren, woraufhin ein Airbag ausgelöst wurde, "der der Klägerin den Kiefer brach, ihr die Zähne ausschlug und Nervenschäden im Gesicht verursachte".
Tesla bestreitet die Haftung für den Unfall von 2019. In einer Gerichtsakte heißt es, Hsu habe den Autopiloten auf städtischen Straßen benutzt, obwohl Tesla in seinem Benutzerhandbuch davor warnt, dies zu tun.
Tesla nennt seine Fahrerassistenzsysteme Autopilot oder Full Self-Driving, sagt aber, dass diese Funktionen die Autos nicht autonom machen und dass menschliche Fahrer "jederzeit bereit sein sollten, das Steuer zu übernehmen".