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UN-Bericht: Israel beging 2025 Kriegsverbrechen im Iran

GENF (dpa-AFX) - Israels Angriff auf das Teheraner Ewin-Gefängnis im Vorjahr war aus Sicht von UN-Menschenrechtlern ein Kriegsverbrechen. Denn die Luftschläge mit rund 80 Todesopfern im vergangenen Juni hätten eine zivile iranische Einrichtung und kein militärisches Ziel getroffen, hieß es in dem Bericht von drei unabhängigen Juristen, die die Lage im Iran für den UN-Menschenrechtsrat in Genf beobachten.

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Die israelische Flagge. (Symbolbild)
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Israels Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf teilte mit, dass eine Reaktion auf die Anschuldigung wohl erst am Dienstag vorliegen werde. Laut dem Bericht hat Israel argumentiert, dass der Angriff ein Schlag gegen die Unterdrückung im Iran und gegen antiisraelische Spionagetätigkeiten in dem Gefängnis gewesen sei.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch iranische Machthaber

Militärische Interventionen "bewirken keinen nachhaltigen Wandel" im Iran, sagte die Vorsitzende des Experten-Gremiums, Sara Hossain, über die aktuellen Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran. Stattdessen drohten jetzt noch stärkere Repressionen gegen Irans Kritiker - so wie nach den ersten US-israelischen Angriffen im Juni 2025, warnte sie.

Die UN-Menschenrechtler verurteilten auch Irans Regierung und Behörden: Schwere Menschenrechtsverletzungen wie Mord, Haft, Folter, sexualisierte Gewalt und die Verfolgung von Frauen seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit, hieß es./al/DP/men

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