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Die Auslieferungszahlen waren etwas schwach, aber die Analysten benötigen Margen- und Rentabilitätsdaten, um die ganze Geschichte zu verstehen.
CFRA bezeichnete die Veröffentlichung als "leichte Enttäuschung", bekräftigte jedoch seine starke Kaufempfehlung, da es viele positive Impulse für die Zukunft sieht. Das Analystenhaus hob die Inbetriebnahme der Tesla-Fabriken in Austin und Berlin sowie die baldigen Cybertruck-Lieferungen hervor, die CEO Elon Musk am Wochenende in einem Tweet ankündigte.
Bernstein äußerte sich ähnlich und stellte fest, dass die Auslieferungen "OK" waren und weitgehend den Schätzungen entsprachen. "Die Schlüsselfrage für Investoren ist, wie hoch die Margen sein werden", schreiben die Analysten von Bernstein in einer neuen Mitteilung an ihre Kunden.
Die Rohstoffkosten verbessern sich, aber Tesla hat in den letzten Monaten mehrere Preissenkungen vorgenommen, was die Margen belasten dürfte. Das Analystenhaus geht auch davon aus, dass in diesem Jahr weitere Preissenkungen notwendig sein werden, um die Volumenziele zu erreichen.
Diese Preissenkungen "haben und werden die Rentabilität der Branche untergraben", so Berstein weiter.
Die Analysten von Oppenheimer wiesen darauf hin, dass die Auslieferungen des Model S und des Model X deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben, während die Auslieferungen des Model 3 und des Model Y sich positiv entwickelten.
Wie andere Analysten betonte auch das Unternehmen, dass Margenprobleme die "Schlüsselfrage" für die Zukunft seien. "Während wir an der Seitenlinie bleiben, sehen wir den Fahrzeugverkauf in der Summe als positiv an, haben aber weiterhin Vorbehalte, dass der Mix und die Margen die Erwartungen in 1H23 erfüllen", schrieben die Analysten von Oppenheimer in einer neuen Notiz.