Tesla spielt in einer ganz anderen Liga !
ines der höchsten Ziele sei es dabei, Autos in nicht mehr als zehn Stunden herzustellen. Dabei orientiere sich Volkswagen vor allem an Teslas Produktionszeit des neuen Model Y. Während dieser in zehn Stunden vom Band läuft, braucht Volkswagen im Vergleich derzeit noch rund 30 Stunden, um sein Elektroauto ID.3 zu fertigen.
Gigapressen und Roboter sollen Volkswagen Trinity fertigen
Um die Produktion zu verkürzen, will Volkswagen in Zukunft auf Techniken wie den Großdruckguss setzen. Dabei möchte das Unternehmen die sogenannte Giga-Casting-Technik übernehmen. Populär wurde diese, weil Tesla sie als Alternative zur herkömmlichen, arbeitsintensiveren Montage nutzt.
Zudem möchte das Unternehmen auch die verbauten Komponenten reduzieren. Dabei sollen mehrere hundert Teile eingespart werden. Darüber hinaus sollen im Trinity Werk mehrere Arbeitsschritte automatisiert werden. Laut Reuters nenne Volkswagen-Produktionschef Christian Vollmer diesen Vorgang eine „Mensch-Roboter-Kooperation„.
Das Ziel sei klar, so Vollmer. Volkswagen wolle mit der Produktion den Standard setzen. Die genauen Produktionsziele des neuen Trinity Werkes nennt der Produktionschef bisher allerdings nicht. Trotzdem sei klar, dass noch große Sprünge fehlen, um auf dem europäischen Markt gegenüber Konkurrenten wie Tesla die Oberhand zu behalten.