>Hohe Rohstoffpreise stoppen den Fall der Akkupreise. Neue Rekordpreise bei Lithium werden Akkus 2022 sogar teurer machen.
>Der Grund ist der im Laufe der letzten 12 Monate um das Fünffache gestiegene Lithiumpreis, der damit von einem Rekordtief auf ein Rekordhoch gestiegen ist. Auf dem freien Markt wird Lithiumcarbonat derzeit mit rund 31 US-Dollar/kg gehandelt. Allein das entspricht rund 21 US-Dollar pro Kilowattstunde, das ist ein Anstieg von 16 US-Dollar. Dabei sind diese Kosten noch gar nicht voll eingepreist. Denn die Preise in den Lieferverträgen mit den Herstellern orientieren sich zwar am Marktpreis, werden aber erst mit einigen Monaten Verzögerung neu ausgehandelt.
>Auch Kobalt ist doppelt so teuer wie Anfang des Jahres und die Nickelpreise sind um ein Viertel gestiegen. Auch andere Komponenten wie Graphit, Metall- und Separatorfolien, Elektrolyte und Bindemittel sind im Laufe des Jahres teurer geworden
>Die Nachfrage nach Lithium ist höher als das Angebot, weshalb kein Sinken der Preise zu erwarten ist. Anders als bei den anderen Akkukomponenten geht der enorme Anstieg der Lithiumpreise nicht auf Schwierigkeiten bei Lieferung und Produktion zurück, sondern auf fehlende Kapazität der Bergwerke. Das wird durch fehlende Investitionen wegen niedriger Lithiumpreise in den letzten Jahren auch so bleiben, denn Bergwerke benötigen wenigstens 5 Jahre von der Investition bis zum Produktionsbeginn.
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