"Und das wir überhaupt noch teure Kohle verbrennen liegt nur an der Versäumnissen in der Vergangenheit und nicht daran dass man sie prinzipiell bräuchte."
Die "Versäumnisse der Vergangenheit" sind leider Realität. Und mit dem ewigen Gejammere ändert sich die Vergangenheit nicht. Ausserdem behauptet hier Niemand, dass wir die teure Kohle (und Gas, Öl, Atemkraft) prinzipiell brauchen. Aber wir brauchen sie jetzt also heute und die nächsten Jahre und zwar solange bis wir genug EE haben. Das wird Jahrzehnte dauern. Sogar Elon Musk hat dies erkannt.
> Realistisch gesehen glaube ich, dass wir kurzfristig auf Öl und Gas zurückgreifen müssen, weil sonst die Zivilisation zusammenbricht, erklärte der Tesla-CEO.....
> Die große Herausforderung für die Welt sei es, den Übergang zu einer nachhaltigen Energie und Wirtschaft zu vollziehen. Bis dies abgeschlossen sei, werde es aber noch Jahrzehnte dauern.
www.msn.com/de-at/nachrichten/other/...1dMLN?fromMaestro=true
"Je mehr E-Autos wir haben, desto leichter können wir die teure Kohlekraft abschalten."
Die Strassenbeleuchtung wird neuerdings Nachts gedimmt, Leuchtreklame ist von 22 Uhr bis 16 Uhr am nächsten Tage verboten, Denkmäler und Sehenwürdigkeiten dürfen nicht mehr beleuchtet und Heizlüfter sollen nicht betrieben werden, Elektrogeräte nicht in Standby sondern komplett ausgeschalten werden und Klimaanlagen erst ab 27 Grad kühlen...uvm..... alles damit wir nicht soviel Gas/Kohle für Strom verbrennen müssen, lt Habeck & Co. Und nun kommt einer daher und behauptet mit mehr E-Autos und damit mit mehr Stromverbrauch können wir teure Kohlekraftwerke (die brauchen wir eh nur weil wir jetzt nicht genug Gas bekommen) leichter abschalten. Seltsame Logik.
Natürlich brauchen wir E-Autos damit wir in einer schönen Zukunft, wenn es genug EE gibt, den Planeten nicht mehr verschmutzen. Zuerst sollten wir allerdings den "Zusammenbruch von Zivilisation und Wirtschaft" vermeiden, ohne dabei dem Klima weiteren Schaden hinzu zufügen.